

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
	\usepackage{ngerman}
	\usepackage[latin1]{inputenc}
	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % gnutella
 % Copyright Arnulf Pelzer
 % Lizenz: GFDL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.3.2.5 $
 % /cvsroot/selflinux/tutorial/software/internet/p2p/clients/gnutella/gnutella
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: gnutella,v 1.3.2.5 2003/03/10 19:44:38 fboerner Exp $

	\title{Gnutella Filesharing Clients}


	
	    \author{Arnulf Pelzer}
	    %\url{mailto:webmaster@arnulfpelzer.de}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{andere_dienste1.tex}
		Internet
		%\ref{p2p1.tex}
		p2p
	\ref{gnutella}

    \par{Layout}
    Gabriel Welsche
	    %\url{mailto:ai114@gmx.de}
    
    	\par{Lizenz}
	GFDL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Peer-to-Peer Filesharing bei Gnutella} \label{d54e53}
        
   

        

   
  \par
  
Gnutella  funktioniert wie ein eigenes, separates Netzwerk. Nur die
Benutzer, die in diesem Netzwerk verbunden sind, können Dateien
tauschen. Deshalb muß man sich ein Filesharingprogramm
installieren.
   

   
  \par
  
Dieses Programm ist ein so genannter
Filesharingclient, der normalerweise zuerst die freigegebenen
Unterverzeichnisse durchsucht und eine Fileliste erstellt. Verbindet
man sich mit dem Netzwerk, wird der so genannte Host-Cache Server
abgefragt, der nicht mehr ist, als eine Sammlung gerade verbundener
Rechner. Ist man mit einem dieser Rechner verbunden, steht einem das
ganze Netzwerk zur Verfügung. Die Anzahl der Rechner, mit denen man
fest verbunden ist, kann man einstellen. Man ist selbst auch als Teil des
Netzwerkes als Verbindungspunkt nutzbar.
   
   
   
  \par
  
Stellt man nun eine
Suchanfrage, wird diese an jeden Rechner, mit dem man verbunden ist,
weitergeleitet. Jeder dieser Rechner gibt
die Suchanfrage an die mit ihm verbundenen Rechner weiter und so fort.
Um nicht endlos zu suchen gibt es die so genannte TTL (Time To Live),
ein Zähler der bei jedem Verbindungsrechner um eins reduziert wird
bis er auf null steht. Ist null erreicht, wird die Suchanfrage nicht mehr
ausgeführt. Bei einer erfolgreichen Suche geht die Meldung den gleichen Weg
zurück. Der eigentliche Austausch der Daten wird auf dem direkten Weg
ausgeführt und erfolgt nicht über das Peer-2-Peer Netzwerk.
   
  \section{Der Gnutella-Cient LimeWire} \label{d54e75}
        
   

   
LimeWire finden sie unter auf der 
 LimeWire Homepage.
   

   
  \par
  
LimeWire ist ein Filesharingprogramm das unter der GPL steht, in Java
geschrieben ist und deshalb unter jedem Betriebssystem ablaufen kann.
Die Linuxversion
gibt es in drei Varianten. Einmal als tar.gz Version (Quellcode), 
einem gepackten
Unterverzeichnis mit einer nach dem Entpacken lauffähigen englischen
Menüführung. Zweitens einer binären Version mit Installationsmenü, die es
ermöglicht, LimeWire in verschiedenen Sprachen zu installieren. Die
dritte Version, pro genannt, ist die kommerzielle Version ohne
Werbebanner.
   

   
   \subsection{Installation} \label{d54e91}
        
	

	
  \par
  
Grundlage der Installation ist eine lauffähige Javaumgebung ab der
Version 1.3.1 
   , 
eine bestehende
Internetverbindung und XFree86.
	


	\subsubsection{Tar.gz Version} \label{d54e103}
        
	 

	 
  \par
  
Man entpackt den Quellcode mit 
{\bf tar -xvzf LimeWireLinux.tgz}
an geeigneter Stelle und kompiliert ihn wie gewohnt.
	 
	

	
	\subsubsection{''Pro'' -Version mit Installationsmenü} \label{d54e117}
        
	 

	 
  \par
  
Die Installation mit Menüführung startet mit der Sprachauswahl,
	 
	 
	 

	 
  \par
  
in der sie aus mehreren Sprachen, auch Deutsch, auswählen
können, gefolgt von einem Hinweisfenster
	 
 
	 

	 
  \par
  
	  Der nächste Schritt legt das Zielverzeichniss fest. 
	 
 
	 

	 
  \par
  
Vor der eigentlichen Installation bekommen Sie eine Zusammenfassung
angezeigt, wo und wie LimeWire sich in Ihrem System eingerichten
wird.
	 
