

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
	\usepackage{ngerman}
	\usepackage[latin1]{inputenc}
	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % xcdroast
 % Copyright Johnny Graber
 % Lizenz: GFDL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.7.2.5 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/software/cd-brennen/frontends/xcdroast/xcdroast,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: xcdroast,v 1.7.2.5 2003/02/06 21:45:28 motw_1 Exp $

	\title{xcdroast}


	
	    \author{Johnny Graber}
	    %\url{mailto:linux@jgraber.ch}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{anwendungen.tex}
		Anwendungs-Software
		%\ref{CD-Brennen1.tex}
		CD-Brennen
	\ref{xcdroast}

    \par{Layout}
    Johnny Graber
	    %\url{mailto:linux@jgraber.ch}
    
    	\par{Lizenz}
	GFDL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Installation} \label{d69e58}
        
   

   
  \par
  
{\bf xcdroast} wird mit den meisten Distributionen mitgeliefert und
standardmässig als Brenntool installiert. Sollte dies nicht der
Fall sein, findet man das Paket auf 
http://www.xcdroast.org/.
   
      
   
  \par
  
Fürs Installieren des RPM-Paketes genügt wie immer:
   

   
      \begin{tt} \begin{scriptsize} root@linux / \# 
rpm -ihv xcdroast-0.98alpha12-1.i386.rpm
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
   

  
  \par
  
   unscheinbar aber mächtig: xcdroast
  

 \section{Einstellungen} \label{d69e99}
        
    


   Komfortables auswählen der Optionen


   
  \par
  
Beim ersten Start von {\bf xcdroast} als root sollte man als
erstes die Einstellungen aufsuchen. {\bf xcdroast} braucht einige
Einstellungen, ohne die nichts geht. Um zu den Einstellungen
zu kommen, genügt ein Klick auf den gleichnamigen Knopf.
   


   \subsection{CD Einstellungen} \label{d69e122}
        
    

    
  \par
  
Hier erledigt man alle Einstellungen zum CD-Brenner und dem
CD-Laufwerk. Wichtigste Anpassungen sind das Einstellen der
Brenngeschwindigkeit und der Puffergrösse des CD-Brenners.
    
   


   \subsection{Platten Einstellungen} \label{d69e131}
        
    

    
  \par
  
Wenn CDs nicht direkt erstellt werden sollen, werden die
ISO-Images auf der Festplatte abgespeichert. Damit {\bf xcdroast}
weiss, wo es dies machen soll, muss man ihm das Verzeichnis
angeben.
    
      
    
  \par
  
Man sollte dabei bedenken, das eine einzelne CD mit 650 - 800
MB zu Buche schlägt. Wenn zu wenig Speicherplatz vorhanden
ist, wird {\bf xcdroast} keine Images abspeichern können.
    
   


   \subsection{Sprachanpassung und Lokalisierung} \label{d69e149}
        
    

    
  \par
  
Unter ''Verschiedenes'' kann man die Protokollierungsstufe
und den Ablageort des Logfiles festlegen. Dies ist vor
allem am Anfang sinnvoll oder wenn Probleme auftauchen.
Für den täglichen Betrieb reicht die Ausgabe von {\bf xcdroast}
im Brenndialog.
    
      
    
  \par
  
Standardmässig liest {\bf xcdroast} die Systemeinstellungen, um
die Sprache des Menüs festzulegen. Wenn eine andere Sprache
verwendet werden soll, kann man ihm dies über die
Internationalisierung mitteilen.
    
   


   \subsection{Andere Benutzer als root} \label{d69e167}
        
    

    
  \par
  
Mit dem root-Account soll ja möglichst nicht gearbeitet werden.
Damit auch andere Benutzer CDs brennen können, kann man ihnen
unter ''Benutzer'' die entsprechenden Rechte geben.
    
   
 \section{CD erstellen / Tracks mastern} \label{d69e180}
        
  

   
  \par
  
Wenn eine CD vor dem Brennen zusammengestellt werden muss,
ist das Erstellen eines Tracks notwendig. Dazu klickt man
auf dem Startbildschirm auf ''CD erstellen'' und danach auf
''Tracks mastern''.
   


   Vor dem Brennen muss die CD zusammengestellt werden

   \subsection{Dateien zusammenstellen} \label{d69e197}
        
    

    
  \par
  
Im Reiter Master-Quelle gibt es 2 Fenster. In der
''Session-Ansicht'' wird einem angezeigt, was sich bisher im
Master befindet. In der ''Datei/Verzeichnis-Ansicht'' hat man
einen Datei-Browser, in dem man die Dateien auswählen kann.
Man kann mehrere Dateien gleichzeitig auswählen und mit
''hinzufügen'' in die Session aufnehmen.
    

    Dateien können an beliebiger Stelle auf der CD abgelegt werden

    
  \par
  
Im sich nun öffnenden Fenster muss der Ablageort auf der CD
angegeben werden. Dabei stehen einem 3 Optionen zur Verfügung:
    

    \begin{list}{*}{}

	\item die Dateien so übernehmen, wie sie auf der Festplatte liegen

	\item die übergeordneten Verzeichnisse weglassen

	\item ein beliebiger Ort angeben
    \end{list}

    
  \par
  
Für ein Backup sollte man die 1. Option verwenden, wenn man
CDs fürs weitergeben erstellt, ist man meistens mit der
Option 3 sehr zufrieden.
    
   

   \subsection{spezielle Optionen} \label{d69e233}
        
    

    
  \par
  
Unter ISO9660-Optionen können die Optionen zum Dateisystem
getroffen werden. Soll die CD sowohl unter Linux wie auch
unter Windows laufen, sollte der Image-Typ auf
''Rock Ridge + Joliet'' stehen.
    

