

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
	\usepackage{ngerman}
	\usepackage[latin1]{inputenc}
	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % Verzeichnisse_unter_Linux
 % Copyright Frank Boerner
 % Lizenz: GPL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.5.2.14 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/userbasics/konzepte_basic/verzeichnisse_unter_linux/verzeichnisse_unter_linux,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: verzeichnisse_unter_linux,v 1.5.2.3 2002/07/08 16:32:51 motw_1 Exp $

	\title{Verzeichnisse unter Linux}


	
	    \author{Frank Boerner}
	    %\url{mailto:frank@frank-boerner.de}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{konzepte_basic1.tex}
		Basiskonzepte für Benutzer
	\ref{Verzeichnisse_unter_Linux}

    \par{Layout}
    Matthias Hagedorn
	    %\url{mailto:herbert-kw@t-online.de}
    
    	\par{Lizenz}
	GPL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Linuxverzeichnisstruktur} \label{d21e51}
        

   

   
  \par
  
Linux speichert Dateien {\bf im Gegensatz zu MS-DOS und Windows} in
einem großen Verzeichnisbaum, der mit dem Wurzelverzeichnis {\bf /}
beginnt und sich schnell weit verzweigt. 
   

   
  \par
  
Die nachfolgende Grafik stellt nur einen Ausschnitt eines Systems
dar und muss nicht in allen Einzelheiten auf jedes System zutreffen.
   

   
Ausschnitt eines Systems
    

   
  \par
  
Die wichtigsten Verzeichnisse sind:
   

   
  \par
  
{\bf /}
   
       
Das Wurzelverzeichnis steht ganz oben in der Hierarchie.
   

    
   
  \par
  
{\bf /bin}      
   
       
Hier befinden sich wichtige Programme für Anwender, die immer
verfügbar sein müssen, z. B. die Shells.
   

    
   
  \par
  
{\bf /boot}     
   
       
Hier befinden sich die zum Hochfahren des Systems unbedingt
erforderlichen Dateien. In der Hauptsache ist das der Kernel,
die Datei mit dem Namen {\bf vmlinuz} .
   
    
   
  \par
  
{\bf /dev}      
   
       
Dieses Verzeichnis enthält nur Spezialdateien, sogenannte
Gerätedateien. Diese stellen eine einfach zu nutzende 
Schnittstelle zur Hardware dar. Hier finden sich auch 
Einträge für alle Festplatten und ihre Partitionen:
{\bf /dev/hda} ist die erste EIDE-, {\bf /dev/sda} die 



erste 
SCSI-Festplatte im System. Höhere Buchstaben (hdb, hdc) 
stellen weitere Festplatten dar, Zahlen am Ende (sda1, sda2)
sind die Partitionen der Festplatten. \linebreak  
 \linebreak 
Da auf einer Festplatte nur vier primäre Partitionen
möglich sind, wird häufig eine erweiterte Partition
angelegt, die den größten Teil der Festplatte umfaßt. In
der erweiterten Partition können dann ''logische Laufwerke''
angelegt werden. Diese erhalten grundsätzlich die
Partitionsnummern ab 5. Enthält eine Festplatte also eine
primäre und eine erweiterte Partition, in der sich
wiederum zwei logische Laufwerke befinden, gibt es auf
dieser Platte die Partitionen 1, 2, 5 und 6. Die primäre
Partition ist 1, die erweiterte ist 2, und die beiden
logischen Laufwerke sind 5 und 6.
   

    
   
  \par
  
{\bf /etc}      
   
       
Hier sind viele der Konfigurationsdateien untergebracht,
die die Einstellungen verschiedener Programme oder auch
grundlegende Systeminformationen enthalten. Viele dieser
Dateien haben ihre eigene Manpage in Kapitel 5.
   
    
   
  \par
  
{\bf /home}     
   
       
In diesem Verzeichnis liegen traditionell die 
Heimatverzeichnisse der Benutzer des Systems.
   
    
   
  \par
  
{\bf /lib}      
   
       
Hier befinden sich die wichtigsten Funktionsbibliotheken
des Systems. Eigentlich gibt es nur eine Grundregel im
Umgang mit diesem Verzeichnis: Finger weg!
   
