

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
	\usepackage{ngerman}
	\usepackage[latin1]{inputenc}
	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % Pine
 % Copyright Thomas Lerche
 % Lizenz: GFDL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.4.2.4 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/software/internet/mail/clients/pine/pine,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: pine,v 1.4.2.4 2003/01/31 21:49:54 jgraber Exp $

	\title{Pine - Ein konsolenbasierter E-Mail - Client}


	
	    \author{Thomas Lerche}
	    %\url{mailto:thomas.lerche@paedagogik.uni-regensburg.de}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{andere_dienste1.tex}
		Internet
		%\ref{Mail.tex}
		Mail
		%\ref{Mail-Clients.tex}
		Clients
	\ref{Pine}

    \par{Layout}
    Johnny Graber
	    %\url{mailto:linux@jgraber.ch}
    
    	\par{Lizenz}
	GFDL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Allgemeines} \label{d49e48}
        
  
   
  
  \par
  
Wer {\bf Pine} das erste Mal startet, mag sich in längst vergessene Zeiten
zurückversetzt sehen: {\bf Pine} läuft im Konsolenmodus und kommt völlig
ohne grafische Benutzeroberfläche oder Maus aus. Aber für die, die der
Meinung sind, dass die Maus das überflüssigste
Geldbeschaffungsinstrument aller Zeiten ist, wird {\bf Pine} die
Königslösung sein. Allen anderen sei geraten, {\bf Pine} einfach mal
auszuprobieren - die Zeitersparnis beim Managen der elektronischen
Post im Vergleich zu GUI-basierten Programmen ist enorm.
Persönliche Schätzungen gehen vom Faktor 2 aus.
  

  
  \par
  
{\bf Pine} ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Aber nach der
Eingewöhnungszeit ist {\bf Pine} über die Tastatur sehr einfach zu bedienen.
Wenn Sie jeden Tag große Mengen Emails verwalten müssen, werden Sie
diesen Vorteil sehr schnell zu schätzen wissen.
  

  
  \par
  
Der größte Vorteil ist jedoch, dass Sie {\bf Pine} wegen des Konsolenmodus
auch auf einem entfernten Server direkt starten können: Sie loggen
sich einfach mit {\bf SSH} auf dem Server ein (z.B. der
Universitäts-Unix-Account), starten {\bf Pine} und verwalten Ihre E-Mails.
Dadurch können Sie zum einen von jedem vernetzten Rechner der Welt an
Ihre E-Mails, zum anderen haben potenziell gefährliche oder
auch nur nervende Dateien zunächst einmal keinen Zugriff auf den
eigenen Dateibaum. Gut, unter Linux ist das kein großes Problem, wenn
Sie allerdings einmal mit der Kombination Windows/Putty auf Ihre Mails
zugreifen, wissen Sie diesen Vorteil zu schätzen.
  
 \section{Konfiguration} \label{d49e93}
        
  
   
  
  \par
  
{\bf Pine} bietet Ihnen eine Fülle von Konfigurationsmöglichkeiten, die hier
nicht alle vorgestellt werden können. Deshalb werden an dieser Stelle
nur die wichtigsten Einstellungen beschrieben, für alles weitere sei
auf die offizielle {\bf Pine}-Dokumentation verwiesen.
  

  
  \par
  
Das wichtigste vorweg: {\bf Pine} ist kein Standalone-Programm, kann also
nicht selbständig eine Verbindung ins Internet aufbauen und dort auf
einem POP3-Server die neuen E-Mails abholen. {\bf Pine} kann lediglich einen
lokalen Ordner bzw. ein getunneltes Verzeichnis auf einem entfernten
Server überwachen. Wenn Sie {\bf Pine} verwenden wollen, müssen Sie dafür
sorgen, dass Sendmail und Fetchmail Ihnen Ihre neuen E-Mails in Ihrem
Mail-Folder ablegen.
  

  
  \par
  
Ich verweise hier auf die entsprechenden Dokumentationen (z.B. man
pine, {\bf Pine} User-Guide unter 
http://www.washington.edu/pine/user-guide/

oder auch die sehr gute Online-Hilfe in {\bf Pine} selbst) und merke nur
kurz an, dass Sie mit dem Programm Fetchmail die Emails von Ihrem
Mail-Account holen können.  Fetchmail übergibt dann die gefundenen
E-Mails an das lokale Sendmail, das die Emails dann auf die
entsprechenden Folder verteilt (meist {\bf /var/mail/username}).  Sie
sollten also vor allem darauf achten, dass {\bf Sendmail} seine Arbeit mit
einer gewissen Regelmäßigkeit verrichtet. Hier können Sie ruhig
einen kurzen Zeitrahmen einstellen, ohne Ihren Computer einzubremsen:
Eine automatische Mailzustellung alle 60 Sekunden ist für {\bf Sendmail}
Leerlauf. 60 Sekunden sind also eine gute Wahl.
  

