

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
	\usepackage{ngerman}
	\usepackage[latin1]{inputenc}
	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % LaTeX-Schnelleinfuehrung
 % Copyright Andreas Kalbitz
 % Lizenz: GPL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.3.2.5 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/software/office/latex/latex_einfuehrung/latex_einfuehrung,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: latex_einfuehrung,v 1.3.2.5 2003/04/16 17:57:24 fboerner Exp $

	\title{LaTeX-Schnelleinführung}


	
	    \author{Andreas Kalbitz}
	    %\url{mailto:felix@pingos.org}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{anwendungen.tex}
		Anwendungs-Software
		%\ref{latex1.tex}
		LaTex
	\ref{LaTeX-Schnelleinfuehrung}

    \par{Layout}
    Matthias Hagedorn
	    %\url{mailto:herbert-kw@t-online.de}
    
    	\par{Lizenz}
	GPL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Anfängliche Fragestellungen} \label{d66e51}
        

   
   
   \subsection{Was ist LaTeX?} \label{d66e58}
        

	
	
  \par
  
LaTeX ist ein Drucksatzsystem, dessen Ergebnisse weit über das 
hinausgehen, was man mit einer Schreibmaschine schreiben könnte.
Die Qualität der gesetzten Zeichen unterscheidet sich auch von 
den Druckergebnissen von herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen, 
da 
LaTeX Ligaturen verwendet. Das Ausmaß der Fähigkeiten wird aber 
erst richtig deutlich, wenn man mit Notensatz, Kreuzworträtseln, 
mathematischen Formeln oder Chemischen Symboldarstellungen zu 
tun hat. Selbst Diagramme lassen sich bei Kenntnis der
entsprechenden LaTeX-Befehle programmieren.
	
   

   \subsection{Was ist anders beim Erstellen von LaTeX-basierten Texten?} \label{d66e69}
        

	
	
	
  \par
  
LaTeX ist ein System, das wie eine Programmiersprache Befehle 
bereitstellt, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen.
Man muss also einen Überblick über die LaTeX-Befehle erhalten, 
um damit arbeiten zu können. \linebreak 
Dies ist auch der Grund, warum häufig gestresste Linux-Anwender 
eher zum Textprogramm greifen, als LaTeX zu nutzen.
Wer die ersten Grundbefehle allerdings gelernt hat, greift gern 
auf LaTeX zurück, wenn neben dem schnellen Text auch
das Layout eine Rolle spielt.
	

	
  \par
  
LaTeX benötigt ein installiertes LaTeX-System und einen 
Editor - mehr nicht. 
Die Ergebnisse der ersten Verarbeitungsstufe eines Textes liegen 
im {\bf DeVice-Independend Format} (DVI) vor.
Diese Dateien lassen sich dann beispielsweise ins Postscript- 
oder in PDF-Format verwandeln. Mit dem Programm {\bf pdflatex} lassen sich
auch direkt PDF-Dateien erzeugen.
	
   

   \subsection{Welcher Editor ist am besten für LaTeX geeignet?} \label{d66e91}
        

	

	
  \par
  
Wichtig für den guten Überblick ist das Syntax-Highlighting, wie 
es auch in der Programmierung gern genutzt wird.
Editoren wie Vim, EMACS, Nedit oder Kate bringen die 
entsprechenden Voraussetzungen mit. So behält man den Überblick
über öffnende und schließende Klammern. Ansonsten gibt es keine 
Besonderheiten zu beachten. Am besten geeignet ist der 
Lieblingseditor,
weil man mit ihm am besten umgehen kann.
	
