

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
	\usepackage{ngerman}
	\usepackage[latin1]{inputenc}
	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % KMail
 % Copyright KDE-Dokumentations-Team, Alexander Fischer
 % Lizenz: GPL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.2.2.5 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/software/internet/mail/clients/kmail/kmail,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: kmail,v 1.2.2.5 2003/02/09 15:15:07 jgraber Exp $

	\title{Dokumentation zu Kmail}


	
	    \author{KDE-Dokumentations-Team}
	    %\url{mailto:info@kde.org}
    
	    \author{Alexander Fischer}
	    %\url{mailto:tbanus@tbanus.de}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{andere_dienste1.tex}
		Internet
		%\ref{Mail.tex}
		Mail
		%\ref{Mail-Clients.tex}
		Clients
	\ref{KMail}

    \par{Layout}
    Axel Gross
	    %\url{mailto:axelgross@web.de}
    
    	\par{Lizenz}
	GPL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Schnelleinstieg} \label{d50e61}
        	 
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Dieser Abschnitt ist eine kurze Einführung in KMail und seine
Benutzung, so dass Sie gleich damit arbeiten können!
Für weitergehende Informationen sehen Sie bitte im Abschnitt
KMail benutzen nach.
	   
	   
  \par
  
Der erste Aufruf von KMail erstellt in Ihrem Persönlichen Verzeichnis
ein Verzeichnis namens Mail, das die notwendigen Mailordner (inbox,
outbox, sent-mail und trash) enthält. Benutzen Sie das Menü
{\bf ''Einstellungen'' -\verb+>+ ''KMail einrichten''}, um einige Informationen einzugeben,
die KMail benötigt, um Ihre Nachrichten korrekt empfangen und versenden
zu können.
	   
	   
  \par
  
Der Einstellungen-Dialog besteht aus sechs Karteikarten:
Identitäten, Netzwerk, Erscheinungsbild,
Nachrichten erstellen, Sicherheit und Ordner.
	   
	   
  \par
  
Um Nachrichten senden und empfangen zu können, müssen Sie nur einige
Einstellungen auf den Seiten Identitäten und Netzwerk ändern.
	   
	   
	 \subsection{Einstellen Ihrer Identität} \label{d50e83}
          
	  
	  
	   
  \par
  
Die Einstellungen unter Identitäten sind ziemlich klar.
Wählen Sie die Standardidentität aus und klicken
Sie auf {\bf ''Ändern''}.
Füllen Sie nun das Feld Name mit Ihrem vollen Namen
(z.B. Martin Mustermann) aus. Das Feld Organisation ist optional.
Als nächstes tragen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse
(also z.B. Jemand@Irgendwo.de) in das Feld E-Mail-Adresse ein.
Falls Sie PGP oder GnuPG benutzen füllen Sie bitte das Feld
OpenPGP-Nutzeridentität auf der Karteikarte ''Erweitert''
entsprechend aus. Optional kann man auf der Karte ''Signatur''
noch eine Signatur eintragen. Dabei handelt es sich um einen
kurzen Text, der an alle eigenen Nachrichten angehängt wird.
	   
	   
	   \subsection{Einrichtung der Postfächer} \label{d50e97}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Die Seite ''Netzwerk'' enthält die Festlegungen, wie KMail Ihre
Nachrichten verschicken oder empfangen soll.
Viele dieser Einstellungen hängen stark von Ihren System-Einstellungen
ab, sowie von der Art des Netzwerks, über das Sie Ihren Mail-Server
erreichen. Falls Sie nicht wissen, welche Einstellungen Sie
wählen sollen oder was Sie in ein Feld eintragen müssen, fragen Sie
Ihren Internet Service Provider (ISP) oder Ihren Systemverwalter.
	   
	   
	   \subsection{Versenden von Nachrichten} \label{d50e108}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Die Karteikarte ''Versand'' stellt eine Anzahl Möglichkeiten zum Versand
von Nachrichten bereit. Der erste Listeneintrag ist die Standardmethode
des Nachrichtenversandes. Mit dem Knopf {\bf ''Hinzufügen...''} kann man
zwischen zwei verschiedenen Methoden des Versands wählen,
nämlich SMTP und Sendmail. Dabei bezieht sich sendmail® auf
eine lokale Installation - dieses Programm hat den Ruf,
schwierig zu konfigurieren zu sein. Falls man also nicht bereits
eine funktionierende Konfiguration für sendmail® hat,
sollte man hier SMTP wählen und das Feld ''Name'' mit einem beschreibenden
Namen ausfüllen (z.B. Mein E-Mail-Konto).
Das Feld ''Server'' muss mit dem Namen und der Domäne des Mail-Servers
(z.B. smtp.provider.com) ausgefüllt werden. Die Einstellung des Feldes Port
muss selten geändert werden (Standardwert: 25).
	   
	   
  \par
  
Falls Sie sendmail benutzen wollen und eine Wählverbindung verwenden,
folgen Sie den Anweisungen zum Einrichten von sendmail
für eine Wählverbindung im Abschnitt FAQ.
	   
	   
  \par
  
Die hier eingestellte Versandart wird für die Standard-Identität und
alle die Identitäten verwendet, für die keine eigene Versandart angegeben
wurde. Man kann für verschiedene Identitäten unterschiedliche Arten für den
Nachrichtenversand durch Markieren von Spezielle Versandart...
im Abschnitt ''Erweitert'' auf der Karteikarte Identitäten bestimmen.
	   
	   
  \par
  
Eine Beschreibung der weiteren Einstellmöglichkeiten befindet sich im
Kapitel Einrichtung.
	   
	   
	   \subsection{Empfang von Nachrichten} \label{d50e131}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Um einen Zugang für den Empfang von E-Mail einzurichten, klickt man
{\bf ''Hinzufügen...''} auf der Karteikarte Empfang. Man hat die Wahl, welche
Zugangsart man einstellen möchte.
In den meisten Fällen ist das entweder POP3 oder IMAP.
Falls man ein lokales Postfach verwenden möchte findet man wichtige
Informationen unter FAQ über das Sperren von Dateien.
	   
	   
  \par
  
Es erscheint der Dialog ''Postfach hinzufügen''. Geben Sie zuerst einen
Namen für das Postfach im Feld Name an. In die Felder Benutzer,
Passwort und Rechner muss man die entsprechenden Informationen eingeben,
die man vom eigenen Internet-Anbieter (ISP) oder vom Systemverwalter
erhalten haben sollte. Wieder sollte es nicht nötig sein,
die Einstellung von Port zu ändern (der Standard für POP3 ist 110,
der Standard für IMAP ist 143).
	   
	     \subsubsection{Optionen, die nur IMAP betreffen} \label{d50e147}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Falls man IMAP auswählt, kann man optional einen Pfad im Feld Präfix
für Ordner angeben. Damit legt man fest, wo KMail die Verzeichnisse
des Benutzers auf dem Server findet. Falls man einen Shell-Zugang
auf diesem Rechner besitzt und die Nachrichten im Persönlichen
Verzeichnis gespeichert sind, ist es sinnvoll, sie in einem
Unterverzeichnis Mail zu speichern. Damit KMail Nachrichten-Verzeichnisse
und andere Dateien nicht mischt, sollte man diesen Pfad bei Präfix
für Ordner verwenden. Falls man daran nicht interessiert ist,
lässt man das Feld einfach leer.
	   
	   
  \par
  
Wenn man Ordner automatisch komprimieren markiert, entfernt KMail die
entsprechenden Nachrichten vom Server, sobald der Benutzer das
Verzeichnis verlässt. Ansonsten bleiben die Nachrichten nur zur
endgültigen Löschung markiert und man muss sie manuell durch Auswahl
von {\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Alle Ordner komprimieren''} entfernen.
	   
	   
  \par
  
Falls man {\bf ''Versteckte Verzeichnisse anzeigen''} aktiviert,
werden auch die Verzeichnisse angezeigt, deren Name mit einem
Punkt beginnt.
	   
	   
	   \subsubsection{Optionen, die nur POP3 betreffen} \label{d50e170}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Wählen Sie Nachrichten nach dem Abholen vom Server löschen, falls Sie
Ihre Nachrichten nach dem Herunterladen nicht auf dem Server lassen wollen.
	   
	   
  \par
  
Um einen Zugang von der automatischen Überprüfung auszunehmen, die
durch {\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Nach E-Mail sehen...''} ausgelöst wird,
aktiviert man Von {\bf ''Nach E-Mail sehen''} ausnehmen.
Man kann dennoch manuell nach neuen Nachrichten für diesen
Zugang suchen lassen durch {\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Nach Mail sehen in''}.
	   
	   
  \par
  
Wählen Sie Posteingang regelmäßig überprüfen falls Sie möchten, dass
KMail automatisch auf neue Nachrichten prüft. Der Zeitraum kann unter
''Prüfintervall'' eingestellt werden.
	   
	   
  \par
  
Posteingang ist der Standardordner für eingehende Nachrichten. Falls
Sie dies aus irgendeinem Grund ändern wollen, können Sie dies über Zielordner
tun. Aber normalerweise sollten Sie Filter benutzen, was nichts mit dieser
Option zu tun hat.
	   
	   
  \par
  
Unter ''Vorverarbeitungs-Befehl'' kann man ein beliebiges Programm
angeben, das von KMail vor dem Abrufen von E-Mail ausgeführt werden soll.
Man muss hier den ganzen Pfad angeben (hier darf keine ?\~{}'' verwendet werden).
KMail fährt mit der Programmausführung erst fort, wenn das externe
Programm beendet ist.
	   
	   
  \par
  
Auf der Karteikarte ''Extras'' kann man {\bf ''Pipelining''} für schnelleres
Herunterladen aktivieren, falls diese Einstellung vom Server
unterstützt wird. Man sollte die zuverlässige Arbeitsweise
dieser Funktion ausreichend testen.
	   
	   
	   \subsubsection{Einstellungen für IMAP und POP3} \label{d50e208}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Wenn man POP-Passwort in Konfigurationsdatei speichern bzw.
IMAP-Passwort in Konfigurationsdatei speichern auswählt,
speichert KMail das Passwort. Man muss es also nicht jedes Mal
eintippen, wenn man mit KMail neue E-Mails abrufen will.
	   
	   
  \par
  
{\bf Achtung:}
KMail kann Ihr Passwort nicht wirklich verschlüsseln. Leute,
die Ihre Konfigurationsdatei lesen können (z.B. der Systemverwalter) können
also sehr leicht an Ihr Passwort gelangen.
	   
	   
  \par
  
KMail unterstützt Verschlüsselung per SSL und TLS (TLSsollte verwendet
werden, falls es vorhanden ist).
	   
	   
	   \subsubsection{Für POP3 unterstützt KMail Folgendes:} \label{d50e228}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Einfacher Text, PLAIN, LOGIN, CRAM-MD5
(empfohlen, falls DIGEST-MD5 nicht verfügbar ist),
DIGEST-MD5 (empfohlen) und APOP-Authentifizierung.
	   