  
  \par
  
Alle Konfigurations-Dateien werden in der lokalen Datei {\bf \~{}/.pinerc}
gespeichert. Wenn Sie Einstellungen an {\bf Pine} vornehmen wollen, können
Sie diese Datei direkt ändern. Sie können aber auch den bequemeren und
effektiveren Weg über die Setup-Funktion gehen.
  
 \section{Bedienung} \label{d49e153}
        
  
   
  
  \par
  
Wenn Sie {\bf Pine} das erste Mal starten, werden Sie mit einem kurzen Text
begrüßt. Dieser Text erscheint nur einmal, lesen Sie Ihn also, wenn
Sie Interesse am Programm haben. Nach dem Drücken von Enter sehen Sie
das erste Mal den {\bf Pine}-Begrüßungsbildschirm, der Ihnen die Funktionen
zur Auswahl anbietet.
  

  
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf ?}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              HELP
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              -  Get help using {\bf Pine}
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf C}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              COMPOSE MESSAGE
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              -  Compose and send a message
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf I}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              MESSAGE INDEX
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              -  View messages in current folder
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf L}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              FOLDER LIST
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              -  Select a folder to view
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf A}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              ADDRESS BOOK
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              -  Update address book
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf S}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              SETUP
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              -  Configure {\bf Pine} Options
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Q}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              QUIT
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              -  Leave the {\bf Pine} program
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  
   

  
  \par
  
Grundsätzlich gilt: Sie können {\bf Pine} entweder durch Drücken der
entsprechenden Taste steuern oder durch den Gebrauch der Cursor-Tasten
und der Enter-Taste.
  

  
  \par
  
Außerdem: Alle möglichen Befehle und deren Abkürzung sind in den
untersten zwei Zeilen des {\bf Pine}-Bildschirms aufgelistet. Meistens
können Sie durch das Drücken von O sogar noch eine zweite Auswahl
relevanter Befehle, die seltener benötigt werden, auflisten.  Hierbei
steht das {\bf ^}-Zeichen für die Strg-Taste. Sehr wichtig ist auch das {\bf \verb+<+},
das Sie in fast jedem Bildschirm wieder eine Hierarchiestufe nach oben
bringt. Wenn Sie also einmal nicht wissen, wo Sie sind, drücken Sie
einfach so lange die {\bf \verb+<+}, bis Sie wieder am Startbildschirm sind.
  

  
  \par
  
Probieren Sie es ruhig gleich mal aus und besuchen vom Startbildschirm
aus durch das Drücken des {\bf ?} die Online-Hilfe.
  
 \section{Setup} \label{d49e286}
        
  
   
  
  \par
  
Eine Ihrer ersten Aktionen in {\bf Pine} sollte sein, das Programm auf Ihre
Bedürfnisse einzurichten. Hierzu drücken Sie auf dem Startbildschirm
das {\bf S}. Unter den vielen Möglichkeiten wählen Sie dann zunächst einmal
{\bf C} für die Konfiguration. Im Konfigurationsmenü gibt es ca. 200
Einstellungsmöglichkeiten, die wirklich keinen Wunsch mehr offen
lassen. Im Folgenden nun die wichtigsten Einstellungen:
  


  \subsection{Basiseinstellungen} \label{d49e303}
        
   

   
  \par
  
{\bf personal-name}: Ihr Name. Wenn Sie keinen Namen angeben, wird der Name
aus der .passwd-Datei verwendet.
   

   
  \par
  
{\bf user-domain}: Die Domain Ihres Providers (z.B. t-online.de). Diese
Angabe sollten Sie nur machen, wenn Ihre SMTP-Domain sich von Ihrem
Internet-Service-Provider unterscheidet.
   

   
  \par
  
{\bf smtp-server}: Diese Angabe brauchen Sie nicht zu machen, da Sendmail
die E-Mails im Allgemeinen problemlos weiterleitet.
   

   
  \par
  
{\bf inbox-path}: Hier legen Sie Ihren Ordner für die eingehende Mail fest
(z.B. /var/mail/username)
   

   
  \par
  
{\bf signature-file}: Hier geben Sie an, wo Ihre Signatur-Datei liegt
   
  



  \subsection{Einige interessante zusätzliche Einstellungen:} \label{d49e339}
        
   

   
  \par
  
{\bf character-set}: Hier sollten Sie {\bf ISO-8859-1} einstellen.
   