   

   \subsection{Gibt es grafische Benutzeroberfächen für LaTeX?} \label{d66e114}
        

	
	
	
  \par
  
Ja, in der Tat, die gibt es. Für KDE2 wurde {\bf Ktexmaker2} entwickelt. 
Sein Nachfolger für KDE3 ist {\bf Kile}.  Doch schon vor KDE2 
gab es nützliche Oberflächen, wie die {\bf TeX-Shell} (ts). Sie alle 
bieten die Möglichkeit die Sourcen zu editieren und anschließend 
eines der
LaTeX-Programme aufzurufen, um die DVI-Dateien zu erzeugen. {\bf LyX} 
geht dabei noch etwas weiter. {\bf WYSIWYM} (What you see, is
what you mean) nennt sich die Ansicht, die mit diesem Editor 
erzeugt wird. {\bf LyX} stellt dabei die Sourcen zusammen. Aus dem 
Mac-User-Bereich
stammt das Programm {\bf TeXMacs}.
	
   

   \subsection{Wie erhalte ich meinen Text in druckbarer Fassung?} \label{d66e146}
        

	

	
  \par
  
	 Zunächst muss der Text, wie im Abschnitt 2 folgt, erstellt werden. 
Abgespeichert wird er mit der Erweiterung .tex.
Diese Quelldatei wird dann mit den Befehlen
	

	
	 \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux / \$ 
latex quelldatei.tex
	  \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	 \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux / \$  
dvips quelldatei.dvi
	  \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	 \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux / \$ 
ps2pdf quelldatei.ps
	  \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	

	
  \par
  
übersetzt. Wer keine PDF-Datei als Ergebnis benötigt, kann die 
letzte Zeile weglassen. \linebreak  
Die einzelnen Dateien lassen sich mit den Programmen
{\bf xdvi quelldatei.dvi}, {\bf kghostview quelldatei.ps}, oder {\bf xpdf 
quelldatei.pdf} bzw. {\bf acroread
quelldatei.pdf} betrachten.
	
   
  \section{Die Arbeit mit den LaTeX-Standards} \label{d66e193}
        

   

   \subsection{Der Grundaufbau eines LaTeX-Dokuments} \label{d66e200}
        

	
	
	
  \par
  
Jedes LaTeX-Hauptdokument wird in Präambel und Body aufgeteit.
In der Präambel werden LaTeX-Klasse und LaTeX-Styles sowie 
einige zusätzliche Angaben zu bestimmten Dokumentarten angegeben.
In den Body wird der Inhalt mit Befehlen strukturiert eingegeben.
	 

	\begin{tabular}{|l|}
                  \hline
                  \begin{tt} 
        
Quelltext 1: Grobgerüst eines deutschsprachigen Artikels
	 \end{tt} \\ 
                  \hline
                  \begin{minipage}{130mm} 
                  \begin{scriptsize} 
                  \begin{verbatim} 
        
\documentclass[a4paper,11pt]{article}
\usepackage{ngerman}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\begin{document}
Hier wird der Text des Dokumentes eingefügt.
\end{document}
	 \end{verbatim} 
                  \end{scriptsize} 
                  \end{minipage} \\
                  \hline
                  \end{tabular}

	
  \par
  
Der Befehl {\bf $\backslash$documentclass[]{}} definiert die Art des Dokumentes. 
Mehr dazu steht im nächsten Abschnitt. Die Dokumentklasse wird in 
den geschweiften Klammern angegeben.
Die eckigen Klammern nehmen Optionen entgegen. In unserem Beispiel 
sind das die Voreinstellungen für den Druck auf DIN-A4-Papier mit 
einer 11pt-Standardschriftgröße.
Jedes Hauptdokument darf nur eine Dokumentklasse aufrufen. Die 
{\bf $\backslash$usepackage[]{}}-Befehle binden alle gewünschten Zusatzpakete ein.
	
   

   \subsection{Die Standard-Klassen} \label{d66e229}
        

	

	
  \par
  
LaTeX stellt standardmäßig die Klassen {\bf article}, {\bf book}, {\bf report}, {\bf proc} 
und {\bf plain} zur Verfügung. Jede hat ihre Besonderheiten.
Sie unterscheiden sich in der Art, wie die Gliederung verarbeitet 
wird, ja sogar die Gliederungsbefehle sind nicht in allen Klassen 
gleich. \linebreak 
So macht es beim Satz eines Buches Sinn, den Befehl {\bf $\backslash$part{Titel}} 
zu benutzen, wenn es in mehrere Teile aufgeliedert werden soll, 
die dann
wiederum Kapitel, Sektionen usw. beinhalten. Dieser Befehl steht 
darüberhinaus in der Klasse {\bf report} zur Verfügung. Alle anderen 
Klassen
können darauf verzichten. Eine weitere Besonderheit ist die 
Voreinstellung der {\bf book}-Klasse, Kapitelüberschriften auf eine 
einzelne Seite zu setzen.
Beschränken wir uns hier auf diese Angaben zum {\bf part}-Befehl. Alle 
anderen Gliederungsebenen sind gleich verwendbar.
	

