

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
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	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % cd-brennen
 % Copyright Johnny Graber
 % Lizenz: GFDL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.3.2.7 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/software/cd-brennen/grundlagen_cd-brennen/grundlagen_cd-brennen,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: grundlagen_cd-brennen,v 1.3.2.7 2003/02/08 16:16:01 jgraber Exp $

	\title{
Grundlage des CD-Brennen
 }


	
	    \author{Johnny Graber}
	    %\url{mailto:linux@jgraber.ch}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{anwendungen.tex}
		Anwendungs-Software
		%\ref{CD-Brennen1.tex}
		CD-Brennen
	\ref{cd-brennen}

    \par{Layout}
    Matthias Nüßler
	    %\url{mailto:m.nuessler@web.de}
    
    	\par{Lizenz}
	GFDL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Verfahren} \label{d67e53}
        
   
   
  \par
  
Die Audio-CD wurde entwickelt, um die Schallplatte abzulösen.
Wie dort findet sich auch bei der CD nur eine Spur, die sich
spiralförmig über das ganze Medium zieht. Im Gegensatz zur
Platte wird eine CD aber von innen nach außen beschrieben.
   
   
   
  \par
  
Beschrieben werden aber nur die selbst hergestellten CDs. In
der Industrie werden CDs gepresst, was die Massenproduktion
erst möglich macht. \linebreak 
Im Rahmen dieses Textes liegt der Schwerpunkt bei den CDs,
die gebrannt werden. Zu gepressten CDs findet man auf Google
(http://www.google.de) genügend Infos.
   

   \subsection{Pits und Lands} \label{d67e69}
        
    
    
  \par
  
Eine CD ist ein vollkommen digitales Medium. Der Inhalt wird
mit einem Laser berührungsfrei ausgelesen. Wie bei digitalen
Medien üblich, werden die Daten in binärer Form abgelegt. Die
Vertiefungen heissen {\bf Pits}, die Erhöhungen nennt man {\bf Lands}. Der
Übergang zwischen Pit und Land stellt den binären Wert 1 dar,
0 wird durch die eine längere Folge von Pits oder Lands gebildet.
    
    
    
  \par
  
     So werden die binären Werte gebildet
        
   

   \subsection{CD-R} \label{d67e96}
        
    
    
  \par
  
Auf eine CD-R (Compact Disc Recordable) kann man mit Hilfe
eines CD-Brenners Daten schreiben. Diese werden in Sessions
organisiert und können nur ein mal beschrieben werden.
    
   
  
   \subsection{CD-RW} \label{d67e105}
        
    
    
  \par
  
Eine CD-RW (CD Re-Writable) kann man mehrmals beschreiben.
Das Verfahren ist aus Benutzersicht gleich, weicht aber im
Detail von dem der CD-R ab. Für CD-RW gibt es spezielle
Rohlinge, deren Brenngeschwindigkeit deutlich unter der von
CD-R liegt.
    
   

   \subsection{Geschwindigkeitsangaben} \label{d67e114}
        
    
    
  \par
  
Bei der Beschreibung von CD-Brennern findet man immer eine
3er Gruppe von Zahlen (Bsp. 48x 12x 40x). Die erste Zahl
seht für die Geschwindigkeit beim Beschreiben einer CD-R,
in dem Fall 48x. Die zweite Zahl steht für Geschwindigkeit
des Brenners beim Schreiben von CD-RW, hier 12x. Mit der
letzten Zahl wird angegeben, wie schnell eine Daten-CD
gelesen werden kann. Aber was bedeutet dies konkret?
    

    
  \par
  
Wenn man eine CD mit 1x beschreibt, dauert der Schreibvorgang
gleich lang, wie man für das Abspielen der (Audio) CD braucht.
Bei 72 Min. Musik oder 650MB Daten dauert das Beschreiben so
72 Minuten. \linebreak 
Kann der Brenner mit 48x schreiben, braucht er nur 1/48 der
Abspielzeit. Statt nach 72 Minuten ist man bei der gleiche CD
nach nur noch knapp 2 Minuten fertig.
    