   
  \par
  
{\bf editor}: /usr/bin/vim, was sonst ;-) (Hier bestimmen Sie, welchen
Editor Sie verwenden möchten, wenn Ihnen der {\bf Pine}-eigene Editor Pico
nicht genügt.
Aktivieren Sie hierfür auch enable-alternate-editor-cmd)
   

   
  \par
  
{\bf mail-check-interval}: Wann überprüft {\bf Pine} den eingestellten Ordner auf
Veränderung? 60 ist hier ein guter Wert (Der Wert wird in Sekunden
angegeben).
   

   
  \par
  
Eine interessante Setup-Komponente bietet auch die {\bf K} (Kolor)-Funktion.
Hier können Sie die einzelnen {\bf Pine}-Komponenten verschiedene Farben
zuweisen, die Ihnen bei der Orientierung gute Dienste leisten.
   

   
  \par
  
Mit diesen Einstellungen sollten Sie es nun bewenden lassen. Nun ist
{\bf Pine} fertig für die ersten Schritte. Für die weiteren Einstellungen
sollten Sie sich mal ein Stündchen Zeit nehmen, wenn Sie wissen, das
Sie {\bf Pine} behalten wollen. Doch beim ersten Mal wollen Sie sicher erst
mal was anderes machen als {\bf Pine} zu konfigurieren.
   
  
 \section{Compose} \label{d49e397}
        
  
   

  \subsection{E-Mails verfassen} \label{d49e402}
        
   

   
  \par
  
Das erste, was Sie höchstwahrscheinlich tun wollen ist, eine E-Mail zu
verfassen. Rufen Sie dafür mit {\bf C} die Compose-Funktion auf (Compose =
Verfassen). Sie können in dem Compose-Bildschirm sofort mit dem
E-Mail-Schreiben beginnen. Die Bedeutung der verschiedenen Zeilen ist:
   

   
  \par
  
{\bf To}: Die Adresse(n) des/der Empfänger (Mehrere Adressen werden durch
Komma voneinander getrennt)
   

   
  \par
  
{\bf CC} (Carbon Copy - Durchschlag): Die Adresse(n) der Empfänger einer
Kopie dieser E-Mail (Mehrere Adressen werden durch Komma voneinander
getrennt)
   

   
  \par
  
{\bf Attachment}: Dateien, die an die E-Mail angehängt (attached) werden
sollen. Drücken Sie hierfür {\bf Strg+J} , um in den Attach-Dialog zu
gelangen, danach können Sie mit {\bf Strg+T} in den Verzeichnisbaum
wechseln, wo Sie die Datei auswählen können. Nach dem Auswählen fragt
{\bf Pine} Sie noch nach einem kurzen Kommentar zu dieser Datei, den Sie mit
Enter abschließen. Danach ist die Datei angehängt.
   

   
  \par
  
{\bf Subject}: Die Betreff-Zeile
   

   
  \par
  
Mit Strg-R können Sie den E-Mail Header um einige, nur selten benutzte
Elemente erweitern. Besonders hervorzuheben ist hier die BCC (Blind
Carbon-Copy) - Funktion, die man allerdings wirklich nur in Notfällen
braucht. Wir wollen doch nicht Spammen...
   

   
  \par
  
Sie können durch die einzelnen Zeilen mit Hilfe der Cursor-Tasten
navigieren. Im Message-Text können Sie nun den E-Mail-Text editieren.
Hierfür werden Sie in den allermeisten Fällen den {\bf Pine}-eigenen Editor
Pico verwenden. Wenn Sie es wünschen, können Sie auch durch Strg-\_ in
Ihren Lieblingseditor wechseln (z.B. {\bf Vim}).
   

   
  \par
  
Die E-Mail versenden Sie mit {\bf Strg+X}. Mit {\bf Strg+C} brechen Sie das
Editieren ab, dies müssen Sie allerdings durch {\bf Y} (Yes) bestätigen.
   
  


  \subsection{Der Editor Pico} \label{d49e487}
        
   

   
  \par
  
Der Editor {\bf Pico} ist nach kurzer Eingewöhnungszeit problemlos zu
bedienen. Wenn Sie nicht mehr weiterwissen, bietet Ihnen {\bf Pine} in den
unteren zwei Zeilen des Bildschirms wie gewohnt die wichtigsten
Kommandos als Orientierungshilfe.
   