	   
  \par
  
DIGEST-MD5, CRAM-MD5 und APOP sind von sich aus sicher, alle anderen
Optionen sind nur sicher, wenn SSL oder TLS verwendet wird. Sie sollten
Einfacher Text nur benutzen wenn Ihr Server keine andere Möglichkeit bietet.
Für IMAP wird zusätzlich Anonym unterstützt, aber APOP nicht.
Man kann den Knopf Fähigkeiten des Servers testen auf der Karteikarte
''Extras'' bzw. ''Sicherheit'' verwenden, um die sicherste Methode zu finden,
die der eigene Server unterstützt.
	   
	   
  \par
  
Sie sind nun bereit Nachrichten zu senden und zu empfangen. Für IMAP
öffnet man einfach die Ordner in der Ordnerliste in KMail's Hauptfenster.
KMail wird sich dann mit Ihrem Server verbinden und die Nachrichten
anzeigen, die es findet. Für POP3 benutzen Sie
{\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Nach E-Mail''} sehen.
	   
	    
	   
	   \subsection{Testen der Einstellungen} \label{d50e249}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Zunächst sollten Sie sich selbst eine Nachricht senden, um die
Einrichtung zu testen. Um eine Nachricht zu senden, drücken Sie
	   Strg+N,
wählen Sie das Symbol {\bf ''Neue Nachricht''} (das leere Blatt Papier)
oder wählen Sie {\bf ''Nachricht'' -\verb+>+ ''Neue Nachricht''}.
Das Fenster Nachricht erstellen wird erscheinen. Füllen Sie
das Feld ''An:'' mit Ihrer Adresse und schreiben Sie etwas in das Feld
''Betreff''. Senden Sie die Nachricht, indem Sie
{\bf ''Nachricht'' -\verb+>+} ''Senden'' wählen.
	   
	   
  \par
  
Um nachzuschauen, ob neue E-Mail vorhanden ist, wählen Sie
{\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Nach E-Mail sehen''}.
In der rechten unteren Ecke wird angezeigt,
wieviele E-Mails von Ihrem Postfach geholt werden.
Wenn Sie die Nachricht erhalten, die Sie gerade gesendet
haben, dann Herzlichen Glückwunsch! Falls Sie während dieses Test
irgendeine Fehlermeldung erhalten, prüfen Sie die Verbindung zum Netzwerk und
schauen Sie nochmal genau Ihre Einstellungen durch,
indem Sie {\bf ''Einstellungen'' -\verb+>+ ''KMail einrichten...''} wählen.
           
	   
	   \section{KMail verwenden} \label{d50e291}
          
	  
	  
	  
	   \subsection{Das Hauptfenster} \label{d50e298}
        
	   
	  
	  
	   
  \par
  
Das Hauptfenster erscheint nach dem Start von KMail. Es ist in drei
Bereiche unterteilt:
	   
	   \subsubsection{Ordnerbereich (links)} \label{d50e308}
        
	   
	  
	  
	   
  \par
  
Dieser Bereich enthält die Liste Ihrer Nachrichtenordner (andere
Programme nennen das eventuell auch Postfächer).
Ein Ordner wird durch Klicken mit der Maus ausgewählt.
Die Nachrichten, die er enthält, werden dann im Vorspannbereich
angezeigt. Der Ordnerbereich kann als eine kurze Ansicht, die nur
einen kleinen Bereich des Fensters benutzt, oder eine lange Ansicht,
die die gesamte linke Seite des Fensters benutzt und daher mehr
Ordner gleichzeitig aufnehmen kann, angezeigt werden.
In ''Erscheinungsbild/Layout'' in dem Dialog
''Einstellungen'' -\verb+>+ ''KMail einrichten...'' kann zwischen beiden
Ansichten umgeschaltet werden. Nähere Informationen über Benutzung
der Ordner bekommen Sie im Kapitel Nachrichtenordner.
	   
	   
	   
	   \subsection{Vorspannbereich (oben rechts)} \label{d50e320}
        
	  
	  
	   
  \par
  
In diesem Bereich werden Informationen (Status der Nachricht,
Absender, Betreff und Absendedatum, optional Größe und Bewertung)
über die Nachrichten im ausgewählten Ordner angezeigt.
Wenn Sie auf einen Vorspann (''Header'') klicken,
wird die dazugehörige Nachricht ausgewählt und im Nachrichtenbereich
angezeigt. Man kann mehrere Nachrichten auswählen, indem man beim Klicken die
Strg-Taste gedrückt hält. Um Nachrichten zu sortieren,
klickt man einfach auf das Feld in der Kopfzeile der Spalte,
nach der man sortieren will. Klickt man mehrmals
hintereinander auf dieselbe Spalte, wird die Sortierrichtung zwischen
Aufwärts und Abwärts umgeschaltet.
	   
	   
	   \subsection{Nachrichtenbereich (unten rechts)} \label{d50e331}
        	   
	  
	  
	   
  \par
  
Dieser Bereich zeigt die ausgewählte Nachricht an. Anhänge erscheinen 
als Symbole oder eingebettet in der Nachricht. Die Darstellung ist 
abhängig von der Auswahl unter ''Ansicht'' -\verb+>+ ''Anhänge''. 
Sie können den Text seitenweise mit den Tasten 
Bild hoch und Bild runter, oder zeilenweise mit den Pfeiltasten 
Aufwärts und Abwärts durchlaufen. Um zu einer anderen Nachricht 
zu gelangen, ohne die Maus benutzen zu müssen, 
kann man Tastenkürzel verwenden.
	   
	   
	   \subsection{Tastenzuordnung} \label{d50e342}
        	  
	  
	  
	   
  \par
  
Folgende Tastenkürzel können im Hauptfenster verwendet werden:
	   
	   
    
    %table
    \begin{tabular}{|}
    \hline
    \end{tabular}
  
	   
	   \subsection{Nachrichten erstellen} \label{d50e470}
        
	  

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Im Fenster zum Nachricht erstellen kann man neue Nachrichten
schreiben. Es kann über {\bf ''Nachricht'' -\verb+>+ ''Neue Nachricht...''} oder
über das Symbol ''Neue Nachricht'' des Hauptfensters aufgerufen werden.
	   \subsubsection{Eine Nachricht schreiben} \label{d50e483}
        
	   
	  
	  
	   
  \par
  
Um eine Nachricht zu erstellen, muss man die entsprechenden Felder im
Fenster zum Nachricht erstellen ausfüllen. Im Ansicht-Menü kann man die
anzuzeigenden Vorspannfelder auswählen. Neben dem Feld ''Identität ''
befindet sich das Ankreuzfeld Beibehalten. Markiert man dieses Feld,
so wird die aktuelle Identität die Standardidentität für alle zukünftig
erstellten neuen Nachrichten.
	   
	   
  \par
  
Für die Erstellung der Nachricht gibt es eine Reihe von Abkürzungen.
Die Knöpfe neben den Feldern ''An:'', ''Kopie:'' und ''Blindkopie:''
ermöglichen die Auswahl von Adressen direkt aus dem Adressbuch.
	   
	   
  \par
  
Wenn Sie anfangen eine Adresse in das Feld ''An:'', ''Kopie:'',
''Blindkopie:'' einzugeben, wird ein Ausklappmenü erscheinen,
welches entsprechende Adressen anbietet,
welche Sie vor Kurzem benutzt haben, oder die in Ihrem Adressbuch
vorhanden sind. Man kann dieses automatische Ausklappmenü deaktivieren,
indem man mit der rechten Maustaste auf das Feld klickt und einen andere
Vervollständigungsmodus auswählt.
	   
	   
  \par
  
Wann immer Sie mehr als einen Empfänger in einem der Felder eingeben
wollen, trennen Sie diese bitte mit einem Komma. Sie müssen abhängig von der
Systemkonfiguration u.U. vollständige Adressen
(also benutzer@domain.de) auch für lokale Benutzer angeben.
	   
	   
  \par
  
Wenn die Nachricht fertig geschrieben ist, klickt man auf das Symbol
Senden, um die Nachricht sofort zu versenden, oder In Postausgang, um die
Nachricht in den Ordner Postausgang zu stellen.
Falls die Nachricht noch nicht fertig ist, kann man im Menü
{\bf ''Nachricht'' -\verb+>+ ''In Entwürfe-Ordner speichern''} auswählen. Falls
man eine Nachricht verschlüsselt oder digital signiert versenden möchte,
muss man das Symbol ''Nachricht verschlüsseln'' bzw.
''Nachricht signierten'' in der Werkzeugleiste auswählen.
	   
	   
  \par
  
Falls man mindestens eines der Verschlüsselungsmodule installiert hat,
kann man für Signierungen/Verschlüsselungen zwischen der eingebauten
OpenPGP-Unterstützung und dem Modul wählen. Falls man
Klartextnachrichten oder eingebettete verschlüsselte Nachrichten
senden möchte, kann man die eingebaute Unterstützung verwenden.
Für signierte oder verschlüsselte Nachrichten mit Anhängen sollte man
eines der Krypto-Module verwenden. Die eingebaute OpenPGP-Unterstützung
kann Anhänge nicht signieren oder verschlüsseln.
	   
	   
	  \subsubsection{Dateien anhängen (Attachments)} \label{d50e512}
        

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Folgende Möglichkeiten gibt es, Dateien an eine Nachricht anzuhängen:
	   
	   \begin{list}{*}{}
	    
	\item 
Klicken Sie auf ''Datei anhängen'' (Büroklammer) und wählen Sie die
Datei, die Sie anhängen wollen.
Ziehen Sie eine Datei mit der Maus von der Arbeitsfläche oder einem
Verzeichnis in das Fenster zum Erstellen der Nachrichten und lassen
Sie sie dort fallen.
	    
	    
	\item 
Wählen Sie einen Punkt aus dem Menü Anhängen.
	    
	   \end{list}
	   
  \par
  
Wenn eine Datei angehängt wurde, erscheint diese im Anhang-Bereich am
unteren Ende des 'Nachricht erstellen'-Fensters. Sie können eine angehängte
Datei wieder entfernen, speichern oder die Eigenschaften ändern,
indem auf die Nachricht mit der rechten Maustaste klicken und im
angezeigten Menü ''Entfernen'', ''Speichern'' oder ''Ansicht'' wählen.
	   
	   
  \par
  
Der Eintrag ''Eigenschaften...'' öffnet den Dialog
''Nachrichtenteil-Eigenschaften''. Das erste Feld enthält den
MIME-Typ des Anhangs. Es wurde wie das Feld ''Name''
automatisch mit einem geeigneten Wert gefüllt. Der MIME-Typ kann
manchmal falsch sein. Sie können ihn dann selbst eintippen,
oder aus einer Liste den korrekten Typ wählen. Sie können auch noch
eine Kodierungsmethode auswählen (normalerweise
ist der Standardwert in Ordnung). Man kann Automatische Anzeige
vorschlagen auswählen, um den Empfänger die automatische Anzeige dieses
Nachrichtenteils in der Nachrichtenvorschau anstelle des Standardsymbols
vorzuschlagen.
	   