    
  \par
  
Die Brenner werden immer schneller, doch wird das Ergebnis
nicht besser. Damit die Löcher sauber gebrannt werden, braucht
der Laser entsprechend Zeit. Statt einem Kreis brennt man mit
48x ein oval, was die Haltbarkeit senkt und die Kompatibilität
mit älteren Laufwerken deutlich einschränkt.
    

    
  \par
  
Man muss sich entscheiden, ob man lieber schneller brennt oder
eine bessere Lesbarkeit haben will. Je nach PC gibt es Probleme
bei der Lieferung von Daten für 48x. In dem Fall sollte man die
Geschwindigkeit reduzieren. Lieber doppelt so lange für das
Brennen brauchen als Reihenweise Rohlinge zu verbrennen.
    
   
  \section{Begriffe} \label{d67e138}
        
   
   \subsection{Tracks} \label{d67e143}
        
    
    
  \par
  
Ein Track ist ein Teil einer CD. Bei der Audio-CD gibt es pro
Stück einen Track, auf Daten-CD sind alle Daten in einem
geschrieben.
    
   

   \subsection{Sessions} \label{d67e152}
        
    
    
  \par
  
Eine Session kann man als einen Arbeitsgang auffassen. Dabei
werden ein oder mehrere Tracks geschrieben. Man kann CDs
sowohl als Singlesession wie auch als Multisession brennen.
Single bedeutet, das man die ganze CD in einem Durchgang
beschreibt, während man bei der Multisession mehrere Anläufe
macht (die neuen Daten werden hinten an die alten angehängt).
    

    
  \par
  
Da CD-Player nichts mit einer Multisession-CD anfangen können,
macht dieses Verfahren nur bei CD-ROM Sinn. Durch eine Änderung
am TOC (Table of Contents = Inhaltsverzeichnis) ist es möglich, 
Dateien bei einer vorhergehenden Session
zu ''löschen''. Die Dateien sind physikalisch noch immer auf der
CD vorhanden, können aber nicht mehr über das TOC angesprungen
werden. Aus Sicht des Benutzers sind die Daten somit gelöscht.
    
   

   \subsection{Lead-in und Lead-out} \label{d67e164}
        
    
    
  \par
  
Das Lead-in wird am Anfang jeder Session geschrieben. Es
enthält das TOC und
ist zwingend notwendig, wenn man die CD später lesen will.
Für jedes Lead-in braucht es ca. 9 MB.
    

    
  \par
  
Am Ende jeder Session steht das Lead-out. Damit wird das Ende
der CD markiert. Für das 1. Lead-out braucht man knapp 13 MB,
für jedes weitere braucht man nur noch 4 MB.
    

    
  \par
  
Will man eine CD beschreiben, kommen so auf jeden Fall
mindestens 22 MB hinzu - egal ob die zu brennende Datei 600MB
oder 1MB gross ist.
    
   

   \subsection{On-The-Fly} \label{d67e179}
        
    
    
  \par
  
Bei diesem Verfahren wird eine Datei ohne zwischenspeichern auf
der Festplatte geschrieben. Dies braucht man vor allem beim
Kopieren von CDs. Dabei ist das Original im CD-Laufwerk und der
Rohling liegt im Brenner.
    
   

   \subsection{Track-at-Once (TAO)} \label{d67e188}
        
    
    
  \par
  
Audio-CDs sollte man immer im TAO-Modus schreiben. Dabei werden
die Tracks einzeln geschrieben und so wird zwischen den Stücken
eine Pause von 2 Sekunden eingebaut. Will man eine Pause
vermeiden, z.B. bei Live-Aufnahmen, sollte man DAO verwenden.
    
   

   \subsection{Disc-at-once (DAO)} \label{d67e197}
        
    
    
  \par
  
Bei DAO wird die ganze CD in einem Durchgang beschrieben. Im
Gegensatz zu TAO wird dabei der Laser zwischendurch nie
abgeschaltet. DAO funktioniert mit fast allen neuen Brennern,
doch kann diese Brennweise nicht bei älteren Geräten verwendet
werden.
    