   
  \par
  
Sie können durch den editierten Text mit Hilfe der Cursor-Tasten
navigieren. Auch die Backspace-Taste funktioniert wie gewünscht.
Leider gilt das nicht für die Entf-Taste. Das Zeichen vor dem Cursor
löschen Sie vielmehr mit {\bf Strg+D}. Mit {\bf Strg+A} gelangen Sie an den Anfang
der Zeile, mit {\bf Strg+E} an deren Ende. {\bf Strg+YJ} Bringt Sie an den Anfang
der Message, {\bf Strg+V} an das Ende. Da Sie in {\bf Pico} auf die Maus
vollständig verzichten, müssen Sie das Kopieren und Einfügen auf
andere Weise bewerkstelligen. Gehen Sie also an den Beginn der
Stelle, die Sie markieren möchten und drücken Sie dann {\bf Strg+^}. Gehen
Sie nun bis zum Ende des zu kopierenden Textes und drücken Sie dann
{\bf Strg+K}. Der markierte Text verschwindet darauf hin in die
Zwischenablage und kann von dort aus mit der {\bf Strg+U} - auch mehrmals -
wieder eingefügt werden. Wenn nach zu vielen Überarbeitungen der Text
wie Kraut und Rüben aussieht, kann man ihn mit {\bf Strg+J} wieder
ausrichten (Die einzelnen Zeilen wieder möglichst nahe an die 72
Zeichen bringen).
   

   
  \par
  
Hier nochmal kurz alle Pico-Befehle zusammengefasst:
   

   
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+A}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              An den Anfang der Zeile
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+E}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              An das Ende der Zeile
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+Y}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              An den Anfang des Textes
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+V}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              An das Ende des Textes
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+D}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Löscht das Zeichen unter dem Cursor
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+H}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Löscht das Zeichen links neben dem Cursor
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+^}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Setzt einen Markierungspunkt
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+K}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Verschiebt markierten Text in die Zwischenablage
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+U}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Fügt den Text aus der Zwischenablage ab der Cursorposition ein
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Strg+J}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Richtet den Text absatzweise aus
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  
  
 \section{Address Book} \label{d49e701}
        
  
   
  
  \par
  
Das Adressbuch in {\bf Pine} gehört zu den effektivsten aller
E-Mail-Programme, wenn man sich ein Schema überlegt und dieses
durchhält.
  

  
  \par
  
In das Address Book gelangt man durch den Druck von {\bf A}. Im
Address Book kann man sich einzelne Adressen und Verteilerlisten
einrichten. Hierzu drückt man im Address Book das {\bf @} und richtet im
Folgenden die neue Adresse ein. Hierzu befüllt man die Zeilen:
  

  
  \par
  
{\bf Nickname}: Der Nickname definiert die Abkürzung, mittels der man im To:
der E-Mail-Funktion die Adresse schnell einfügen kann. Hier sollte man
sich von Anfang an ein Schema überlegen, mit Hilfe dessen man Nickname
und voller Name verknüpft. Im To:-Feld braucht man nämlich dann nur
noch den Nickname eingeben, nach dem Zeilenwechsel setzt {\bf Pine} dann die
Adresse selbständig ein. Ich persönlich verwende als Nickname den
ersten Buchstaben des Vornamens und die ersten zwei Buchstaben des
Nachnamens. Das reicht ziemlich lange.
  

  
  \par
  
{\bf Fullname}: Der volle Name des Adressaten.
  

  
  \par
  
{\bf Address}: Die E-Mail-Adresse
  

  
  \par
  
Mit {\bf Strg+X} speichert man die neue Adresse. Im Adressbuch kann man auf
einer Auswahl mit {\bf C} dem entsprechenden Empfänger direkt eine E-Mail
schreiben. In einer E-Mail kann man mit Hilfe von {\bf T} alle Adressen
einer E-Mail ins Adressbuch übernehmen.
  
 \section{Message Index / Folder List} \label{d49e762}
        
  
   
  
  \par
  
Nun zu den eingehenden E-Mails. Wenn man Fetchmail und Sendmail
richtig konfiguriert hat, wird man bald die ersten E-Mails im Ordner
inbox begrüßen dürfen. Sie können diesen Ordner aufrufen, indem Sie im
Hauptmenü das {\bf I} drücken. In jedem E-Mail-Ordner sehen Sie die dort
gespeicherten E-Mails in der gewünschten Reihenfolge angeordnet.
Ungelesene E-Mails sind links neben dem Absender mit einem {\bf N}
gekennzeichnet. Sie können eine E-Mail mit {\bf R} direkt beantworten. Alle
Schritte bei der Beantwortung sind danach identisch mit dem Schreiben
einer E-Mail.
  

