

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
	\usepackage{ngerman}
	\usepackage[latin1]{inputenc}
	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % linux_geschichte
 % Copyright Frank Börner, Johnny Graber
 % Lizenz: GFDL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.7.2.10 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/einleitung/linux_geschichte/linux_geschichte,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: linux_geschichte,v 1.7.2.10 2002/12/21 23:06:11 fboerner Exp $

	\title{
Linux Geschichte
 }


	
	    \author{Frank Börner}
	    %\url{mailto:frank@frank-boerner.de}
    
	    \author{Johnny Graber}
	    %\url{mailto:selflinux@jgraber.ch}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{einleitung1.tex}
		Einleitung
	\ref{linux_geschichte}

    \par{Layout}
    Matthias Nuessler
	    %\url{mailto:m.nuessler@web.de}
    
    	\par{Lizenz}
	GFDL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Die Geschichte von Linux} \label{d8e60}
        
   
   
  \par
     
    {\bf 
1991
    } \linebreak 
Der 21jährige finnische Student Linus Benedict Torvalds beginnt 
damit, ein auf
Minix angelehntes Betriebssystem für AT-386-Computer zu schreiben. Er postet am 
1. August in
der Newsgroup {\bf comp.os.minix} folgendes:
   
   
''...As I mentioned a month ago, I'm working on a free version of a
Minix-look-alike for AT-386 computers. It has finally reached the stage where
it's even usable (though may not be, depending on what you want), and I am
willing to put out the sources for wider distribution. It is just version
0.02...but I've successfully run bash, gcc, gnu-make, gnu-sed, compress, etc.
under it.'' (linux.com)
   
  
   
  \par
  
    {\bf 
1992
    } \linebreak 
Linus Torvalds verteilte die Version 0.12 per anonymous FTP im 
Internet, was zu
einem sprunghaften Anstieg der Testerzahl führte. Da dieser Anstieg so groß
wurde, daß die nötige Kommunikation nicht mehr per Email zu bewältigen war,
wurde in den Usenet News die Gruppe {\bf alt.os.linux} ins Leben 
gerufen. Dies hatte
zur Folge, daß eine explosionsartige Weiterentwicklung des Systems in ganzen
Internet stattfand und von Linus Torvalds koordiniert wurde.
   

   
  \par
  
    {\bf 
1993
    } \linebreak 
Es arbeiten bereits über 100 Programmierer am Linux-Code mit. Durch Anpassung
des Linuxkernels an die GNU-Umgebung der {\bf Free Software Foundation 
(FSF)} im Jahre
1993 wuchsen die Möglichkeiten von Linux erneut stark an, da man nun auf eine
große Sammlung an vorhandener Software und Tools zurückgreifen konnte, die unter
Linux liefen.
   

   
  \par
  
    {\bf 
1994
    } \linebreak 
Mit der Linux-Version 1.0 wurde der Kernel netzwerkfähig und die
User-Zahl stieg auf 100.000 an. Ein wichtiger Schritt, der ebenfalls im Jahre 
1994 geschah, war auch die
Anpassung einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI). Diese wurde von einer 
weiteren
non-profit-Gruppe, dem {\bf XFree86-Projekt}, beigesteuert.
Linus Torvalds stellte nun den Quelltext des Linuxkernels offiziell 


GPL. Somit war die freie Existenz von Linux gesichert.
   

   
  \par
  
    {\bf 
1995
    } \linebreak  
Linux wird auf die Plattformen Intel (i386) , Digital (DEC) und Sun Sparc
portiert. Damit kann sich das neue Betriebssystem nun mit vollem Schwung auf den 

vielen Plattformen
ausbreiten.
   
  
   
  \par
  
    {\bf 
1996
    } \linebreak 
Mit der neuen Version 2.0 des Linux-Kernels können nun mehrere Prozessoren
gleichzeitig angesteuert werden. Linux verliert langsam seinen Bastlerstatus und
wird zu einer ernst zu nehmenden Alternative für Firmen.
   

   
  \par
  
    {\bf 
1997
    } \linebreak 
Nun erscheinen wöchentlich neue, aktualisierte Versionen des Linux-Kernels.
Verschiedene namhafte Firmen beginnen, ihre Software auf Linux zu portieren:
Netscape ihren Webbrowser, Applixware ihre Office-Anwendung und die Software AG
ihre Datenbank Adabas D. Damit gibt es immer mehr professionelle
Software-Pakete für Linux.
   

   
  \par
  
    {\bf 
1998
    } \linebreak 
Das X-Windowmanager Projekt {\bf KDE} wird gestartet. 
Es arbeiten etwa 750 Programmierer am Quellcode dieser heute meist verbreiten
Desktopumgebung.
   
   
  \par
  
Seit diesem Jahr überschlagen sich die Ereignisse rund um die Linux. Viele
namhafte Rechner- und Softwarehersteller kündigen die Portierung Ihrer
Produkte zu Linux an.
   
   
  \par
  
Darunter sind IBM und Compaq, die Linux als Betriebssystem auf ihren
Rechner-Produkten unterstützen. Informix und Oracle entwickeln ihre
Datenbanken fortan auch für Linux.
   
   
  \par
  
Netscape gibt die Quellen seines Webbrowsers frei und lässt die zukünftige
Entwicklung durch das Mozilla-Projekt vorantreiben.
   
   
  \par
  
    {\bf 
1999
    } \linebreak 
Die Kernelversion 2.2 erscheint. Sie verfügt über einen verbesserten
SMP-Support und der Netzwerkcode wurde überarbeitet.
   
   
  \par
  
Ein neues X-Windowmanager Projekt mit dem Namen {\bf GNOME} wird 
gestartet.
   
   
  \par
  
Zur Soundunterstützung erscheint das Open Sound System. Ebenso kommt die neue
Samba-Version 2.0 auf den Markt.
   
   
  \par
  
Die Portierung von Domino Notes wird angekündigt und IBM propagiert seine
Linux-Strategie.
   

   
  \par
  
    {\bf 
2000
    } \linebreak 
Im März wird XFree86 in der Version 4.0 veröffentlicht.
   
   
  \par
  
KDE 2.0 erscheint.
   
   
  \par
  
IBM kündigt für 2001 Investitionen in Linux in der Höhe von 1 Milliarde
Dollar an.
   
   
  \par
  
Sun veröffentlicht den Quellcode von Staroffice under der LGPL (Lesser GPL)
und legt damit den Grundstein für {\bf OpenOffice}.
   

   
  \par
  
    {\bf 
2001
    } \linebreak 
Die Kernelversion 2.4 erscheint. Der neue Kernel unterstützt bis zu 64 GByte RAM
und 64-Bit-Dateisysteme. Ebenso werden USB und Journaling-Filesysteme
unterstützt.
   
   
  \par
  
Linux läuft auf IBM iSeries (AS/400).
    
   
  \par
  
Samba 2.2 erscheint.
   

   
  \par
  
    {\bf 
2002
    } \linebreak 
Das OpenOffice-Projekt bringt Open Office in der Version 1.0 auf den Markt. Es
ist ein komplettes Office Paket mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation,
Präsentationsmodul und läuft nicht nur unter Linux.
   
   
  \par
  
Der OpenSource Webbrowser Mozilla wird nach 4 Jahren in der Version 1.0
veröffentlicht.
   
   
  \par
  
Auch bei den Desktops wird die nächste Runde eingeläutet: KDE 3.0 erscheint im
Frühling, GNOME 2.0 kommt zur Jahresmitte.
   
  
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