	\begin{tabular}{|l|}
                  \hline
                  \begin{tt} 
        
Quelltext 2: Gliederungsbefehle innerhalb eines 1. Kapitels
	 \end{tt} \\ 
                  \hline
                  \begin{minipage}{130mm} 
                  \begin{scriptsize} 
                  \begin{verbatim} 
        
\begin{document}
\chapter{Kapiteltitel}
\section{Thementitel}
\subsection{Titel eines Unterthemas}
\subsubsection{Titel eines Unterthemas der nächst tieferen 
Gliederungsstufe}
\paragraph[optinaler hervorhebbarer Absatzanfang] Absatztext der 
nicht gesondert hervorgehoben wird.
Hier wird der Text des Dokumentes eingefügt.
\Section{Thementitel}
\Subsection{Titel Eines Unterthemas}
\Subsubsection{Titel Eines Unterthemas Der Nächst Tieferen 
Gliederungsstufe}
\Paragraph*{} Absatz Der Nicht Extra In Die Gliederung 
Aufgenommen Wird.
\End{Document}
	 \end{verbatim} 
                  \end{scriptsize} 
                  \end{minipage} \\
                  \hline
                  \end{tabular}

	
  \par
  
So Ausgerüstet Bin Ich In Der Lage Einen Reinen Text Zu Schreiben, 
Dessen Layout Ich Eigentlich Nicht Beeinflusst Habe.
Latex Übernimmt Einige Standardeinstellungen Die Der 
Fortgeschrittene Benutzer Zu Modifizieren Weiß.
	
   

   \subsection{Bilder im Text} \label{d66e281}
        

	

	
  \par
  
Bilder können auf unterschiedliche Weise erzeugt werden. So gibt es 
zum einen die bereits erwähnte Möglichkeit direkt über 
entsprechende 
Befehle Grafiken zu erzeugen. Das gehört aber in keine 
Kurzbeschreibung. Um schnell ein Bild in einen Text einzubinden, 
muss man die Präambel
erweitern.
	

	\begin{tabular}{|l|}
                  \hline
                  \begin{tt} 
        
Quelltext 3: Änderungen in der Präambel und im Textkörper zum
	 \end{tt} \\ 
                  \hline
                  \begin{minipage}{130mm} 
                  \begin{scriptsize} 
                  \begin{verbatim} 
        
Einfügen einer eps-Grafik.
....
\usepackage[dvips]{graphicx}
\usepackage{epsfig}
....
\begin{document}
....
\includegraphics[width=13cm]{Bilddatei}\\
....
\end{document}
	 \end{verbatim} 
                  \end{scriptsize} 
                  \end{minipage} \\
                  \hline
                  \end{tabular}

	
  \par
  
Dabei wird das Bild in den Absatz eingefügt. Und ein Zeilenumbruch 
angehängt. So erscheint der Text ober und unterhalb des Bildes.
Einen Textumlauf erreichen wir damit noch nicht. In diesem Beispiel 
haben wir eine {\bf eps}-Grafik verwendet. (Encapsulated Postscript). 
Das Paket {\bf graphicx} sorgt für die Konvertierung und Einbindung in 
die DVI-Datei.
	 