	   
  \par
  
Sie können auch PGP/GnuPG Schlüssel anhängen, indem Sie die
entsprechende Option aus dem Anhängen-Menü auswählen.
Angehängte PGP-Schlüssel werden wie angehängte Dateien behandelt.
	   
	   
  \par
  
{\bf Warnung:}
Bei Verwendung der eingebauten OpenPGP-Unterstützung können Anhänge
nicht verschlüsselt werden. Sollen Anhänge verschlüsselt werden, muss man
zunächst ein Verschlüsselungsmodul installieren und einrichten.
	   
	   
	  \subsubsection{Die Nachricht auf Rechtschreibfehler überprüfen} \label{d50e547}
        

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Um die Rechtschreibung Ihrer Nachricht zu überprüfen benutzen Sie
{\bf ''Extras'' -\verb+>+ ''Rechtschreibung...''}. KMail benutzt KSpell um die
Rechtschreibung zu überprüfen. Das ist die KDE Oberfläche für ispell
oder aspell. Bitte beachten Sie, dass das Rechtschreibprogramm über
{\bf ''Einstellungen'' -\verb+>+ ''Rechtschreibprüfung...''} zuerst eingerichtet
werden muss.
	   
	   
	  
\subsection{Nachrichtenordner} \label{d50e565}
        
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Nachrichtenordner sind nützlich, um Ihre Nachrichten zu organisieren.
Standardmäßig werden alle Nachrichtenordner im Verzeichnis Mail, das
in Ihrem Persönlichen Verzeichnis erstellt wird, gespeichert.
Beim ersten Start von KMail werden die Ordner Posteingang,
Postausgang, Gesendete Nachrichten, Mülleimer und
Entwürfe automatisch angelegt. Diese Ordner haben spezielle
Funktionen:
	   
	   \begin{list}{*}{}
	    
	\item 
Posteingang:
Hier legt KMail Ihre neu abgeholten Nachrichten ab.
	    
	    
	\item 
Postausgang:
Hier werden Nachrichten zwischengespeichert, die für den Versand
bestimmt sind. Man sollte hierhin keine Nachrichten verschieben,
sondern statt dessen das Symbol Senden im Fenster Nachricht erstellen
verwenden.
	    
	    
	\item 
Gesendete Nachrichten:
Enthält Kopien von allen versandten Nachrichten.
	    
	    
	\item 
Mülleimer:
Enthält alle Nachrichten, die Sie in den Mülleimer verschoben haben.
	    
	    
	\item 
Entwürfe:
Enthält Nachrichten, die Sie angefangen dann in diesem Ordner
gespeichert anstatt abgesandt haben.
	    
	   \end{list}
	   
  \par
  
Möglicherweise genügen Ihnen die Ordner, die standardmäßig erstellt
werden. Eventuell werden Sie aber mehr Ordner brauchen, um Ihre
Nachrichten zu organisieren. Um einen neuen Ordner zu erstellen,
wählen Sie {\bf ''Ordner'' -\verb+>+ ''Neuer Ordner...''}.
Der Dialog Ordner-Eigenschaften fragt daraufhin die notwendigen
Informationen ab. Wenn Sie die Einstellungen eines Ordners ändern
wollen, müssen Sie ihn im Ordnerbereich auswählen und dann
{\bf ''Ordner'' -\verb+>+ ''Eigenschaften...''} wählen.
	   
	   
  \par
  
Um Nachrichten von einem Ordner in einen anderen zu verschieben,
wählen Sie diese aus und drücken dann die Taste M oder wählen Sie
{\bf ''Nachricht'' -\verb+>+ ''Verschieben''} danach geben Sie den gewünschten Zielordner
an. Alternativ können Sie die Nachrichten auch mit der Maus aus dem
Vorspannbereich auf den gewünschten Ordner in der Liste ziehen.
	   
	   
  \par
  
Wenn Sie alle Nachrichten eines Ordners entfernen wollen, wählen Sie
diesen aus und wählen Sie
{\bf ''Ordner'' -\verb+>+ ''Alle Nachrichten in den Mülleimer verschieben''}.
Um einen Ordner und alle Nachrichten zu entfernen,
kann man {\bf ''Ordner'' -\verb+>+ ''Ordner entfernen''} auswählen.
	   
	   
	  \subsection{Ordner-Eigenschaften} \label{d50e618}
        

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Der Dialog Eigenschaften des Ordners erlaubt neben Umbenennen und
Verschieben die Angabe aller anderen Eigenschaften des Ordners. Die meisten
Eigenschaften sind nur für eigene Ordner und nicht für Standardordner
wie inbox usw. verfügbar. Standardordner können auch nicht verschoben
oder umbenannt werden.
	   
	   
  \par
  
Man kann einen Ordner zu einem Unterordner manchen, indem man den
übergeordneten Ordner im Feld Gehört zu auswählt.
	   
	   
  \par
  
Der Abschnitt Ordner-Symbole erlaubt die Auswahl von eigenen Symbolen
zur Darstellung in der Ordnerliste.
	   
	   
  \par
  
Weitergehende Informationen zum Mailbox-Format findet man im Abschnitt
Ordnerformat.
	   
	   
  \par
  
Wenn dieser Ordner einer Mailingliste zugeordnet werden soll, kann man
diese unter Dazugehörige Mailingliste auswählen. Dadurch wird es möglich,
den Menüeintrag {\bf ''Nachricht'' -\verb+>+ ''An Mailingliste antworten...''} zu
verwenden. Es erstellt eine Antwortnachricht, bei der im Feld ''An:''
bereits die Mailingliste eingetragen wird (damit wird also das Feld
''Antwort-An'' der beantworteten Nachricht ignoriert). Eine zweite Möglichkeit
ist, in der Ordnerliste mit der mittleren Maustaste zu klicken,
um eine Nachricht an die zugehörige Mailingliste zu erstellen.
	   
	   
  \par
  
Im Abschnitt Verfallsdatum für alte Nachrichten (abhängig von den
Einstellungen im Abschnitt Ordner im Einrichtungsdialog von KMail) oder über
{\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Verfallsdatum''} für alle Ordner aktivieren kann man die
automatische Löschung alter Nachrichten beim Verlassen von KMail veranlassen.
	   
	   
  \par
  
{\bf Warnung:}
Verfallene Nachrichten werden gelöscht. Sie werden nicht in den
Mülleimer verschoben. Daher sollte man diese Einstellung mit Bedacht einsetzen.
	   
	   
  \par
  
Im Abschnitt Identität kann man die Standardidentität für neue
Nachrichten festlegen. Für Antworten auf Nachrichten wird standardmäßig dennoch
die im Feld ''An:'' angegebene Adresse verwandt, falls eine entsprechende
Identität existiert.
	   
	   
  \par
  
Mit Absender/Empfänger anzeigen kann man die sichtbaren Spalten des
Vorspannbereiches ändern. Das ist nützlich, falls man einen Ordner zur
Speicherung von eigenen versandten Nachrichten nutzen will.
	   
	   
	  

	  
	  \subsection{Ordnerformat} \label{d50e662}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Ein Nachrichtenordner kann entweder im mbox- oder im maildir-Format
gespeichert werden. Das mbox-Format speichert alle Nachrichten eines Ordners in
einer einzigen Datei, während das maildir-Format für jede Nachricht eine
eigene Datei verwendet. Aus diesem Grund wird das standardmäßig verwendete
maildir-Format als robuster allerdings auf manchen Systemen langsamer
erachtet. Im Zweifelsfall sollte man das maildir-Format auswählen.
	   
	   
  \par
  
{\bf Hinweis:} Momentan gibt es keine Funktion in KMail zur automatischen
Konvertierung zwischen beiden Formaten - man kann aber einfach alle
Nachrichten aus einem alten mbox-Ordner in einen neuen maildir-Ordner
verschieben.
	   
	   
	  \subsection{Nachrichtenfilter} \label{d50e679}
        	  
	  
	  
	   
  \par
  
Wenn Sie KMail eine Weile benutzt haben, haben Sie vielleicht Probleme
neue Nachrichten in Ihrem Posteingang auszusortieren. Filter erlauben es
Ihnen, automatisch bestimmte Aktionen auf eingehende Nachrichten anzuwenden
oder manuell auf ausgewählte Nachrichten in einem Ordner.
	   
	   
  \par
  
{\bf Hinweis:} Die in diesem Abschnitt beschriebenen Filter werden
angewandt, nachdem die Nachrichten vom Server heruntergeladen wurden. Falls man
Nachrichten auf dem Server filtern möchte, findet man Informationen
unter Pop-Filter.
	   
	   
  \par
  
Filter bestehen aus Suchmustern, deren Regeln bestimmen, ob der Filter
auf eine Nachricht angewendet werden soll und welche Aktionen ausgeführt werden
sollen. Lesen Sie mehr zu Suchmustern und Filteraktionen in den folgenden
Unterabschnitten.
	   
	   
  \par
  
Anmerkung:
Filter werden der Reihe nach abgearbeitet beginnend mit dem ersten
Filter in der Liste. Der erste Filter, dessen Muster passt wird ausgeführt. Sie
können wählen, ob nachstehende Filter ebenfalls angewendet werden sollen,
oder ob das Anwenden von Filtern für diese Nachricht angehalten werden soll.
	   
	   
  \par
  
Normalerweise werden Filter auf eingehende Nachrichten angewandt, aber
sie können ebenso auf gesendete Nachrichten, einzelne oder mehrere
Nachrichten angewandt werden. Dazu wählen Sie die Nachrichten in der
Nachrichtenliste aus, die Sie filtern wollen, und drücken Sie 
	    
	     Strg
	     J
	     ,
oder wählen Sie {\bf ''Nachrichten'' -\verb+>+ ''Filter anwenden''}. Beachten Sie, dass
alle Filter, die im Filter-Dialog für manuelle Filterung vorgesehen sind,
auf diese Nachrichten angewandt werden.
	   
	   
	  \subsection{Schnelle Filtererstellung} \label{d50e717}
        

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Es gibt zwei Möglichkeiten Filter anzuwenden. Die schnelle Methode
benutzt {\bf ''Extras'' -\verb+>+ ''Filter anlegen''}. Dies wird den Filter Dialog mit
einem neuen Filter aufrufen, dessen erste Regel und Aktion
(Verschieben in Ordner) gesetzt sind. In vielen Fällen müssen Sie nur
noch einen Ordner auswählen, in den die Nachricht verschoben werden soll,
aber Sie können den Filter natürlich einstellen wie Sie
möchten.
	   
