

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
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	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % Sound-Formate
 % Copyright Johnny Graber
 % Lizenz: GFDL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.2.2.8 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/software/multimedia/sound/sound-formate/sound-formate,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
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 %%% $Id: sound-formate,v 1.2.2.8 2003/02/03 22:56:25 jgraber Exp $

	\title{Sound-Formate}


	
	    \author{Johnny Graber}
	    %\url{mailto:linux@jgraber.ch}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{sound1.tex}
		Multimedia
		%\ref{sound2.tex}
		Sound
	\ref{Sound-Formate}

    \par{Layout}
    Torsten Hemm
	    %\url{mailto:T.Hemm@gmx.de}
    
    	\par{Lizenz}
	GFDL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{WAV} \label{d56e53}
        
  
  
  
  \par
  
WAV oder genauer WAVE steht für das Audioformat von Windows. 
Es wurde mit Windows95 zum ersten mal eingeführt und 
entwickelte sich mangels Konkurrenz schnell zum Standard für
Musik auf dem heimischen PC.
  
  
  
  \par
  
Bei WAV wird unkomprimiert aufgezeichnet, was zu einer 
Dateigrösse von rund 10 MB pro Minute führt. Eine Tonquelle
wird dabei 44100 mal pro Sekunde (44.1kHz) und mit einer
Breite von 16 Bit abgetastet. 
  
  
  
  \par
  
WAV lässt sich von fast jedem Player abspielen, ist aber 
wegen seinem grossen Platzverbrauch nicht ideal. Heute 
wird WAV meistens nur noch für die Musikbearbeitung und als
Zwischenformat auf dem Weg zu MP3 oder OGG Vorbis verwendet.
Diese Formate haben nicht die gleiche Tonqualität, doch ist 
die Dateigrösse wesentlich kleiner.
  
\section{MP3} \label{d56e76}
        
 
 
 
  \par
  
Die Bezeichnung MP3 ist die Kurzform von MPEG 1 Audio Layer 3.
Dieses Format wurde vom Fraunhofer Institut in Erlangen DE
(http://www.iis.fraunhofer.de/amm/) entwickelt. Mit MP3 lassen 
sich Musikdateien stark komprimieren, ohne das dies gross auf 
Kosten der Qualität geht. Dies wird erreicht, in dem vor allem 
für das Gehör nicht wahrnehmbare Bereiche weggelassen werden. 
Teilweise werden aber auch die noch hörbaren Klangspitzen 
entfernt. So beträgt die Grösse einer MP3-Datei pro Minute 
Musik nur rund 1 MB. Dies sind nur noch gerade 10% einer 
WAV-Datei. 
 
 
 
  \par
  
Durch diese kompakte Grösse erwies sich dieses Format als 
äusserst geeignet um Musikdateien über das Internet 
auszutauschen. Musste man vorher eine 50 MB grosse Datei 
über ein Modem herunter laden, waren es nun nur noch 5 MB 
und somit in brauchbarer Zeit realisiert.
 


 \subsection{Rechtliche Situation} \label{d56e92}
        
   
   
   
  \par
  
Was die Benutzer freute, entwickelte sich sehr schnell zum
Ärger der Musikindustrie. Tauschbörsen kamen wie Pilze aus dem
Boden und die Meisten verschwanden mit der gleichen 
Geschwindigkeit. Mit Napster gab es während längerer Zeit eine
weithin bekannte Tauschbörse. Durch unzählige Verletzungen des 
Urheberrechts gab es mehrere Prozesse an deren Ende auch das 
Ende von Napster stand.
   
   
   
  \par
  
An der rechtlichen Situation hat sich bisher nichts geändert. 
Das Erstellen von MP3-Dateien von eigenen CDs ist immer noch 
legal, doch ist dies bei Tauschbörsen je nach Land nicht der Fall.
   
   
   
  \par
  
Einige, vor allem weniger bekannte Künstler, bieten ihre eigenen 
Stücke zum Download an. Diese Dateien sind legal und dürfen ohne
weiteres angehört und abgespeichert werden. Gleiches gilt auch 
für Dateien, die als Werbung unter die Leute gebracht werden.
   
   


  \subsection{Probleme mit Patenten} \label{d56e112}
        
   
   
  \par
  
Der MP3-Algorithmus des Fraunhofer Institutes unterliegt einem 
Patent. Dadurch müssen alle Hersteller von Encodern eine 
entsprechende Lizenzzahlung leisten. Da dies für 
OpenSource-Projekte kaum bezahlbar ist, gibt es einige eigene 
Lösungen. Zu Beginn waren diese kaum verwendbar, doch hat sich 
dort einiges geändert. Da dies aber nur die Umgehung des Problems 
ist, sollte man besser ein anderes Format wie OGG verwenden.
  
  
\section{OGG Vorbis} \label{d56e130}
        
  
 
  \par
  
Ogg Vorbis (http://www.vorbis.com/), 
ist momentan das einzige freie Musikformat. Es ist weder durch
Patente noch durch sonstige Rechte belastet. Im Gegensatz 
zu MP3 sind auch keine Abgaben an die Erfinder nötig, da 
Ogg Vorbis unter public domain steht.
 
 
 
  \par
  
OGG Vorbis hat eine weithin als besser empfundene Qualität als 
MP3 bei gleicher wenn nicht geringerer Dateigrösse. Wer also 
seine Musiksammlung digitalisieren will, sollte gleich von Anfang 
an mit OGG Vorbis arbeiten.
 
 
 
  \par
  
OGG Vorbis ist aber mehr als nur ein Musikformat. Das Projekt OGG 
will ein komplettes und freies Multimediasystem aufbauen. Vorbis 
ist der eigentliche Namen der Audiocodec. Da bisher nur OGG Vorbis 
verfügbar ist, meint man mit der Nennung von OGG grundsätzlich 
OGG Vorbis. Im weiteren Verlauf dieses Textes steht OGG daher auch
stellvertretend für OGG Vorbis.
 
 
 
 \subsection{Konverter MP3 -\verb+>+ OGG} \label{d56e152}
        
  
  
  \par
  
Mit Hilfe eines Konverters können Musikdateien von MP3 nach OGG
geändert werden. Dies macht aber nur Sinn, wenn man all seine
Dateien vom gleichen Typ haben will. Durch die Konvertierung 
nach OGG wird die Qualität der MP3-Datei nicht besser, meistens
sogar deutlich schlechter. 
  

  
  \par
  
Wer dennoch seine MP3 Sammlung konvertieren will, findet auf
http://freshmeat.net/search/?q=convert%20ogg%20mp3 etliche 
Konvertierungsprogramme.
  
 

	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