    
    
  \par
  
Will man eine exakte Kopie einer CD, sollte man diese mit DAO
brennen.
    
   

   \subsection{SCSI-Emulation} \label{d67e209}
        
    
    
  \par
  
Unter Linux funktioniert das Brennen von CDs nur über SCSI.
Hat man einen (E)IDE-Brenner, muss man einen SCSI-Brenner
emulieren. Danach kann man ohne Probleme loslegen.
    
    
    
  \par
  
Wie diese Emulation eingerichtet werden muss, ist im Text
cdrecord beschrieben
    
   

   \subsection{Buffer Underrun} \label{d67e224}
        
    

    
  \par
  
Ein Track muss in einem Stück geschrieben werden. Jeder
CD-Brenner hat daher einen Buffer, in dem die Daten
zwischengespeichert werden. Sollte der Datenfluss von der
Festplatte eine kurze Unterbrechung haben, werden die Daten
aus dem Buffer gelesen. \linebreak 
Sollte der Buffer leer sein, bevor die Daten wieder von der
Festplatte kommen, gibt es einen Aussetzer. Dies wird als
''Buffer Underrun'' bezeichnet und war schon für viele Rohlinge
das Todesurteil.
    

    
  \par
  
Es gibt mittlerweile von fast jedem Hersteller eine
Hardware-Lösung zur Vermeidung dieser Buffer Underruns. Bei
Plextor heisst diese Funktion BURN-Proof, bei LG SuperLink.
    
   

   \subsection{Finalisieren oder Fixieren} \label{d67e238}
        
    
    
  \par
  
Damit meint man das Abschliessen einer Multisession-CD. Durch
diesen Vorgang wird die CD ''versiegelt'' und kann nicht mehr
ergänzt werden. Dafür kann man sie aber in jedem Laufwerk
lesen.
    
   

   \subsection{ISO-Image} \label{d67e247}
        
    
    
  \par
  
Unter einem ISO-Image versteht man ein Abbild einer CD. Diese
Datei entspricht 1:1 dem, was man auf die CD brennen will.
Zur einfacheren Wiedererkennung gibt man dieser Datei oft die
Endung {\bf *.iso}. \linebreak 
Damit cdrecord eine CD brennen kann, muss vorgängig ein ISO-Image
erstellt werden.
    
   
  \section{Formate} \label{d67e265}
        
   
   
  \par
  
Unterschiedliche Verwendungszwecke fordern unterschiedliche
Eigenschaften. Daher gibt es bei der CD zahlreiche Formate,
von denen hier die wichtigsten kurz aufgegriffen werden.
   

   \subsection{Audio (Red Book)} \label{d67e273}
        
    
    
  \par
  
Mit dem Red Book wurde die ursprüngliche Audio CD definiert.
Dieser Standard geht auf die Entwickler der CD, Sony und
Philipps zurück und wurde erstmals im Jahre 1982 erwähnt.
Häufig liest man auch von CD-DA. Dies steht für
''CD Digital Audio'' und meint damit ebenfalls die ''gewöhnliche''
Audio-CD.
    

    
  \par
  
Bei einer Audio-CD werden die Lieder in einzelnen Tracks
gespeichert. Es gehen maximal 99 Tracks auf eine solche CD.
Da die Tracks über ein TOC verwaltet werden, kann man Audio-CDs
nicht im Multi-Session-Modus brennen.
    
   

   \subsection{Daten (Yellow Book)} \label{d67e285}
        
    
    
  \par
  
Die jedem PC-Benutzer bekannte CD-ROM wird im Yellow Book
definiert. Auf ihr können Daten aller Art gespeichert werden.
Also nicht nur Musik, sondern auch Bilder, Texte, Tabellen
usw.
    
    
    
  \par
  
Dieses Format stammt ebenfalls von Philipps und Sony. Es
wurde um 1984 festgelegt und ist seit den Aktualisierung
im Jahr 1988 und 1991 immer noch in Kraft.
    