	   
  \par
  
Das Interessante an dieser Methode ist, dass das Anlegen eines Filters
für eine Mailing-Liste alles versuchen wird, um ein Kriterium zu finden,
das eine Nachricht, die zu dieser Liste gehört, eindeutig identifiziert.
Falls dies gelingt, wird der wahrscheinliche Name der Liste in
{\bf ''Extras'' -\verb+>+ ''Filter anlegen'' -\verb+>+ ''Nach Mailing-Liste filtern...''}
eingefügt.
	   
	   
  \par
  
Die zweite Methode ist, einen Filter manuell durch Aufruf von
{\bf ''Einstellungen'' -\verb+>+ ''Filter einrichten...''} zu erzeugen. Der Filter-Dialog
wird im folgenden Abschnitt detailliert beschrieben.
	   
	   
	  \subsection{Der Filter-Dialog} \label{d50e743}
        

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Dieser Dialog erlaubt es Ihnen Ihre Liste mit Filtern zu verwalten und
zu ändern.
	   
	   
  \par
  
Man kann ihn durch {\bf ''Extras'' -\verb+>+ ''Filter anlegen...''} oder durch
{\bf ''Einstellungen'' -\verb+>+ ''Filter einrichten''} aufrufen.
Dieser Dialog ist in vier Hauptteile getrennt.
	   
	   
	  

	  
	  \subsubsection{Vorhandene Filter:} \label{d50e762}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Diese Gruppe enthält eine Liste mit Filtern und Aktionsknöpfen um
Filter zu ändern. Filter können hinzugefügt werden, in der Liste nach oben
oder unter verschoben werden, oder gelöscht oder umbenannt werden.
Wenn Sie einen Filter in der Liste auswählen, werden seine Eigenschaften
in der rechten Hälfte des Dialogs angezeigt.
	   
	   
	  

	  
	  \subsubsection{Filterkriterien:} \label{d50e773}
        
	  
	  
	   
  \par
  
In dieser Gruppe können Sie die Muster ändern, denen eine Nachricht
entsprechen muss, damit der Filter auf sie anspricht. Sie können hier auch
auswählen, ob alle Muster zutreffen müssen, oder ob es reicht, wenn eines
der Muster passt. Sehen Sie dazu auch Suchmuster weiter unten für eine
detaillierte Beschreibung der einzelnen Regeltypen.
	   
	   
  \par
  
Sie können {\bf ''Mehr''} klicken um eine zusätzliche (leere) Filterregel zu
erhalten, falls Sie komplexere Muster festlegen wollen. Oder wählen
Sie {\bf ''Weniger''} um die letzte Regel zu entfernen. {\bf ''Löschen''} löscht das
Muster, also es werden alle bis auf zwei Regeln vom Bildschirm entfernt
und diese werden zurückgesetzt.
Ungültige oder leere Regeln werden nicht ausgewertet.
	   
	   
	  

	  
	  \subsubsection{Filter Aktionen:} \label{d50e796}
        
	  
	  
	   
  \par
  
In dieser Gruppe können Sie die Liste der Aktionen, die auf 
Nachrichten angewendet werden, die dem Suchmuster entsprechen ändern. 
SieheFilteraktionen weiter unten für eine genauer Beschreibung jedes 
Aktionstyps.
	   
	   
  \par
  
Man kann auf {\bf ''Mehr''} klicken, um eine neue leere Filteraktion zu
bekommen, falls man mehr als eine Filteraktion benötigt, und auf
{\bf ''Weniger''}, um die letzte Aktion zu entfernen. Zurücksetzen löscht die
Liste, entfernt also alle bis auf die letzte Aktion und setzt diese zurück.
Ungültige oder leere Aktionen werden nicht ausgeführt.
	   
	   
	  

	  
	  \subsubsection{Erweiterte Einstellungen} \label{d50e816}
        
	  
	  
	   
  \par
  
In diesem Abschnitt können einige Einstellungen zur Verfeinerung des
Filters geändert werden.
	   
	   
  \par
  
Mit Hilfe der ersten Zeile von Ankreuzfeldern können Sie auswählen,
auf welche Nachrichten der entsprechende Filter angewandt wird. Eine Markierung
bei Eingehende Nachrichten zeigt, dass der Filter auf gerade ankommende
Nachrichten angewandt werden soll (also bei Aufruf von Nach E-Mail sehen).
Eine Markierung bei Versendete Nachrichten gilt entsprechend für
gesendete Nachrichten (genauer gesagt: nach dem Senden), und eine Markierung
bei manuelle Filterung zeigt, ob dieser Filter bei manueller Filterung
(also über {\bf ''Nachricht'' -\verb+>+ ''Filter anwenden''}) angewandt werden soll.
	   
	   
  \par
  
Anmerkung:
Filter werden automatisch benannt, wenn man sie nicht explizit durch
Klicken auf den Knopf Umbenennen benennt. Der Dialog nimmt an, das die
automatische Benennung verwendet werden soll, solange der Filtername
mit ''\verb+<+'' beginnt.
	   
	   
  \par
  
Anmerkung:
Klickt man auf ''OK'' oder ''Anwenden'', werden nur gültige Filter in den
internen Filter-Manager übernommen.
	   
	   
  \par
  
Ein Filter ist ungültig, wenn die Filterbedingungen nur leere Regeln
enthalten oder die Liste der Aktionen leer ist.
Genauso werden leere Regeln und Aktionen von der Liste der
Filterbedingungen und Aktionen entfernt, bevor der Filter gespeichert wird.
	   
	   
	  
	  
	  \subsubsection{Filterbedingungen} \label{d50e842}
        
	  
	  
	   
  \par
  
Die häufigste Verwendung von Filtern stellen Filter nach dem Absender
der Nachricht dar. Das kann durch Auswahl von From erreicht werden. Für
eine Mailingliste könnte man {\bf ''Empfänger''} verwenden. Es gibt aber auch
andere Kriterien für Filter.
Hinweis: Alle Suchkriterien machen keinen Unterschied zwischen
Groß- und Kleinschreibung:
	   
	   
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Nachricht}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Durchsucht die gesamte Nachricht (also Vorspann, Nachricht und 
Anhänge, falls vorhanden).
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Nachrichtentext}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Durchsucht den Nachrichtentext.
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Feld im Vorspann}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Durchsucht den Vorspann der Nachricht.
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Empfänger}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Durchsucht die Vorspannfelder ''An'' und ''Kopie''.
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Größe}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Setzt eine Unter- und Obergröße für die Nachricht fest.
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf Alter in Tagen}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Setzt obere und untere Grenze für das Alter einer Nachricht.
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Irgendein anderer Name
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Durchsucht des Vorspann-Feld, das durch diesen Namen angegeben ist.
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  
	   
	  
	  \subsubsection{Filter Aktion} \label{d50e928}
        
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Die häufigste Anwendung für Filter ist die Einsortierung von
eingehenden Nachrichten in verschiedene Eingangsverzeichnisse. Das kann durch
verschieben in Ordner erreicht werden. Folgende Aktionen sind möglich:
	   
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Verschiebt Nachrichten in einen anderen Ordner. Sie können derzeit
keine IMAP Ordner als Ziel benutzen.
	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Diese Aktion setzt Ihre Identität für die Antwort auf diese Nachricht
fest.
	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Dies erlaubt es, eine Nachricht als gelesen oder wichtig (markiert)
aber auch als weitergeleitet, beantwortet usw. zu kennzeichnen.
	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Diese Aktion setzt die Versandart (z.B. SMTP) für die Antwort auf
diese Nachricht fest.
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Diese Aktion ändert das Feld Antwortadresse dieser Nachricht. Das kann
für eine Mailingliste sinnvoll sein, da diese automatisch eine Antwortadresse
einsetzen.
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Leitet die Nachricht an einen anderen Empfänger weiter.
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Versucht die Nachricht als unzustellbar an den Absender zurückzusenden.
	    
	    
  \par
  
{\bf Warnung:}
Dies wird nur funktionieren, wenn die Absenderadresse korrekt gesetzt
ist. Für die meiste Werbepost ist diesnicht der Fall.
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Versucht eine Nachricht zum Absender zurückzusenden, um ihn zu
benachrichtigen, dass die Mail angekommen ist, falls dieser eine
solche angefordert hat.
	    
	    
  \par
  
Mit dieser Aktion kann ausgewählt werden, wer von Ihnen eine
Zustellungsbestätigung erhält. Obwohl man den Versand einer
Zustellungsbestätigung im Dialog KMail einrichten... (Karteikarte
Sicherheit) global aktivieren kann, ist es empfehlenswert,
nicht jedem eine solche Bestätigung zu senden, da ansonsten Versender
von Werbepost eine leichte Kontrolle haben.
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Führt ein Programm aus, verändert aber nicht die Nachricht. Der
gesamte Pfad zum Programm muss angegeben werden. KMail wird bis zur
Beendigung dieses Programms blockiert. Man kann dem Programm
Nachrichtenteile übergeben: %0, %1 usw. stehen für Dateien, die die
Nachrichtenteile repräsentieren. Für übliche Nachrichten
steht %0 für den Nachrichtentext, %1 für den ersten Anhang und so
weiter. Zusätzlich wird die gesamte Nachricht über den Standardeingabe stdin
dem Programm übergeben.
	    
	    
  \par
  
{\bf Warnung:}
Das funktioniert bisher nur für Nachrichten, die mindestens einen 
Anhang haben. Nicht einmal %0 funktioniert ansonsten!
	    
	    
  \par
  
Tipp:
Man kann hier beliebig komplexe Shell-Befehle verwenden, da KMail
diese in einer Subshell ausführt. Daher funktioniert sogar
(mit Einschränkungen) dieser Befehl:
	     
	      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
 uudecode -o \$(mktemp kmail-uudecoded.XXXXXX) \&\& echo \$'$\backslash$a' 
	       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	     
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Das leitet die Nachricht durch ein Programm. Wenn das Programm eine
Ausgabe liefert, wird die gesamte Nachricht durch die erzeugte Ausgabe
(einschließlich des Vorspanns) ersetzt. Wenn das Programm keine Ausgabe
liefert, wird die Nachricht nicht verändert. Der volle Programmpfad
muss angegeben werden.
	    
	    
  \par
  
{\bf Warnung:}
Diese Aktion muss mit Vorsicht eingesetzt werden, da man leicht seine 
Nachrichten zerstören kann, wenn das Filterprogramm nur Müll oder 
zusätzliche Zeilen zurückgibt.
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Entfernt alle Vorspannfelder mit dem angegebenen Namen aus der 
Nachricht. Das ist nützlich, um ungewünschte ''Antwortadressen'' zu entfernen.
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Wenn noch kein Vorspannfeld dieses Namens existiert, wird eines 
hinzugefügt. Existiert bereits eines, wird dessen Inhalt überschrieben. Gibt es 
bereits mehrere Vorspannfelder dieses Namens (z.B. ''Received:''-Vorspann) wird 
ein zufällig ausgewähltes überschrieben und die Anderen nicht verändert. 
Das ist eine bekannte Einschränkung. Man kann diesen Filter mit dem Filter 
Vorspann entfernen kombinieren, um sicher zu stellen, dass nur eine 
Vorspannzeile vorhanden ist.
	    