   

   \subsection{Farbe im Text} \label{d66e310}
        

	

	
  \par
  
Um Farbe in den Text zu bringen, brauchen wir das Zusatzpaket color 
in der Präambel.
Quelltext 4 demonstriert, wie man einen Kasten erzeugt, der 3 
verschiedene Farbwerte für den Rand, das Innere und den Text eines 
Kastens
akzeptiert.
	
	
	\begin{tabular}{|l|}
                  \hline
                  \begin{tt} 
        
Quelltext 4: Änderungen in der Präambel und im Textkörper für die 
Benutzung farbiger Rahmen und farbiger Texte
	 \end{tt} \\ 
                  \hline
                  \begin{minipage}{130mm} 
                  \begin{scriptsize} 
                  \begin{verbatim} 
        
....
\usepackage{color}
....
\begin{document}
....
\fcolorbox{Rahmenfarbe}{Füllfarbe}{\textcolor{Textfarbe}{Text im 
Kasten.}}
....
\end{document}
	 \end{verbatim} 
                  \end{scriptsize} 
                  \end{minipage} \\
                  \hline
                  \end{tabular}

	
  \par
  
Leider stoßen wir hier auf ein Problem. Der Befehl {\bf $\backslash$fcolorbox} färbt 
nur die Elemente einer Zeile. Ist der Text zu lang, bricht die Box 
aus dem
normalen Text aus und wird über den rechten Rand verlängert. Es 
gibt also keinen Zeilenumbruch mehr. 
Abhilfe schafft hier zum Beispiel die {\bf parbox}-Umgebung.
	

	\begin{tabular}{|l|}
                  \hline
                  \begin{tt} 
        
Quelltext 5: Parbox innerhalb einer farbigen Box
	 \end{tt} \\ 
                  \hline
                  \begin{minipage}{130mm} 
                  \begin{scriptsize} 
                  \begin{verbatim} 
        
...
\fcolorbox{red}{blue}{\parbox{\textwidth}{\textcolor{white}{
Textinhalt der weit über die Textbreite hinausragt.
belegt werden können.}}}
....
	 \end{verbatim} 
                  \end{scriptsize} 
                  \end{minipage} \\
                  \hline
                  \end{tabular}

	
  \par
  
Mit der Angabe {\bf $\backslash$textwidth} benutzen wir eine LaTeX-Variable die den 
Wert der Textbreite enthält. Hier kann auch eine Breitenangabe wie
10cm stehen.  Die {\bf Parbox} nimmt den Text auf und sorgt für den 
Zeilenumbruch. Ob der Text darin nun gefärbt wird oder nicht, 
hat auf das Verhalten der {\bf Parbox} keine Auswirkung. {\bf Parbox} 
funktioniert übrigens auch ohne den {\bf fcolorbox}-Befehl.
	
   

   \subsection{Tabellen im Text} \label{d66e366}
        

	
	
	
  \par
  
Tabellen sind Gestaltungselemente die für Übersicht sorgen sollen.
Wer einen Tabellenquellcode liest, der viele Spalten und Zeilen 
enthält kann schnell mal den Überblick verlieren. Dennoch sieht 
in der
Ausgabedatei später alles so aus, wie in einer richtigen Tabelle.
	

	
  \par
  
Es gibt in LaTeX verschiedene Möglichkeiten, Tabellen zu erzeugen. 
Die einfachste für kleine tabellarische Übersichten ist die 
Tabular-Umgebung.
	

	\begin{tabular}{|l|}
                  \hline
                  \begin{tt} 
        
Quelltext 6: Beispieltabelle mit der Tabular-Umgebung
	 \end{tt} \\ 
                  \hline
                  \begin{minipage}{130mm} 
                  \begin{scriptsize} 
                  \begin{verbatim} 
        
...
\begin{tabular}{|l|c|r|}
\hline
linksbündig & zentriert & rechtsbündig \\
\hline
1 & 2 & 3,141\\
\hline
\end{tabular}
...
	 \end{verbatim} 
                  \end{scriptsize} 
                  \end{minipage} \\
                  \hline
                  \end{tabular}