   

   \subsection{CD-R und CD-RW (Orange Book)} \label{d67e297}
        
    
    
  \par
  
Wie (wieder)-beschreibbare CDs definiert sind, findet man im
Orange Book. Da es lange Zeit an entsprechenden Geräten mangelte,
wurde dieses Format erst spät festgelegt.
    
    
    
  \par
  
In diesem Buch findet man alle Informationen darüber, wie ein
Rohling aufgebaut sein muss und wie er sich beschreiben lässt.
Das Beschreiben ist insofern speziell, da alle anderen CDs ja
gepresst werden.
    
   
   
   \subsection{CD-Extra (Blue Book)} \label{d67e309}
        
    
    
  \par
  
Bei CD-Extra wird eine Audio- mit einer Daten-CD kombiniert. Die
Audio-Tracks liegen am Anfang der CD, damit diese von
gewöhnlichen CD-Playern abgespielt werden kann. Bei einem
entsprechenden Laufwerk kann man auch auf die Daten zugreifen.
So kann man neben dem Musikstück auch noch gleich den passenden
Video-Clip auf der CD unterbringen.
    
    
    
  \par
  
Das Blue Book wurde erst 1995 festgelegt und ist damit eines
der jüngeren Bücher.
    
   

   \subsection{CD-i (Green Book)} \label{d67e321}
        
    
    
  \par
  
CD-i hätte unter anderem ein neues Filmerlebnis bringen sollen.
Dabei konnte man Filme mit digitaler Qualität ansehen und über
die Fernbedienung zusätzliche Informationen abfragen(das i
steht für Interaktiv). \linebreak 
Mangels eines breiten Angebotes von Filmen und wegen dem hohen
Anschaffungspreis eines Players setzte sich CD-i nie durch und
wurde mittlerweile durch die DVD abgelöst.
    
   
   
   \subsection{Video (White Book)} \label{d67e332}
        
    
    
  \par
  
Will man seine selbstgemachten Urlaubsvideos auf eine CD
brennen, ist das White Book das richtige Format. Auf einer
solchen CD können Video-Filme als MPEG-Dateien gespeichert
werden. Etliche DVD-Player bieten eine Abspielmöglichkeit
für diese CDs. \linebreak 
Wer mehr über dieses Format und die Video-CD wissen will,
sollte sich einmal auf http://www.vcdhelp.com umsehen.
    
   
  \section{Dateisysteme} \label{d67e350}
        
   
   \subsection{ISO-9660} \label{d67e355}
        
    
    
  \par
  
Der Vorteil dieses Dateisystems ist die plattformübergreifende
Verwendbarkeit. Diese geht aber auf Kosten der Funktionalität.
Daher kann bei diesem Dateisystem ein Dateiname nur aus 8 und
die Endung nur aus 3 Zeichen bestehen. Zudem ist es nicht
möglich, mehr als 8 Verzeichnisebenen zu erstellen.
    
   

   \subsection{Joliet} \label{d67e364}
        
    
    
  \par
  
Wegen den Beschränkungen von ISO-9660 erweiterte Microsoft den
Standard und definiertere Joliet. Mit Joliet ist es unter anderem
möglich, für Dateienamen 64 Zeichen zu verwenden.
Eine CD mit diesem Format ist auf die Systeme DOS, Windows,
Mac-OS und Linux beschränkt. Für den gewöhnlichen Anwender ist
Joliet das favorisierte Format.
    
   

   \subsection{Rock Ridge} \label{d67e373}
        
    
    
  \par
  
Das Rock Ridge Interchange Protocol (kurz RRIP) ist wie Joliet
eine Erweiterung des ursprünglichen Standards. Rock Ridge
ermöglicht die Verwendung der Vorteile der Unix-Dateisysteme
auf einer CD. Es gibt keine Limit bei den Verzeichnisebenen,
ebensowenig bei den Dateinamen. Zu dem können auch Links
verwendet werden. \linebreak 
Eine so beschriebene CD lässt sich auch von anderen
Betriebssystemen lesen, doch bleiben dabei die Vorteile
ungenutzt.
    