	    	    
	    
	    
	  
	   
	    
  \par
  
Liest das bisherige Vorspannfeld, verändert seinen Inhalt und schreibt
diesen veränderten Inhalt. Der Suchtext ist immer ein regulärer Ausdruck mit
Unterscheidung der Klein-/Großschreibung. Der Ersetzungstext wird
wörtlich eingefügt, außer den Sonderzeichen $\backslash$n, \$n und \${nn}, wobei n für eine
positive (mit Ausnahme der dritten Form einziffrige) Zahl oder 0 steht. Diese
Sonderzeichen verweisen zurück auf Teiltexte in Anführungszeichen, die
im Suchtext vorkamen.
Analog zur add header Aktion bestehen auch hier Einschränkungen.
	    
	    	    
		    
	    \subsubsection{Beispiele für Filter} \label{d50e1112}
        
	   
	  

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Wenn man in der Mailingliste für KDE-Benutzer eingetragen ist, könnte
man einen extra Ordner für Nachrichten aus dieser Liste erstellen (er könnte
z.B. KDE-Benutzer heißen) und einen Filter benutzen, um automatisch von
dieser Liste eingehende Nachrichten in diesen Ordner zu verschieben.
Hier ist eine Beschreibung, wie man einen solchen Filter erstellt:
	   
	    
	   
	   
	    
  \par
  
Wenn {\bf ''Extras'' -\verb+>+ ''Filter anlegen'' -\verb+>+ ''Nach Mailingliste filtern...''}
die Mailingliste identifizieren kann, erscheint der Name der Liste im
Menüeintrag. Im Beispiel funktioniert es und ein Filter mit dem Eintrag
''X-Mailing-List gleich {\bf kde@lists.netcentral.net}'' wird erzeugt. Man
kann den gewünschten Zielordner aus dem Auswahlfeld der Gruppe
Filteraktionen auswählen und der Filter ist fertig.
	    
	    
  \par
  
Falls das nicht funktioniert, überlegen Sie sich einen eindeutigen Weg
zum Identifizieren der Nachrichten, die Sie filtern wollen. Das (beinahe)
eindeutige Kennzeichen der Nachrichten aus der Liste für KDE Benutzer ist, dass
die Felder ''An:'' oder ''Kopie:'' immer 'kde@lists.netcentral.net' enthalten.
Diese Identifikation versagt bei ''cross-posted'' Nachrichten.
	    
	    
  \par
  
 Man wählt {\bf ''Einstellungen'' -\verb+>+ ''Filter einrichten...''}.
	    
	    
  \par
  
Wählen Sie Neu, um einen leeren Filter zu erzeugen. Er erscheint als
{\bf Unbenannt}.
	    
	    
  \par
  
Im Bereich Filterkriterien wählen Sie {\bf Empfänger} aus der ersten
Auswahlliste und enthält aus der zweiten Liste. In das Textfeld geben Sie
kde@lists.netcentral.net ein.
	    
	    
  \par
  
Wechseln Sie in den Bereich Filteraktionen und wählen Sie Verschieben
in Ordner aus der ersten Auswahlliste. Es erscheint daraufhin eine neue
Auswahlliste, die die möglichen Ordner enthält. Wählen Sie den Ordner,
in den Sie die Nachrichten übertragen möchten, falls sie den Filterkriterien
entsprechen. In diesem Beispiel würden Sie den Ordner KDE-Generalwählen.
	    
	    
  \par
  
Vielleicht brauchen Sie kompliziertere Kriterien, um Ihre Nachrichten
zu filtern. So könnten Sie z.B. nur Nachrichten aus der KDE Benutzerliste
speichern wollen, die von Ihrem Freund Martin Mustermann {\bf mm@irgendwo.de}
geschrieben wurden. Hier kommen die restlichen Filterkriterien ins Spiel:
	    
	    	    
	    
	    
	   
	   
	    
  \par
  
Öffnen Sie das Fenster Filterregeln und wählen Sie den gerade
erstellten Filter aus.
	    
	    
  \par
  
Da Sie alle Nachrichten filtern wollen, die kde@lists.netcentral.net
im Feld ''An:'' oder ''Kopie:'' haben und die von Martin Mustermann sind,
wählen Sie den Auswahlknopf Trifft auf alle Folgenden zu.
	    
	    
  \par
  
Gehen Sie jetzt zum zweiten Filterkriterium und wählen Sie folgendes
aus den Auswahllisten aus: ''From und enthält''. Im Eingabefeld geben Sie
dann mm@irgendwo.com ein.
	    
	    
  \par
  
Sie haben nun einen Filter, der alle Nachrichten von
Martin.Mustermann@Irgendwo.de aus der KDE-Benutzerliste überträgt.
	    
	    	    
		    
	    \subsubsection{Filter zum Herunterladen} \label{d50e1190}
        
	   
	  

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Filter zum Herunterladen können verwendet werden, um Nachrichten eine
POP-Server vor dem vollständigen Herunterladen anzuwenden. Man kann auf diese
Weise das Herunterladen von großen Nachrichten verhindern und somit Zeit sparen.
	   
	   
  \par
  
Im Einrichtungsdialog des POP-Kontos kann man Filter zum Herunterladen
durch Markierung des Ankreuzfeldes Nachrichten filtern, falls sie die
angegebene Größe überschreiten aktivieren. Danach kann man eine maximale
Nachrichtengröße festlegen. Alle Nachrichten, die diesen Grenzwert
überschreiten, werden durch die Filterregeln gefiltert. Falls keine der
Regeln zutrifft, wird für die Nachrichten ein Bestätigungsdialog angezeigt
und somit das weitere Vorgehen erfragt. Die Standardgröße beträgt 50000 Bytes.
Damit wird der Zusatzaufwand für das zweifache Herunterladen des
Nachrichtenvorspanns gering gehalten. Die Standardaktion ist Nachrichten
herunterladen, um den irrtümlichen Verlust von Nachrichten zu verhindern.
	   
	   
  \par
  
{\bf Warnung:}
Setzen Sie die Option Nachrichten vom Server löschen mit Bedacht ein,
da vom Server entfernte Nachrichten nicht wiederhergestellt werden können.
	   
	   
  \par
  
Durch gute Filterregeln ist es möglich, alle zu großen Nachrichten
automatisch (also ohne weitere Bestätigung) für eine Aktion zu markieren
(Herunterladen, Löschen oder auf dem Server belassen). Man sollte allerdings
sorgfältig vorgehen, da man nicht mit Sicherheit die Möglichkeit hat, die
Aktion zu ändern, bevor sie ausgeführt wird. Nur wenn eine Nachricht von
keiner der Filterregeln erfasst wird, erscheint ein Bestätigungsdialog.
	   
	   	    
	    \subsubsection{Der Dialog Pop-Filter einrichten} \label{d50e1213}
        
	  

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Das Hinzufügen von neuen Filterregeln funktioniert analog zu anderen
Filtern. Im linken Bereich werden die vorhandenen Filter aufgelistet.
Durch Klicken auf ''Neu'' kann man einen Filter hinzufügen. Auf der rechten
Seite kann man die Regeln für den aktuellen Filter bearbeiten. Unter
''Filter-Aktion'' kann man festlegen, wie der Filter auf passende Nachrichten
reagiert. Es stehen folgende Aktionen zur Auswahl:
	   
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Lädt die Nachricht wie jede andere Nachricht herunter, die nicht die
Maximalgröße überschreitet.
	     
	    	    
	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Markiert die Nachricht für späteres Herunterladen. Das bedeutet, die
Nachricht verbleibt auf dem POP-Server bis man später manuell die
Aktion ändert.
	     
	    	    
	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Löscht die Nachricht vom Server und lädt sie nicht herunter. Nachdem
eine Nachricht vom Server gelöscht wurde, gibt es keine Möglichkeit,
diese Aktion rückgängig zu machen. Man muss sicherstellen, dass der
Filter auf keine Nachrichten zutrifft, die man doch lesen wollte.
	     
	     
  \par
  
Die Option Für das 'spätere Herunterladen' markierte Nachrichten im
Bestätigungsdialog immer anzeigen zeigt einen Bestätigungsdialog, wenn
mindestens eine Nachricht beim Überprüfen des Posteingangs für die
Aktion Später Herunterladen markiert wurde - auch dann, wenn für
alle zu großen Nachrichten ein passender Filter gefunden wurde.
Diese Option ist nützlich, wenn Nachrichten durch einen Filter für
Später Herunterladen markiert wurden, aber für lange Zeit keine zu
große Nachricht empfangen wird. Ohne diese Option würde der
Bestätigungsdialog nie angezeigt und man hätte keine Möglichkeit,
die Aktion für diese Nachrichten jemals zu ändern.
	     
	    	    
	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Dieser Dialog erscheint immer dann, wenn man Pop-Filter aktiviert hat
und es Nachrichten auf dem Server gibt, die die maximale Nachrichtengröße
überschreiten. Im Dialog hat man die Möglichkeit, über den weiteren
Verbleib der Nachricht zu entscheiden. Die Wahlmöglichkeiten sind
Herunterladen (grün), Später Herunterladen (gelb mit Eieruhr) und Vom
Server entfernen (rotes 'x').
Vorsicht mit der letzten Möglichkeit: Nach dem Löschen gibt es keine
Möglichkeit, die Nachricht wiederherzustellen.
	     
	     
  \par
  
Wenn man das Ankreuzfeld ''Zeige Nachrichten'', die von einer Filterregel
betroffen sind markiert, erscheint ein Dialog, wenn es Nachrichten gibt,
die von einer Filterregel für eine bestimmte Aktion (Herunterladen, später
Herunterladen, Löschen) markiert worden sind. Dieses Ankreuzfeld ist nur dann
aktiviert, wenn es solche Nachrichten gibt. Falls das Ankreuzfeld markiert ist,
erscheint ein dem Bestätigungsdialog ähnlicher Dialog, der die Möglichkeit
bietet, für jede Nachricht einzeln die gewünschte Aktion zu verändern.
	     
	     
  \par
  
Zu beachten ist, dass nur dann dieser Dialog erscheint, wenn
mindestens eine der zu großen Nachrichten nicht von einer Filterregel
verarbeitet worden ist. Eine Ausnahme davon gibt es: Wenn man das
Ankreuzfeld Für das 'spätere Herunterladen' markierte Nachrichten im
Bestätigungsdialog immer anzeigen im Abschnitt Globale
Einstellungen des Einrichtungsdialogs für Pop-Filter markiert. In
diesem Falls wird der Dialog auch angezeigt, wenn man nur verarbeitete
Nachrichten erhalten hat, falls mindestens eine der Nachrichten zum
später Herunterladen markiert worden ist.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Mehrere Postfächer verwenden} \label{d50e1277}
        
	   
	  

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Wenn Sie E-Mail von mehreren E-Mail-Adressen und/oder Mailservern
bekommen, müssen Sie weitere Postfächer anlegen. Wählen Sie
{\bf ''Einstellungen'' -\verb+>+ ''KMail einrichten...''} und benutzen Sie die Seite
Netzwerk, um Postfächer hinzuzufügen oder zu ändern. Für Details
zu den Einstellungen auf der Seite Netzwerk schauen
Sie bitte im Kapitel Nutzung von KMail nach.
	   