    
   
  \par
  
{\bf /proc}     
   
       
/proc ist eigentlich kein normales Verzeichnis, sondern 
stellt eine Schnittstelle zum Kernel dar. Jedes laufende
Programm wird hier in einem Unterverzeichnis geführt, 
dessen Dateien viele Informationen z.B. über den aktuellen 
Programmstatus enthalten. Zudem gibt es eine umfangreiche
Verzeichnisstruktur mit Daten über den Kernel und die 
Hardware des Systems.
   
    
   
  \par
  
{\bf /root}     
   
       
Dies ist das Heimatverzeichnis des Systemverwalters root.
Es liegt traditionell im Wurzelverzeichnis, damit {\bf root} auch
dann auf seine Dateien (beispielsweise Diagnoseprogramme)
zugreifen kann, wenn durch einen Fehler der Zugriff auf
andere Partitionen nicht mehr möglich ist.
   
    
   
  \par
  
{\bf /sbin}     
   
       
Ähnlich wie {\bf /bin} enthält auch {\bf /sbin} 
wichtige Programme. 
Diese sind jedoch hauptsächlich für den Systemverwalter
gedacht, da sie Funktionen erfüllen, auf die ein normaler
Benutzer keinen Zugriff hat.
   
    
   
  \par
  
{\bf /tmp }     
   
       
Dieses Verzeichnis kann von jedem Benutzer und jedem 
Programm als temporäre Ablage für Dateien verwendet werden.
Damit sich Benutzer nicht gegenseitig ihre Dateien löschen,
ist das sog. ''Sticky-Bit'' dieses Verzeichnisses gesetzt.
   
    
   
  \par
  
{\bf /usr}      
   
       
Die umfangreichste Verzeichnisstruktur des Systems. Hier
liegt der größte Teil der installierten Software. Auf vielen
Systemen befinden sich in und unterhalb von  /usr mehr Daten
als in allen anderen Dateien zusammen. Die Programmdateien
sind meist in {\bf /usr/bin}, die Spiele in 
{\bf /usr/games}. In
Netzwerken, an die viele gleichartige Systeme
angeschlossen sind, wird dieses Verzeichnis häufig auf
einem zentralen Server gespeichert, und alle anderen
Computer greifen über das Netzwerk darauf zu.
   
    
   
  \par
  
{\bf /var}      
   
       
Unter diesem Verzeichnis werden hauptsächlich Dateien
gespeichert, die sich ständig verändern. Der Name {\bf /var}
steht für {\bf variabel}, also {\bf veränderlich}. Hier 
befinden
sich beispielsweise die Verzeichnisse für ausgehende
EMail und noch ungelesene eingehende, wenn der jeweilige
Benutzer nicht dafür gesorgt hat, daß neue EMails
automatisch in sein Heimatverzeichnis übertragen werden.
   
    
   
  \par
  
{\bf /opt}	  
   
       
(optionale Software)
Kommerzielle Software oder sehr große Programme, die nicht
unmittelbar zum System gehören, wie etwa KDE, 
Netscape, 
Mozilla usw. finden hier ihren Platz.
   

   
  \par
  
(Die Originalbeschreibung der Verzeichnisinhalte nach dem 
Filesystem Hierarchy Standard - FHS ist nachzulesen 
unter 
http://www.pathname.com/fhs/
   
   \section{Arbeiten mit Verzeichnissen} \label{d21e267}
        

   

   \subsection{das Kommando pwd} \label{d21e274}
        

    

    
  \par
  
Das Kommando gibt den vollständigen Pfadnamen des im Moment aktuellen
Arbeitsverzeichnisses an.
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/cvs/tutorial/userbasics/konzepte\_basic/ \$ 
pwd
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} /cvs/tutorial/userbasics/konzepte\_basic\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     
    

   \subsection{das Kommando cd} \label{d21e294}
        

    
   
    
  \par
  
Ohne Aufruf von Argumenten wechselt das Kommando von jedem
beliebigen Punkt des Dateisystems in das Homeverzeichnis des
Benutzers.
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/cvs/tutorial/userbasics/konzepte\_basic/ \$ 
cd
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} /cvs/tutorial/userbasics/konzepte\_basic\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     


    
  \par
  
Wenn man ein Verzeichnis wechseln möchte, unterscheidet man zwischen
relativer und absoluter Pfadangabe.
    