	
  \par
  
Die Angaben in den geschweiften Klammern nach dem 
{\bf $\backslash$begin{tabular}}-Befehl dienen der Formatierung der Tabelle.
Die senkrechten  Striche stehen für die senkrechten 
Spaltenbegrenzungen der  Tabelle. Lässt man sie weg, werden
die Spalten ohne Linien formatiert. Die Buchstaben {\bf l}, {\bf c} und {\bf r} 
stehen für die Ausrichtung der Zelleninhalte.
Der Befehl {\bf $\backslash$hline} fügt horizontale Linien in die Tabelle ein.
Jede Tabellenzeile darf nur so viele Feldinhalte haben, wie 
formatierte Felder in der Format-Klammer stehen.
Ein {\bf {rrrr}} ergibt also eine Tabelle mit vier rechtsbündig 
ausgerichteten Spalten.
Eine Zelle wird von der anderen durch das \&-Zeichen getrennt. Jede 
Tabellenzeile schließt mit einem {\bf $\backslash$$\backslash$} (=Zeilenumbruch) ab.
	

	
  \par
  
Will man die Tabelle für die Formatierung längerer Textpassagen 
benutzen, kann in der Format-Klammer anstelle von {\bf l}, {\bf c} oder {\bf r} auch 
ein
Absatz mit fester länge eingegeben werden.
	

	\begin{tabular}{|l|}
                  \hline
                  \begin{tt} 
        
Quelltext 6: Beispieltabelle Absatz-Zellen
	 \end{tt} \\ 
                  \hline
                  \begin{minipage}{130mm} 
                  \begin{scriptsize} 
                  \begin{verbatim} 
        
...
\begin{tabular}{|p{3cm}|p{7cm}|}
\hline
Zeit & Ereignis \\
\hline
2001 & Linuxtag in Stuttgart\\
2002 & Linuxtag in Karlsruhe\\
2003 & Linuxtag in Karlsruhe\\
\hline
\end{tabular}
...
	 \end{verbatim} 
                  \end{scriptsize} 
                  \end{minipage} \\
                  \hline
                  \end{tabular}
	
	
  \par
  
Die Absatzbreiten sollten hier auf jeden Fall so gewählt werden, 
dass sie in der Summe die Textbreite nicht überschreiten.
	
   
  \section{Mathematische Formeln in LaTeX} \label{d66e441}
        

   
   
   
  \par
  
Wer nur mal zwischendurch in LaTeX eine Formel eingeben will, kann 
das ganz schnell durch Umschalten in den Math-Modus durch
Einklammerung der Formel in zwei {\bf \$}-Zeichen erreichen. Hier ein paar 
Beispiele für Gleichungen mit Potenz-, Wurzel- und Bruchausdrücken.
   
   
   \begin{tabular}{|l|}
                  \hline
                  \begin{tt} 
        
Quelltext 6: Formelbeispiele
	\end{tt} \\ 
                  \hline
                  \begin{minipage}{130mm} 
                  \begin{scriptsize} 
                  \begin{verbatim} 
        
...
$ f(x)=3x^2+2x+2 $\\
$ f(x)=\frac{x+3}{x^2 - 9} $\\
$ f(x)=\frac{1}{\sqrt{x^2}} $\\
$ y=\sqrt[3]{8} $\\
...
	\end{verbatim} 
                  \end{scriptsize} 
                  \end{minipage} \\
                  \hline
                  \end{tabular}

   
  \par
  
Die Beispiele enthalten Befehle, die sich ineinander verschachteln 
lassen, wie in der Zeile demonstriert wird.
Wer ausführlichere Formelkonstrukte erstellen möchte, sollte aber 
unbedingt auf die {\bf AMS-LaTeX-Pakete} zurückgreifen, die verschiedene
Umgebungen für alle nur erdenklichen mathematischen Formeln und 
Symbole bereitstellen.
   
  \section{Zusammenfassung} \label{d66e470}
        

   

   
  \par
  
Eine Kurzbeschreibung kann nur in ein Thema einführen. 
Mit dieser Beschreibung sollte es möglich sein, erste Gehversuche 
mit LaTeX zu machen.
Hier kann nicht der Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden.
Eine umfangreichere Referenz ist im Entstehen und wird in den 
nächsten SelfLinux-Versionen stetig ausgebaut.
   
  
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