	   
  \par
  
Um neue Nachrichten für ein bestimmtes Postfach abzurufen, wählt man
das Untermenü ''Datei'' -\verb+>+ ''Nach E-Mail sehen in'' und wählt dort das
gewünschte Postfach aus. Man kann auch die linke Maustaste auf dem
Symbol Nachrichten abrufen für einige Zeit gedrückt halten, um eine
Liste der Postfächer zu erhalten.
	   
	   	    
		    
	    \subsection{Signierung und Verschlüsselung von Nachrichten mit Hilfe von PGP oder GnuPG} \label{d50e1295}
        
	  

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Dies ist eine kurze Einleitung zur Konfiguration von KMail's
PGP-Unterstützung (Pretty Good Privacy). Es sind außerdem
einige Hinweise zur Verwendung von PGP enthalten. Der Abschnitt
ist für Anfänger geschrieben. Wenn Sie mit der Bedienung von PGP
vertraut sind, können Sie die meisten Schritte überspringen.
Diese Dokumentation (und die KMail Benutzeroberfläche) gehen
hauptsächlich auf PGP ein, treffen aber für PGP und GnuPG
(GNU Privacy Guard) zu, wenn auch einige Befehlszeilenparameter
von GnuPG unterschiedlich sein können.
	   
	   
  \par
  
Informationen zu PGP findet man außerdem unter FAQ zu PGP.
	   
	   
  \par
  
{\bf Warnung:}
Falls man die eingebaute OpenPGP-Unterstützung verwendet, können
Anhänge nicht verschlüsselt werden. Um Anhänge zu verschlüsseln,
muss man zunächst eines der Verschlüsselungsmodule installieren
und einrichten. Danach kann man für jeden Anhang einzeln
festlegen, ob er verschlüsselt werden soll.
	   
	   
  \par
  
{\bf Warnung:}
KMail ist auf die Ausgabe von PGP angewiesen. Das Ausgabeformat hat
sich bei PGP mehrfach zwischen den Versionen geändert. Daher ist es unbedingt
notwendig, die Verschlüsselung zu testen, bevor man sie ernsthaft verwendet.
KMail warnt nicht in jedem Fall, wenn etwas schiefgeht. Man sollte
sicherheitshalber ''Nach Erstellung signierten/verschlüsselten Text''
anzeigen aktivieren.
	   
	   
  \par
  
Um die PGP-Unterstützung in KMail verwenden zu können, muss man 
zunächst PGP installieren und einrichten. Hier kann keine vollständige 
Einführung zu PGP gegeben werden. Die wichtigsten Schritte zur 
Einrichtung von PGP werden aber erläutert. Detaillierte Informationen 
findet man in der hervorragenden PGP-Dokumentation oder in The 
GNU Privacy Handbook.
	   
	   
  \par
  
Es ist sicherlich hilfreich, diese Dokumentation und eine generelle
Einführung in Verschlüsselung mit öffentlichen Schlüsseln
(z.B. aus dem Paket zu PGP 6.5.x) zu lesen. Dort werden die
grundlegenden Konzepte erläutert, die ein Verständnis
des Ablaufes erleichtern. Außerdem werden dort viele
sicherheitsrelevante Themen erläutert.
	   
	   \subsubsection{Voraussetzungen} \label{d50e1326}
        
	  

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
KMail erwartet, dass Ihr PGP Programm den Namen pgp hat. Falls Sie
GnuPG verwenden wird nach gpg gesucht. Sollten Ihre Programme andere Namen
haben, machen Sie einfach einen symbolischen Link.
	   
	   
  \par
  
Falls noch nicht erfolgt, muss zunächst ein Schlüsselpaar (aus
öffentlichem und privatem Schlüssel) für die eigene Identität erzeugt werden.
Das wird in einem Konsolenfenster gemacht:
	    
	    \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
pgp -kg
bzw.
gpg --gen-key.
	     \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	   
	   
	   
  \par
  
Es gibt in KMail noch keine Unterstützung für diese Prozedur
der Schlüsselerzeugung. Die Identität (überlicherweise der Name
gefolgt von der E-Mail-Adresse in spitzen Klammern,
wie z.B. Hans Mustermann {\bf Hans.Mustermann@beispiel.de}) und das
Passwort sind wichtig für das Zusammenspiel zwischen KMail und PGP.
	   
	   
	  	    
	    \subsubsection{Einstellungen zu PGP innerhalb von KMail} \label{d50e1352}
        

	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Man wählt die Karteikarte OpenPGP im Abschnitt Sicherheit des
Einrichtungsdialogs. Dort findet man die folgenden
Einstellmöglichkeiten:
	   
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Hier können Sie auswählen, ob Sie PGP , GnuPG.oder gar kein
Verschlüsselungsprogramm verwenden wollen. Das Programm, welches Sie
verwenden wollen muss natürlich auf Ihrem System installiert sein. Es ist
außerdem wichtig, die richtige Version auszuwählen.
	     
	    	    
	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Wenn dieses Ankreuzfeld nicht aktiviert ist, fragt KMail bei jeder
Signierung oder der Auswahl einer verschlüsselten Nachricht nach dem Passwort.
Sobald man dieses Feld aktiviert, speichert KMail das Passwort nach der ersten
erfolgreichen Abfrage bis zum Programmende von KMail. Das Passwort
wird im Arbeitsspeicher gehalten und nicht auf die Festplatte geschrieben.
Falls man eines der Krypto-Module oder den gpg-agent von GnuPG verwendet, fragt
ein externes Programm nach der Passphrase und speichert diese optional für
eine gewisse Zeit.
	     
	    	    
	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Wenn dieses Ankreuzfeld nicht aktiviert ist, kann man nach dem
Versenden einer verschlüsselten Nachricht diese nach der Verschlüsselung
selbst auch nicht mehr lesen. Will man selbst die Nachricht noch lesen können,
sollte man diese Option aktivieren.
	     
	    
	    	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Ist dieses Feld angekreuzt, wird das Resultat der Verschlüsselung oder
Signierung noch einmal angezeigt, bevor die Nachricht versandt wird.
Auf diese Weise kann man den Versand stoppen, falls ein Fehler passiert ist.
Diese Option sollte man möglichst aktivieren.
	     
	    
	    	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Es wird vor dem Versand einer verschlüsselten Nachricht immer ein
Dialog geöffnet, der die Wahl der Schlüssel für jeden Empfänger ermöglicht.
Wenn dieses Ankreuzfeld nicht markiert ist, zeigt KMail diesen Dialog
nur dann an, wenn für einen der Empfänger kein passender Schlüssel
gefunden werden kann oder wenn die Verschlüsselungseinstellungen
widersprüchlich oder unvollständig sind.
	     
	    
	    	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann man einstellen, ob Nachrichten automatisch signiert werden
sollen. Natürlich kann man dennoch eine unsignierte Nachricht senden, indem
man das entsprechende Symbol im Fenster 'Nachricht erstellen' deselektiert.
	     
	    	    
	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Mit dieser Einstellung verschlüsselt KMail Nachrichten automatisch mit
Hilfe der eingebauten OpenPGP-Unterstützung oder dem PGP/MIME-Modul,
vorausgesetzt, es existiert für jeden Empfänger der Nachricht im
Schlüsselring ein vertrauenswürdiger PGP-Schlüssel, und weiterhin
vorausgesetzt, dass man nicht in KMail die Verschlüsselung für einige
Empfänger abgeschaltet hat. Im Zweifelsfall fragt KMail, ob die Nachricht
verschlüsselt werden soll.
	     
	     
  \par
  
Nach Einrichtung des Verschlüsselungsprogramms muss man KMail
mitteilen, welcher OpenPGP-Schlüssel zum Signieren und Verschlüsseln von
Nachrichten verwendet werden soll. Dazu legt man bei der
Identitäten-Einrichtung auf der Karteikarte Erweitert den gewünschten
Schlüssel fest.
	     
	     
  \par
  
Nun ist man in der Lage, eigene Nachrichten vor dem Versand zu signieren. Damit
andere Benutzer Nachrichten an Sie schicken und Ihre Signatur
überprüfen können, muss man seinen öffentlichen Schlüssel an diese Personen
senden oder an einen öffentlichen Key-Server schicken, von dem sie dann
herunter geladen werden können. Um verschlüsselte Nachrichten an andere
Personen versenden zu können oder um signierte Nachrichten anderer Personen
zu überprüfen, benötigt man die öffentlichen Schlüssel dieser Personen.
Man kann seine öffentlichen Schlüssel auf einem öffentlichen
PGP-Key-Server wie z.B. www.cam.ac.uk.pgp.net/pgpnet/ speichern.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Signieren von Nachrichten} \label{d50e1449}
        
	   
	  
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Man erstellt seine Nachricht wie gewöhnlich im 'Nachricht erstellen'-Fenster
von KMail. Vor dem Versand der Nachricht sollte man das Symbol Nachricht
signieren in der Werkzeugleiste überprüfen. Nun kann man die Nachricht
versenden. Für die Signierung muss die verwendete Identität unter Identität
im Dialog ''KMail einrichten...'' mit einem OpenPGP-Schlüssel verbunden
worden sein. Für die Signierung ist das PGP-Passwort erforderlich. Wenn
man nicht Passwort im Speicher halten auf der Seite Sicherheit bei den
Einstellungen von KMail gewählt hat, fragt KMail nach dem Passwort.
Andernfalls wird die Nachricht ohne Nachfrage von KMail signiert, falls
man das Passwort bereits einmal eingegeben hatte.
	   
	   	    
	    \subsubsection{Verschlüsseln von Nachrichten} \label{d50e1460}
        
	  
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Um jemandem, dessen öffentlichen Schlüssel man besitzt, eine 
verschlüsselte Nachricht zu senden, schreibt man die Nachricht zunächst
im Dialog 'Nachricht erstellen'. Vor dem Versand der Nachricht klickt
man auf das Symbol ''Nachricht verschlüsseln'' in der Werkzeugleiste.
Falls man im Einrichtungsdialog bereits Nachrichten möglichst
automatisch verschlüsseln markiert haben, ist dieser Schritt
überflüssig (siehe auch weiter oben). Dann kann die Nachricht
versandt werden.
	   