   

   \subsection{UDF} \label{d67e384}
        
    
    
  \par
  
Das ''Universal Disc Format'' (UDF) ist ein neueres Format, mit
dem man CDs wie Festplatten ansprechen kann. Durch UDF ist es
möglich, eine CD schrittweise zu beschreiben. \linebreak 
Damit die Kompatibilität mit ISO-9660 gegeben ist, lässt sich
die CD abschliessen. So sollte jedes CD-Laufwerk den Datenträger
lesen können.
    
   
  \section{Rohlinge} \label{d67e399}
        
   
   \subsection{Materialien} \label{d67e404}
        
    
    \subsubsection{grober Aufbau} \label{d67e409}
        
     
     
  \par
  
Das Grundmaterial eines Rohlings ist Polycarbonat ({\bf p}). Dadurch
erhält die CD ihre Form und Stabilität. Darauf kommt eine
Farbschicht, die man Dye ({\bf d}) nennt. Auf diesem Dye werden
schlussendlich die Daten eingebrannt. Damit der Laser diese
lesen kann, liegt darüber eine Reflektionsschicht ({\bf r}). Damit den
einzelnen Schichten nichts passiert, wird über zu oberst eine
Schutzschicht aus Lack ({\bf s}) angebracht.
     
     
     
  \par
  
Der Laser kann den Rohling aber nicht einfach so beschriften.
Damit die Daten sauber eingebrannt werden können, gibt es auf
den unteren Schichten des Rohlings eine Führungsrille
(PRE-Groove). \linebreak 
Die Qualität des Rohlings hängt sehr stark von diesem Groove ({\bf g})
ab. Ist dieser nicht über die ganze CD konstant, führt dies zu
Brennfehlern.
     
     
     Die einzelnen Schichten eines CD-Rohlings
     
    

    
    \subsubsection{Der Dye} \label{d67e447}
        
     
     
  \par
  
Der Farbstoff des Dye hängt von den verwendeten Materialien ab.
Die 3 organischen Stoffe, die dafür verwendet werden, sind:
     \begin{list}{*}{}
      
	\item 
Cyanin: blaue Farbe mit einer Haltbarkeit von ca. 10 Jahren
      
      
	\item 
Phtalocyanin: durchsichtig bis leicht gelbgrün mit einer
  		Lebensdauer von gut 100 Jahren
      
      
	\item 
Azon: ebenfalls blau mit einer Haltbarkeit von 100 Jahren
      
     \end{list}
Da für alle 3 Stoffe Patente existieren, werden die Materialien
nur von wenigen Firmen hergestellt.
     
    

    \subsubsection{Die Reflektionsschicht} \label{d67e468}
        
     
     
  \par
  
Für diese Schicht braucht es ein Material, das möglichst viel
vom Licht des Lasers zurück wirft. Daher besteht diese Schicht
entweder aus Gold oder Silber.
     
    

    \subsubsection{Farbkombinationen} \label{d67e477}
        
     
     
  \par
  
Durch die Kombination der Stoffe beim Dye mit den
unterschiedlichen Reflektionsmaterialien gibt es folgende
Farbkombinationen:
     
     
      
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
         {\bf 
Farbe
         }
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
         {\bf 
Dye
         }
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
         {\bf 
Reflektionsmaterial
         }
        
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Grün
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Cyanin
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Gold
        
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Gold
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Phtalocyanin
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Gold
        
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Grüngelb
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Phtalocyanin
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Silber
        
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Blau
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Cyanin
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Silber
        
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Blau
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Azon
        
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              
Silber
        
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  
    
   
   
   \subsection{Kapazität} \label{d67e571}
        
    
    
  \par
  
Rohlinge werden heute in zahlreichen Grössen geliefert. Die
''gewöhnliche'' CD hat ein Fassungsvermögen von 650 MB, auf
eine überlangen CD passen 700 MB. Es gibt nun auch CDs mit
einer Kapazität von 800 MB, doch haben sich diese noch nicht
so verbreitet. \linebreak 
Auch nach unten hin gibt es verschiedene Kapazitäten. Auf eine
CD im Kreditkartenformat passen nur noch 51 MB, dafür ist das
Format praktisch zum mitführen.
    