 
	 

	 
  \par
  
	  Sie haben nun LimeWire erfolgreich installiert 
	 
 
	 

	 
  \par
  
und nun ist es an der Zeit, LimeWire zu starten. Dazu dient das
Script {\bf runLime.sh}, das sich im Intallationsverzeichnis befindet.
Beim ersten Start werden noch einige Einstellungen abgefragt,
einmal das Verzeichniss, das geteilt werden soll 
	 
 
	 

	 
  \par
  
Hier sollten sie ein Verzeichniss angeben auf das nur sie
Zugriff haben, keinesfalls jedoch der User root oder andere User
mit einem hohem Zugriffsrecht. Als nächstes wird noch die
Geschwindigkeit der Verbindung angegeben. 
	 
 
	 

	 
  \par
  
das wars dann auch schon. Nun sollten sie ein lauffähiges
LimeWire ihr Eigen nennen können.
	 
	
   


   \subsection{Verwendung des Programms} \label{d54e223}
        
	

	
  \par
  
Über ein X-Terminal wechselt man in das Unterverzeichniss und
startet LimeWire mit: {\bf sh runLime.sh} . Um die grundlegenden
Einstellungen machen zu können, wählt man im Menü Hilfsmittel den
Punkt Optionen an.
	

	Pfad Einstellungen

	
  \par
  
Dort kann man dann alle Optionen, die einem sinnvoll erscheinen,
einstellen. Die wichtigsten Einstellungen sind die geteilten
Ordner
	
 
	Einstellung der geteilten Ordner

	
  \par
  
und die Einstellungen der Geschwindigkeit. 
	
 
	Einstellungen der Geschwindigkeit

	
  \par
  
Wenn dann die Einstellungen alle beendet sind, kann man sein
LimeWire in Aktion bewundern.
	
   
  \section{GTK-Gnutella} \label{d54e277}
        
   

   
  \par
  
GTK-Gnutella finden sie unter  http://gtk-gnutella.sourceforge.net . GTK-Gnutella ist ein Gnutella Klon, der unter der GPL steht und auf jedem Un*x lauffähig ist. Die Linuxversion gibt es als RPM, DEB, und als TAR.GZ.
   

   
   \subsection{Installation} \label{d54e290}
        
	

	
  \par
  
Grundlage der Installation ist GTK+ (http://www.gtk.org) ab Version 1.2,
libxml  http://www.libxml.org
 , eine bestehende Internetverbindung und XFree86.
	

	\subsubsection{RPM Version} \label{d54e304}
        
	 
	 
  \par
  
	  {\bf {\bf rpm -i gtk-gnutella-0.91.0.rpm}}
	 
	


	\subsubsection{DEB Version} \label{d54e317}
        
	 
	 
  \par
  
	  {\bf {\bf dpkg -i gtk-gnutella\_0.91.0-0}}
	 
	

	\subsubsection{TAR.GZ Version} \label{d54e330}
        
	 
	 
  \par
  
Kopiere die Datei {\bf gtk-gnutella-0.91.tar.gz} an eine geeignete
Stelle. Entpacke es mit {\bf  tar -xvzf
gtk-gnutella-0.91.tar.gz } , wechsle in das
entstandene Unterverzeichniss und führe
{\bf ./configure} aus, anschließend
{\bf make}, {\bf su} und {\bf make
install}. Das Programm wird nach {\bf /usr/local/bin}
kopiert.
	 
	
   

   
   \subsection{Verwendung des Programms} \label{d54e363}
        
	

	
  \par
  
Über ein X-Terminal wechselt man in das Unterverzeichniss und
startet {\bf ./gtk-gnutella}. Nach dem Start wird
Verbindung mit dem Netzwerk aufgenommen. Im Menü config muß ein
Verzeichniss für nicht komplette und ein Verzeichniss für
komplett empfangende Dateien angegeben werden,
	

	
	
	
  \par
  
desweiteren natürlich ein Unterverzeichniss mit Ihren zum
Filesharing vorgesehenden Dateien.
	
  \par
  
	 
    

   
So jetzt können Sie in der
Suchmaske nach den gewünschten Dateien suchen.
  

   
  \section{Nutzung der Clients} \label{d54e403}
        
   

   
  \par
  
Welche Dateien kann man bekommen? Wo es unter Napster nur möglich
war, mp3 Dateien zu bekommen, ist es mit den moderneren
Programmen, wie den hier vorgestellten, möglich, alle Dateien zu
{\bf teilen}. Darum sei hier auch gewarnt! Viren, Würmer und anderes
Getier treibt sich genauso herum wie manipulierte Dateien der
Musikbranche oder Videos mit falschen Titeln. Es ist bekannt, dass
propirietäre Programme den eigenen Rechner ausspionieren. Die hier
angesprochenen Programme sind Open Source, das heißt, offene
Quellen helfen, dies zu verhindern.
   
  
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