	   
  \par
  
Falls man den Knopf ''Nachricht verschlüsseln'' gedrückt hat und KMail 
für einen Empfänger keinen passenden vertrauenswürdigen Schlüssel findet, wird
eine Liste der verfügbaren vertrauenswürdigen Schlüssel im Dialog Wahl des
Verschlüsselungs-Schlüssels angezeigt. Falls KMail mehr als einen
vertrauenswürdigen Schlüssel für einen Empfänger findet, wird eine
Liste der Schlüssel für diesen Empfänger angezeigt. In beiden Fällen kann man
den Schlüssel auswählen, der zur Verschlüsselung der Nachricht verwendet
werden soll. Falls man die Auswahl für zukünftige Nachrichten beibehalten
möchte, markiert man das Ankreuzfeld Auswahl speichern.
	   
	   
  \par
  
Falls man einen Schlüssel das erste Mal verwendet, widersprüchliche 
Verschlüsselungseinstellungen vorhanden sind oder man Wahl des
Schlüssels für die Verschlüsselung immer bestätigen lassen im
Einrichtungsdialog von KMail im Abschnitt Sicherheit auf der
Karteikarte ''OpenPGP'' markiert hat, wird der Dialog Wahl des
Verschlüsselungs-Schlüssels bestätigen angezeigt. Hier kann
für die Empfänger ein anderer Schlüssel ausgewählt und außerdem für jeden
Empfänger ein Primärer Schlüssel festgelegt werden. Die Standardeinstellung
Möglichst immer verschlüsseln verschlüsselt jede Nachricht, bei der für
alle Empfänger ein vertrauenswürdiger Schlüssel vorhanden ist.
	   
	   
  \par
  
Weiter oben wurde bereits erwähnt, dass man nicht in der Lage ist, die
verschlüsselte Nachricht wieder zu entschlüsseln, wenn man nicht bei
den Einstellungen unter Sicherheit das Ankreuzfeld Zusätzlich eigenen
Schlüssel verwenden markiert hat.
	   
	   
	  
	 	    
	    \subsubsection{Den öffentlichen Schlüssel versenden} \label{d50e1480}
        
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Man schreibt zunächst eine Nachricht an die Person, die den 
öffentlichen Schlüssel erhalten soll. Dann wählt man
{\bf ''Anhängen'' -\verb+>+ ''Öffentlichen Schlüssel anhängen...''} im
'Nachricht erstellen'-Fenster. Damit wird der für diese Identität
festgelegte öffentliche Schlüssel an die Nachricht angefügt. Nun kann
man die Nachricht abschicken.
	   
	   
  \par
  
Man sollte daran denken, das die Signierung der Nachricht kein
verlässlicher Weg ist, den Schlüsselversand abzusichern. Die Nachricht
kann auf dem Weg abgefangen werden (''man-in-the-middle''-Attacke) und
von einer Person mit einem falschen Schlüssel versehen und mit diesem
falschen Schlüssel auch signiert werden. Daher sollte der
Schlüsselempfänger die Signatur mit einer Signatur vergleichen, die er
auf einem sicheren Weg erhalten hat. Genauere Hinweise dazu findet
man in der Dokumentation zu PGP.
	   
	   
	  
	 	    
	    \subsubsection{Empfang einer verschlüsselten Nachricht} \label{d50e1497}
        
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Man muss lediglich die Nachricht in KMail auswählen. Dann wird man 
nach dem Passwort gefragt. KMail versucht nun, die Nachricht zu entschlüsseln
und zeigt danach den unverschlüsselten Text, wenn die Nachricht mit dem
öffentlichen Schlüssel verschlüsselt worden ist (falls nicht, ist das Ergebnis
unleserlich). KMail speichert diese Nachricht verschlüsselt ab, sodass
niemand ohne Passwort die Nachricht lesen kann.
	   
	   
	  
	 	    
	    \subsubsection{Einen öffentlichen Schlüssel erhalten} \label{d50e1508}
        
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Sie können einen öffentlichen Schlüssel als Anhang oder per http, ftp 
oder Diskette erhalten. Bevor Sie diesen Schlüssel benutzen, um eine
Nachricht an den Besitzer zu verschlüsseln, sollten Sie den Schlüssel
überprüfen (Überprüfen Sie den Fingerabdruck oder schauen Sie nach
vertrauenswürdigen Signaturen). Danach können Sie den Schlüssel Ihrem
Schlüsselbund hinzufügen, indem Sie folgendes eingeben an der
Kommandozeile eingeben:
	   
	   
  \par
  
Für PGP:
	   
	   
	    \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
pgpka Dateiname
	     \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	   
	   
  \par
  
oder für GnuPG
	   
	   
	    \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
gpg--import Dateiname.
	     \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	   
	   
  \par
  
Falls der Schlüssel keine vertrauenswürdige Signatur enthält, können Sie 
KMail nicht benutzen, um Nachrichten damit zu verschlüsseln,
es sei denn Sie signieren den Schlüssel mit dem eigenen Schlüssel.
	   
	   
  \par
  
	   
	   
	   
	   \section{KMail einstellen} \label{d50e1548}
        
	  
	  
	   
  \par
  
KMail's Einrichtungsdialog ermöglicht eine flexible Einrichtung von 
KMail. Man erreicht ihn über {\bf ''Einstellungen'' -\verb+>+ ''KMail einrichten...''}.
Der Dialog ist in sechs Karteikarten aufgeteilt, von denen jede durch
eines der Symbole auf der linken Seite repräsentiert wird. Dieses Kapitel
beschreibt detailliert jede der Karteikarten.
	   
	   \subsection{Die Karteikarte Identitäten} \label{d50e1561}
        	  
	  
	  
	   
  \par
  
Eine kurze Einführung zur Karteikarte Identitäten findet man im 
Abschnitt Erste Schritte.
	   
	   
  \par
  
Diese Karteikarte erlaubt die Einrichtung einer oder mehrerer 
Identitäten; damit ist eine Kombination von Name, E-Mail-Adresse und anderen
Einstellungen gemeint. Typischerweise wird man eine Identität für
geschäftliche Korrespondenz (also am Arbeitsplatz) und eine für private
Korrespondenz einrichten. Verfügt man über mehr als eine
E-Mail-Adresse, kann man eine Identität pro Adresse einrichten.
Dadurch ist man in der Lage, eine Identität für jede Nachricht
auszuwählen.
	   
	   
  \par
  
Die Seite besteht aus einer Liste von Identitäten und Knöpfen zu deren 
Verwaltung. Die Identitätenliste zeigt immer mindestens eine Identität, die
Standard-Identität.
	   
	   
  \par
  
Um eine neue Identität zu der Liste hinzuzufügen, klickt man auf 
''Neu...''. Der Dialog ''Neue Identität'' erscheint.
	   
\subsubsection{Der Dialog Neue Identität} \label{d50e1580}
        
	   
	  
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Den Namen der neuen Identität trägt man in das Feld Neue Identität 
ein. Dieser Name erscheint in der Identitätenliste.
	   
	   
  \par
  
Die Grundeinstellungen der neuen Identität kann man über die 
Auswahlknöpfe in der Mitte des Dialoges bestimmen:
	   
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Alle Felder der neuen Identität werden geleert oder mit Standardwerten 
vorbelegt.
	     
	    	    
	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Verwendet die Einstellungen des Standard-E-Mail-Profils von KControl
(es kann unter Internet und Netzwerk - E-Mail in KControl verändert werden).
	     
	    
	    	    
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Kopiert alle Feldinhalte von einer existierenden Identität. Man kann 
die gewünschte Identität im erscheinenden Dialog Existierende Identitäten
aus einer Liste auswählen.
	     
	    
	   
	   
	   
	   \subsection{Allgemein} \label{d50e1628}
        
	  
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Die Karteikarte Allgemein erlaubt die Festlegung einiger Grundeinstellungen für 
die ausgewählte Identität.
	   
	    \subsubsection{Ihr Name} \label{d50e1638}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann der volle Name eingetragen werden. Es ist zwar keine Eingabe 
erforderlich, dennoch wird empfohlen, hier eine korrekte Eintragung
vorzunehmen.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Organisation} \label{d50e1649}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann man die Organisation eingeben. Dieses Feld ist optional. 
Viele Programme zeigen diese Informationen in einem eigenen Vorspannfeld
Organisation an. KMail setzt die Organisation in Klammern und zeigt sie
zusammen mit der E-Mail-Adresse des Von-Vorspannfeldes an.
	     
	    	    
	    \subsubsection{E-Mail-Adresse} \label{d50e1660}
        
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein.
Wenn die eigene Adresse Karl Mustermann {\bf karl@mustermann.de} lautet,
sollte man Karl Mustermann im Feld Ihr Name und karl@mustermann.de im Feld
E-Mail-Adresse eintragen.
	     
	    
	    	    
	    \subsection{Erweiterte Einstellungen} \label{d50e1675}
        
	   
	  
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Auf der Karteikarte Erweitert kann man einige selten benötigte 
Spezialeinstellungen für die ausgewählte Identität ändern.
	   
	    \subsubsection{Antwort-Adresse} \label{d50e1685}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann man die Adresse angeben, an die Antworten auf E-Mails 
geschickt werden sollen. Dieses Feld muss nur ausgefüllt werden, wenn
sich der Eintrag von der normalen Adresse (die für die Felder Name und
E-Mail-Adresse auf der Karteikarte Allgemein verwendet wurde)
unterscheidet, da Antworten standardmäßig immer an die Absenderadresse
geschickt werden.
	     
	     
  \par
  
Anmerkung:
Das Feld ist sinnvoll, falls die Antworten an eine andere als die
normale E-Mail-Adresse gehen sollen, wenn man z.B. die Nachricht von einer
Adresse versendet, an der man keine Antworten annehmen kann. Es gibt kein
wirklich schlagkräftiges Argument für dieses Feld, daher ist zu erwarten, dass
es in einer zukünftigen Version des E-Mail-Standards fallen gelassen wird.
Außerdem überschreiben einige schlecht konfigurierte Mailinglisten dieses Feld
mit der Listenadresse, um sicher zu stellen, dass Antworten an die Liste
gehen. Damit ist der Nutzen dieses Feldes recht eingeschränkt.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Blindkopie-Adresse} \label{d50e1699}
        
	    
	    
	     
  \par
  
hier kann man optional eine Adresse angeben, an die von jeder versandten 
Nachricht eine Blindkopie geschickt wird.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{OpenPGP-Schlüssel} \label{d50e1710}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann man die ID des eigenen OpenPGP-Schlüssels angeben, der für
die (digitale) Signatur dieser Identität verwendet werden soll. Der
Schlüssel kann geändert werden, wenn man auf Ändern... klickt. Es
erscheint ein Dialog, der die Auswahl eines Schlüssels aus der Liste
gefundener geheimer Schlüssel erlaubt. Falls man keinen
OpenPGP-Schlüssel hat oder nicht einmal weiß, worum es sich dabei
handelt, muss man hier keine Einstellungen vornehmen.
	     