    
  \par
  
Beispiel relativer Pfad:
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
cd cvs/tutorial
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} /cvs/tutorial\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     

    
  \par
  
Ich wechsele ausgehend von meinem Homeverzeichnis in das Verzeichnis
cvs/tutorial.
    


    
  \par
  
Beispiel absoluter Pfad:
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
cd /home/linux/cvs/tutorial
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} /cvs/tutorial\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     

    
  \par
  
Ich wechsele das Verzeichnis ausgehend vom {\bf root} Verzeichnis. 
Ich
muss immer den kompletten Pfad angeben.
    

    
  \par
  
Mit dem Kommando {\bf cd ..} gehe ich in meinem Verzeichnis immer 
eine
Ebene höher
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/cvs/tutorial/ \$ 
cd .. 
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} /cvs\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     
    

   \subsection{das Kommando ls} \label{d21e365}
        

    
   
    
  \par
  
Das Kommando {\bf ls} ist das wahrscheinlich wichtigste und am 
häufigsten
aufgerufene Kommando unter Linux überhaupt: Es zeigt den Inhalt
eines Verzeichnisses an und ist damit die Entsprechung von DIR unter
DOS.
    

    
  \par
  
Ohne Optionen aufgerufen gibt ls den Inhalt in der kürzesten
möglichen Form aus:
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
ls 
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} Desktop\verb+  +\verb+  +OpenOffice.org641\verb+  +playlists public\_html\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + wrg\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} Documents\verb+  +cvs\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +nsmail\verb+  +\verb+  +plugin131.trace\verb+  +\verb+  + selflinux\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} Mail\verb+  +\verb+  +\verb+  + evolution\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +office52\verb+  +plugin131\_02.trace\verb+  +selflinux-texte\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \begin{tt} \begin{scriptsize}  \linebreak user@linux \~{}/ \$ 

      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
    


    
  \par
  
Die verschiedenen Optionen zu ls erlauben die Anzeige einer Vielzahl
von Informationen in verschiedenen Formaten. Ich möchte hier nur auf
die wichtigsten eingehen. Für weitere Informationen geben Sie
einfach {\bf ls --help} ein.
    


    
  \par
  
{\bf ls -a}
    

    
Diese Option listet auch die sogeannten versteckten Datein auf, die
mit einem Punkt beginnen.
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
ls -a
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} .\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + .fullcircle\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +.nautilus\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + .xsession\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} ..\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +.gconf\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + .nautilus-metafile.xml\verb+  +.xsession-errors\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} .DCOPserver\_linux\_:0\verb+  +.gconfd\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +.netscape\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + .xtalkrc\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} .DCOPserver\_linux\_\_0\verb+  +.gimp-1.2\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +.netscape6\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +.y2log\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} .G-Force\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +.gnome\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + .ntrc\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + .yast2\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} .ICEauthority\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + .gnome-desktop\verb+  +\verb+  +\verb+  + .opera\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +Desktop\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} .SuSENautilusPage\verb+  +\verb+  + .gnome-help-browser\verb+  +.pinerc\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + Documents\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} .Xauthority\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + .gnome\_private\verb+  +\verb+  +\verb+  + .profile\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +Mail\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
    

    
  \par
  
{\bf ls -l}
    

    
Diese Option liefert eine ausführlichere Ausgabe.  Sie bedeutet von
links nach rechts: Dateityp, Zugriffsrechte, Linkzähler, Besitzer,
Gruppe, Größe, Datum der letzten Änderung, Dateiname
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
ls -l
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} insgesamt 18\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +3 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 520 Mai 28 20:10 Desktop\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +3 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +1072 Mai 28 21:41 Documents\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwx------\verb+  + 29 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +4800 Mai 28 21:59 Mail\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +3 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 320 Apr 13 00:58 OpenOffice.org641\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +7 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 168 Mai 26 21:47 cvs\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwx------\verb+  +\verb+  +4 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 232 Apr 14 08:04 evolution\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +2 root\verb+  +\verb+  +root\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +208 Feb 24\verb+  +2000 kuer\_chm\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwx------\verb+  +\verb+  +2 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +48 Apr 13 01:09 nsmail\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +3 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 232 Apr 14 08:07 office52\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +2 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +80 Mai\verb+  +4 07:39 playlists\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +2 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +80 Apr 11 20:04 public\_html\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +5 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 208 Mai\verb+  +8 20:42 selflinux\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +2 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 352 Mär 16 13:48 selflinux-texte\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} drwxr-xr-x\verb+  +\verb+  +2 user\verb+  +\verb+  +users\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 448 Mär 16 13:47 wrg\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
    