    
    
  \par
  
Bei den heutigen CD-Brennern ist es meistens egal, welchen Typ
man verwendet. Einzig bei den neuen 800MB Rohlingen sollte man
sich vor dem Kauf auf der Seite des Herstellers erkundigen.
Bei sehr alten Laufwerken kommt es häufiger vor, das sich die
längeren CDs nicht lesen lassen.
    
   

   \subsection{Hersteller} \label{d67e585}
        
    
    
  \par
  
Mittlerweile gibt es bei den Rohlingen mehrere hundert Marken.
All diese Rohlinge werden aber von weniger als 20 Herstellern
produziert. Daher kann man als Käufer nicht oder nur schwer
erkennen, wer die CD hergestellt hat. \linebreak 
Da zudem etliche Vertreiber gelegentlich ihre Zulieferer ändern,
kann man plötzlich eine unangenehme Überraschung erleben.
    
   

   \subsection{Qualität und Preis} \label{d67e596}
        
    
    
  \par
  
Markenrohlinge von TDK, Kodak oder Pioneer kosten in der Regel
gut das Doppelte der billigeren Konkurrenz. Falls man seine CDs
nicht Jahrzehnte lang aufbewahren will, kommt man meistens mit
den günstigeren Produkten aus.
    
    
    
  \par
  
Der höhere Preis rechtfertigt sich für den Privatanwender kaum.
Einzig bei Audio-Rohlingen bemerkt man einen geringen
Unterschied. Doch ist der grösste Teil der Preisdifferenz nicht
auf die Qualität, sondern auf die Gebühren der
GEMA zurück zu führen.
    
    
    
  \par
  
Gibt es keine Kompatibilitätsprobleme mit dem Brenner, kann man
ohne zu Zögern zu den billigeren Rohlingen greifen.
Es kann auch Möglich sein, das der Brenner mit den billigeren
Rohlingen besser zurecht kommt als mit den teuren. Daher sollte
man gelegentlich auch einmal eine andere Marke testen.
    
   

   \subsection{Brenngeschwindigkeit} \label{d67e614}
        
    
    
  \par
  
Man sollte möglichst Rohlinge verwenden, die für die
Geschwindigkeit des Brenners gemacht wurden. Bei CD-R kann man
Rohlinge für eine Geschwindigkeit von 20x auch mit einem
8x-Brenner beschreiben. Der 20x Rohling hat aber einen anderen
Aufbau und rechnet mit weniger Brennkraft des Lasers. Er wird
regelrecht ''verbrannt''. Die CD kann zwar noch gelesen werden,
doch sinkt auch hier wieder die Haltbarkeit.
Brennt man mit einem 20x-Brenner einen 8x Rohling, werden die
Pits und Lands mit zu wenig Energie gebrannt und sind dadurch
nur schwer lesbar.
    
    
    
  \par
  
Bei CD-RW steht man vor einem grösseren Problem, wenn man mit
einem 4x Brenner einen 8x HighSpeed Rohling brennen will:
Es geht nicht. \linebreak 
Damit man CD-RW mit mehr als 4x beschreiben kann, musste ein
neuer Laufwerkstyp entwickelt werden. Man erkennt diese Laufwerke
am angebrachten Logo mit dem Titel ''Re Writable High Speed''.
Daher unbedingt auf die Beschriftung der CD-Hülle achten. Dies
erspart einem Fehlkäufe und Frust.
    
   
  \section{weiterführende Links} \label{d67e629}
        
   
   
  \par
  
Zur Herstellung von CDs:
    
http://www.mam-e.com/corporate/al/web/process\_fabric02.htm
    
   
   
   
  \par
  
Alles rund ums Brennen von CDs:

http://www.cdrompage.com/
    
   
  
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