  
  \par
  
Wenn Sie die E-Mail speichern wollen, drücken Sie {\bf S}. {\bf Pine} fragt Sie
daraufhin nach dem Ordner, in dem Sie speichern wollen. Geben Sie den
Ordnernamen an (Gibt es diesen Ordner noch nicht, wird {\bf Pine} Sie
fragen, ob es ihn erstellen soll. Im Gegenzug bietet {\bf Pine} ab dem
zweitem Mal eine Vervollständigung des Ordnernamens mit der {\bf Tab}-Taste
an. Nennen Sie also Ihre Ordner möglichst unterschiedlich, dann können
Sie schneller vervollständigen.)
  

  
  \par
  
Wenn Sie die E-Mail direkt in einem Ihrer Verzeichnisse speichern
möchten, drücken Sie das {\bf E} (Export). {\bf Pine} wird Sie daraufhin nach dem
Ziel fragen, dann können Sie die E-Mail exportieren.
  

  
  \par
  
Hat die neue E-Mail ein Attachment, dann können Sie mit Hilfe von {\bf V}
sehen, welche Teile an Ihrer E-Mail angehängt sind. Wenn Sie für die
entsprechende Datei eien Viewer konfiguriert haben, dann können Sie
den Anhang direkt durch Auswahl und die Enter-Taste ansehen. Sollten
Sie für diesen Typ keine Möglichkeit haben oder wünschen, die Datei
aus {\bf Pine} heraus zu öffnen, dann speichern Sie die ausgewählte Datei
mit S und der anschließenden Angabe des Ziels auf Ihrer Festplatte.
E-Mails die Sie nicht speichern oder exportieren wollen, können Sie
löschen, wenn Sie in der E-Mail-Übersicht die entsprechende E-Mail mit
Hilfe der Cursor-Tasten auswählen und mit {\bf D} zum Löschen vormerken. Im
Normalfall werden die E-Mails gelöscht, wenn Sie {\bf Pine} verlassen. Sie
können aber auch alle ausgewählten Mails direkt mit {\bf X} löschen.
  

  
  \par
  
Hier nochmal alle Folder-Befehle in der Übersicht:
  

  
  \par
  
E-Mail-Übersicht
  

  
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf <ENTER>}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Öffnet die Mail, über der die Cursorzeile liegt (= Aktive Mail)
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf D} 

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Markiert die aktive E-Mail zum Löschen
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf U}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Hebt die Löschmarkierung wieder auf
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf S}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Speichert die aktive Mail in einem Folder (muss noch angegeben
werden)
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf E}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Exportiert die aktive Mail in ein Verzeichnis
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf R}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Beantwortet die E-Mail
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf F}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Leitet die aktive Mail weiter
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  



  
  \par
  
E-Mail Ansicht
  

  
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf D}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Markiert die aktive E-Mail zum Löschen
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf S}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Speichert die aktive Mail in einem Folder (muss noch angegeben
werden)
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf E}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Exportiert die aktive Mail in ein Verzeichnis
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf R}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Beantwortet die E-Mail
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf F}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Leitet die aktive Mail weiter
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf V}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Zeigt eine Übersicht aller Elemente dieser E-Mail
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  



  
  \par
  
Im Übersichtsfenster aller E-Mail-Elemente
  

  
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf V}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Zeigt den aktiven Teil der E-Mail mit Hilfe des eingestellten
Viewers
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf S}

		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
               Speichert den aktiven Teil der E-Mail in ein Verzeichnis
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  

 \section{Die wichtigste Frage zum Schluss} \label{d49e971}
        
  
   
  
  \par
  
Jeder Mensch schickt mir diese komischen Dateien, die mit dieser
komischen Textverarbeitungssoftware erstellt wurden. Wie kann ich
diese nervensparend angucken?
  

  
  \par
  
Adri van Os' {\bf Antiword} (http://www.winfield.demon.nl/) extrahiert den
Text aus einer Word-Datei und gibt ihn als Plain-Text oder als PS aus.
Sie können also die Datei danach direkt mit {\bf vi} weiterbearbeiten oder
zurückschicken. (Und wenn Sie das ein paar mal machen, hat dies sogar
einen sehr heilsamen Erziehungseffekt auf die anderen ;-) )
  

  
  \par
  
Copyright (c)  2002 
Thomas Lerche 
				<thomas.lerche@paedagogik.uni-regensburg.de>
			
  

  
  \par
  
Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document
under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.1 or
any later version published by the Free Software Foundation; with no
Invariant Sections, with no Front-Cover Texts, and with no Back-Cover
Texts.  A copy of the license is included in the section entitled ''GNU
Free Documentation License''.
  
 
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