    
  \par
  
{\bf ls -R}
    

    
Diese Option gibt auch den Inhalt der Unterverzeichnisse mit aus.
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/selflinux/ \$ 
ls -R
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} .:\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} Basisrelease\verb+  +README\verb+  +output\verb+  +saxon\verb+  +slcompile\verb+  +styles\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} ./output:\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} html\verb+  +images\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} ./output/html:\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} Basisrelease.html\verb+  +Basisrelease01.html\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} ./output/images:\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} 10baset-netz.gif\verb+  +img\_transparent.gif\verb+  +openfolder.gif\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} shell\_funktionsweise01.gif\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} fddi.gif\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +kdm.gif\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +repeater\_bridge.gif\verb+  +thickethernet.gif\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} img\_document.gif\verb+  +koaxialnetz.gif\verb+  +\verb+  +\verb+  +selflinux.gif\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +tokenring.gif\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} ./saxon:\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} README\verb+  +doc\verb+  +saxon.jar\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} ./saxon/doc:\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} api-guide.html\verb+  + conformance.html\verb+  +\verb+  +extensions.html\verb+  +patterns.html\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} xsl-elements.html\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} changes.html\verb+  +\verb+  + dtdgen.html\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + history.html\verb+  +\verb+  + samples.html\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} changes5.html\verb+  +\verb+  +expressions.html\verb+  +\verb+  +index.html\verb+  +\verb+  +\verb+  + suggestions.html\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} conditions.html\verb+  +extensibility.html\verb+  +instant.html\verb+  +\verb+  + using-xsl.html\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} ./styles:\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} html\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} ./styles/html:\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \linebreak\begin{tt} \begin{scriptsize} files.xsl\verb+  +format.xsl\verb+  +lib.xsl\verb+  +main.xsl\verb+  +section.xsl\verb+  +selflinux.xsd\verb+  +toc.xsl\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
    


    
Sie können auch mehrere Optionen miteinander verbinden, zum Beispiel
{\bf ls -lR} oder {\bf ls -la}.
    
   

   \subsection{das Kommando mkdir} \label{d21e621}
        

    


    
  \par
  
Mit dem Kommando mkdir kann man Verzeichnisse anlegen.
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
mkdir a
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} a\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
    

    
  \par
  
Aufgerufen mit der Option {\bf -p} kann gleichzeitig auch noch
Unterverzeichnisse anlegen.
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
mkdir -p a/b/c
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} a\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \begin{tt} \begin{scriptsize}  \linebreak user@linux \~{}/test/ \$ 
cd a
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/a/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} b\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \begin{tt} \begin{scriptsize}  \linebreak user@linux \~{}/test/a/ \$ 
cd b
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/a/b/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} c\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \begin{tt} \begin{scriptsize}  \linebreak user@linux \~{}/test/a/b/ \$ 

      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
    
   

   \subsection{das Kommando rmdir} \label{d21e689}
        

    


    
  \par
  
Mit dem Kommando {\bf rmdir} kann man (leere) Verzeichnisse
löschen.
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
\$user@linux:\~{}/test\verb+>+ ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} a\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \begin{tt} \begin{scriptsize}  \linebreak user@linux \~{}/test/ \$ 
rmdir a
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 

      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
    


    
  \par
  
Aufgerufen mit der Option {\bf -p} werden gleichzeitig auch die
untergeordneten Verzeichnisse gelöscht (vorrausgesetzt, dass alle
leer sind).
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} a\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     \begin{tt} \begin{scriptsize}  \linebreak user@linux \~{}/test/ \$ 
rmdir -p a/b/c
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 
ls
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/test/ \$ 

      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
    
   
  
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