    
  \par
  
Wenn die CD bootfähig sein soll, kann man dies unter
''Boot-Optionen'' festlegen. Die meisten CDs können aber auf
diese Möglichkeit verzichten.
    

    
  \par
  
Wenn man eine Datenträger-Bezeichnung eintragen möchte, kann
man dies unter ''ISO-Bezeichnungen'' eintragen, ebenso seine
Herausgeberkennung.
    
   

   \subsection{Tracks erstellen oder CD brennen} \label{d69e248}
        
    

    
  \par
  
Unter ''Session/Image erzeugen'' findet man schlussendlich
die letzten Einstellungen fürs Abschliessen des Masters.
Als erstes sollte man bei Session-Information auf den Knopf
''Grösse berechnen'' klicken. {\bf xcdroast} rechnet dann, wie
nicht anders zu erwarten, den Platzbedarf des Masters aus.
Gleichzeitig wird auch geprüft, ob das angelegte Dateisystem
gebrannt werden kann. Sollte es zu tief verschachtelt sein
oder ungültige Dateinamen enthalten, wird eine Meldung
ausgegeben.
    

    
  \par
  
Danach stellt sich die Frage, ob man die CD gleich brennen
will (On-the-Fly) oder ob zuerst ein ISO-Image erzeugt werden
soll.
    

    
  \par
  
Beim ISO-Image wählt man unter ''Session auf Platte erzeugen''
beim Datei-Prefix einen sinnvollen Namen. Darunter wird das
Image dann auf die Platte gespeichert. Sobald dies gemacht
wurde, klickt man auf ''Als Image-Datei mastern'' und {\bf xcdroast}
legt mit der Erstellung des Image los.
    

    
  \par
  
Wenn man die CD on-the-fly schreiben möchte, braucht man nur die
eingetragenen Optionen zu überprüfen und kann den Brennvorgang
durch Klick auf ''Mastern und on-the-fly schreiben'' starten.
    
   
 \section{Tracks brennen} \label{d69e276}
        
  

   
  \par
  
Die im vorderen Kapitel erstellten Tracks müssen ja auch
irgendwie auf die CD kommen. Dazu verwendet man den Knopf
''Tracks schreiben''.
   

   
  \par
  
Im Reiter ''Tracks zusammenstellen'' wählt man alle gewünschten
Tracks aus, fügt diese mit ''Hinzufügen'' in die Auswahl ein
und betätigt danach den Knopf ''Tracklayout übernehmen''.
   

   
  \par
  
{\bf xcdroast} wechselt danach automatisch zum Reiter
''Tracks schreiben''. Hier genügt ein kurzer Blick auf die
Optionen, danach kann man den Brennvorgang mit dem Knopf
''Tracks schreiben'' starten.
   

   \subsection{Tracks löschen} \label{d69e293}
        
    

   
  \par
  
Nach erfolgreichem Brennvorgang können die nun nicht mehr
benötigten Tracks komfortabel über die Schaltfläche
''Tracks löschen'' von der Festplatte entfernt werden. Dies
geht über die Auswahl eines Tracks und dem Knopf
''Ausgewählte Tracks löschen'' oder, falls alle Tracks entfernt
werden sollen, durch vorherige Betätigung von ''Alle selektieren''.
    
   
 \section{CDs kopieren} \label{d69e306}
        
  

   
  \par
  
Nicht nur eigene CDs lassen sich mit {\bf xcdroast} angenehm
zusammenstellen, auch das Kopieren von CDs geht einfach
von der Hand. Um zum entsprechenden Dialog zu kommen, wählt
man im Hauptmenü (Startbildschirm) den Knopf ''CD duplizieren''
aus.
   

   
  \par
  
Unter CD-Information wird einem alles wichtige zur CD
angezeigt. Hat man eine Audio-CD im Laufwerk, kann man über
''CDDB abfrage'' eine automatische Erkennung durchführen lassen.
Wenn die CD in der CDDB erfasst wurde, werden danach bei den
Tracks die Namen der Lieder angezeigt.
   

   
  \par
  
Auch hier hat man wieder die Möglichkeit, die CD vor dem
Brennen auf die Festplatte zu kopieren oder gleich direkt zu
brennen. Bei letzterem kann man gleich zu CD schreiben springen.
   

   \subsection{CD einlesen und verifizieren} \label{d69e323}
        
    

    
  \par
  
Das Einlesen der CD bietet kaum Überraschungen. Auch hier
ist es wieder wichtig, einen nachvollziehbaren Datei-Prefix
zu vergeben. Dies erleichtert das Arbeiten nachher spürbar.
Um den Einlesevorgang zu starten genügt ein Klick auf
''Alle Tracks einlesen''.
    

    
  \par
  
Über die Schaltfläche ''CD verifizieren'' kann man die soeben
eingelesene CD kontrollieren. Dazu stellt man sicher, das die
CD im Laufwerk liegt und wählt bei 'TOC-Datei' die zur CD
gehörende *.toc Datei aus. Mit ''Tracks verifizieren'' wird die
Kontrolle gestartet. Sollte ein Fehler auftauchen, meldet sich
{\bf xcdroast} mit einer Fehlermeldung.
   
  
  
  \subsection{CD schreiben} \label{d69e338}
        
    

    
  \par
  
Will man die CD direkt kopieren, wählt man unter Geräte die
entsprechenden Laufwerke aus. Beim Schreiben der Datei wählt
man stattdessen die *.toc-Datei.
Das Brennen kann auch hier über den Knopf ''CD schreiben''
gestartet werden. Nach Abschluss des Vorgangs sollte die CD
automatisch ausgeworfen werden.
   
  
 
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