	     
  \par
  
Anmerkung:
Der ausgewählte Schlüssel wird auch als Empfängerschlüssel verwendet,
wenn man Absender beim Verschlüsseln immer in die Liste der Empfänger
aufnehmen auf der Karteikarte OpenPGP der Seite Sicherheit.
	     
	     
  \par
  
Anmerkung:
Eventuell muss die OpenPGP-Umgebung eingerichtet werden, bevor die
Schlüsselauswahl funktioniert. Das kann man auf der Seite Sicherheit
tun.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Gesendete Nachrichten} \label{d50e1727}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann der Ordner gewählt werden, in dem gesendete Nachrichten für
diese Identität aufbewahrt werden sollen.
	     
	     
  \par
  
Tipp:
Genauer kann der Ablageort für gesendete Nachrichten mit Hilfe eines
Filters für zu versendende Nachrichten festgelegt werden.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Ordner Entwürfe} \label{d50e1741}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann der Ordner gewählt werden, in dem Entwürfe für diese
Identität aufbewahrt werden sollen.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Spezielle Versandart} \label{d50e1752}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann man einen eigenen SMTP-Server auswählen oder eintragen, der
für diese Identität verwendet werden soll.
	     
	     
  \par
  
Anmerkung: \linebreak 
Mail-Server für den Versand müssen erst eingerichtet werden, bevor man
sie aus  der Liste auswählen kann. Diese Einrichtung kann man auf der
Karteikarte Versand der Netzwerk-Seite erledigen.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Signatur} \label{d50e1768}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Auf dieser Karteikarte kann eine Signatur (manchmal auch als
'Fußnote') festgelegt werden, die an jede unter dieser Identität
versandte Nachricht angehängt wird.
	     
	     
  \par
  
Anmerkung
	     
	     
  \par
  
Dieser Typ von Signatur hat nichts mit einer (digitalen) Signatur zu
tun, die auf der vorigen Karteikarte gewählt werden konnte. Das Wort
Signatur hat sich aber so eingebürgert, dass wir es sinnvollerweise
beibehalten. Diese Signatur und digitale Signaturen sind zwei völlig
unterschiedliche Dinge. Falls man eventuelle eine Signatur für diese
Identität verwenden möchte, markiert man Signatur aktivieren. Um an
jede Nachricht automatisch eine Signatur anhängen zu lassen, markiert
man Signatur automatisch anhängen im Einrichtungsdialog im Abschnitt
Nachrichten erstellen.
	     
	     
  \par
  
Der Signaturtext von KMail kann aus verschiedenen Quellen stammen.
Unter UNIX® ist es üblich, diesen Text aus einer Datei namens .signature
im Persönlichen Verzeichnis zu nehmen. Diese Datei kann von verschiedenen
Programmen verwendet werden. Damit ist die Signatur unabhängig vom
verwendeten Programm.
	     
	     
  \par
  
Um die Signatur aus einer Textdatei zu lesen, muss man Signatur
verwenden aus ''Datei'' auswählen. Den Dateinamen kann man unter ''Dateiname
festlegen:'' eintragen oder durch Klicken auf den Knopf rechts aus
dem Dateisystem auswählen.
	     
	     
  \par
  
Um die Datei zu editieren, klickt man auf den Knopf ''Datei bearbeiten''.
	     
	     
  \par
  
KMail kann den Signaturtext auch von der Befehlsausgabe eines
Programms lesen. Auf diese Weise kann man ein Programm wie fortune
verwenden, um für jede Nachricht einen neuen Signaturtext zu erzeugen.
Alles was das Programm auf die Befehlsausgabe {\bf stdout} ausgibt, wird als
Signaturtext verwendet.
	     
	     
  \par
  
Um den Text eines Befehls zu verwenden, wählt man Signatur verwenden
aus ''der Befehlausgabe''. Der Befehl (möglichst mit vollständiger Pfadangabe)
wird unter ''Befehl:'' eingetragen. Stattdessen kann man auf den Knopf
rechts klicken und das Programm aus dem Dateisystem auswählen.
	     
	     
  \par
  
Die dritte Auswahlmöglichkeit erlaubt die Eingabe der Signatur direkt
in den Einrichtungsdialog von KMail. Dazu wählt man Signatur verwenden
aus ''dem Eingabefeld unten'' und trägt den gewünschten Signaturtext in das
Textfeld unterhalb des Auswahlfeldes ein.
	     
	     
  \par
  
Anmerkung
	     
	     
  \par
  
Im Internet ist es üblich, den Signaturtext durch ein drei Zeichen,
nämlich ''-- '' (2 Bindestriche und ein Leerzeichen) von der Nachricht
abzusetzen. KMail stellt diese Zeichen dem Signaturtext automatisch voran,
wenn sie nicht bereits im Signaturtext vorhanden sind.
	     
	     
  \par
  
Falls man KMail daran hindern möchte, diese Trennzeichen automatisch
einzufügen, stellt man diese einfach selbst dem Signaturtext voran.
	     
	    
	   	    
	    \subsection{Karteikarte Netzwerk} \label{d50e1816}
        
	  
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Eine kurze Beschreibung zur Karteikarte Netzwerk kann man im Abschnitt
Einstellen der Postfächer finden.Auf dieser Karteikarte kann man eines
oder mehrere (für Posteingang und Postausgang) Postfächer einrichten,
also Kombinationen von Mail-Servern, Anmeldeinformationen und anderen
Einstellungen. Üblicherweise richtet man ein Postfach für den Postausgang
(zum Versenden von Nachrichten) und eines für den Posteingang
(zum Abholen von Nachrichten) ein. Man kann aber auch mehrere
Postfächer einrichten und jedes einer anderen Identität zuordnen oder
sogar für jede Nachricht einzeln entscheiden.
	   
	   
	  
	 	    
	    \subsection{Nachrichten-Versand} \label{d50e1827}
        
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Auf der Karteikarte Versenden kann man Mail-Server für den Versand von
Nachrichten einrichten und einige allgemeine Einstellungen vornehmen.
	   
	   
  \par
  
Grundlegende Informationen findet man unter
''Einrichtung eines Postfaches:'' ''Versand.''
	   
	   
  \par
  
Wenn man auf ''Hinzufügen...'' oder ''Bearbeiten...'' klickt, wird der Dialog
''Postfach hinzufügen'' bzw. ''Postfach ändern'' geöffnet. Zum Versand per
sendmail gibt man den Namen und den Pfad des sendmail-Programms an. Bei
SMTP kann man Name, Server und Port angeben. Die Auswahl von Server
verlangt Autorisierung aktiviert einerseits die Felder Benutzer und
Passwort und außerdem die Knöpfe unter Autorisierungs-Methode auf der
Karteikarte ''Sicherheit''. Bei Unsicherheit über die
Sicherheitseinstellungen kann man KMail durch Klicken auf den Knopf
''Fähigkeiten des Servers testen'' zur automatischen Einstellung der sichersten
Methode veranlassen.
	   
Die Option ''Vor Versenden nachfragen'' zeigt vor jedem Nachrichtenversand
einen Bestätigungsdialog.
	   
  \par
  
{\bf ''Nachrichten im Postausgang bei Überprüfung senden''} versendet alle
Nachrichten des Postausgangs, wenn man neue Nachrichten abruft.
	   
	   
  \par
  
Die Option Standard-Sendemethode lässt Sie bestimmen was passiert,
wenn eine Nachricht gesendet wird. Wenn Sofort senden ausgewählt ist,
wird die Nachricht sofort an den Mailserver geschickt. Ist Später
senden aktiviert, so wird die Nachricht zuerst in den Postausgang
(Postausgang-Ordner) übertragen, um später automatisch oder mit
{\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Postausgang versenden''} gesendet zu werden, abhängig
von den Einstellungen des Ankreuzfeldes ''Nachrichten im Postausgang bei
Überprüfung senden''.
	   
	   
  \par
  
Mit der Option ''Nachrichtenteil-Eigenschaften'' können Sie einstellen,
wie Ihre Nachricht codiert werden soll, wenn Sie verschickt wird. 8-Bit
erlauben bedeutet, dass KMail Ihre Nachricht im Format 8 Bit ASCII
schickt, was bedeutet, dass alle Sonderzeichen, wie z.B. Umlaute,
so gesendet werden, wie sie sind. Falls MIME-verträglich aktiviert
ist, dann werden Sonderzeichen mit dem standard MIME-Verfahren kodiert.
Dies ermöglicht eventuell einen besseren Austausch mit anderen
Mailsystemen als 8-Bit ASCII. Der Standardwert braucht
normalerweise nicht geändert zu werden.
	   
	   
  \par
  
Im Feld ''Standard-Domain kann man einen Domain-Namen angeben, der zur
Vervollständigung verwendet werden soll, falls man bei einer
E-Mailadresse lediglich den Benutzernamen des Empfängers angegeben hat.
Falls die Standard-Domain auf kde.org gesetzt ist, wird eine Nachricht
bei der Eingabe M.Mustermann an M.Musermann@kde.org gesendet.
	   
	   
	  	    
	    \subsection{Empfang} \label{d50e1862}
        
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Grundlegende Informationen findet man unter 
''Einrichtung eines Postfaches:'' ''Empfang.''
	   
	   
  \par
  
Mit Benachrichtigung bei neuen Nachrichten kann man einstellen, auf
welche Art KMail sich bemerkbar macht, wenn neue Nachrichten
eingetroffen sind. Diese Einstellung ist nur sinnvoll, wenn man Posteingang
automatisch überprüfen für mindestens ein Posteingangsfach aktiviert
hat: Die Einstellung Signalton lässt einen kurzen Signalton ertönen,
während umfangreichere Benachrichtigungsmöglichkeiten über den Knopf
''Andere Aktionen'' eingerichtet werden können.
	   
	   
  \par
  
	   
	   
  \par
  
	   
	   
  \par
  
	   
	   
	  
	 	    
	    \subsection{Erscheinungsbild} \label{d50e1885}
        
	  
	  
	  
	  
	    \subsubsection{Schriftarten} \label{d50e1892}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Dieser Abschnitt erlaubt die Änderung von Art, Größe und Zeichensatz
der verwendeten Schriften. Nachricht stellt den Zeichensatz für die
Nachrichtenanzeige, Nachricht erstellen für das Fenster 'Nachricht
erstellen' ein. Für den Bereich Nachrichtenliste - Datumsfeld gibt es
einen eigenen Eintrag, damit man einen nicht-proportionalen Zeichensatz
zur Erhöhung der Lesbarkeit verwenden kann.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Farben} \label{d50e1903}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Diese Karteikarte erlaubt die Änderung der Textfarbe. Farben bei tief
verschachtelten Zitaten wiederholen bedeutet, dass selbst Text, der
mehr als dreimal zitiert wurde, farbig erscheint. Zu beachten ist,
das sich die Farben für Zitierten Text nur auf das Hauptfenster beziehen,
aber nicht auf das Fenster 'Nachricht erstellen'.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Gestaltung} \label{d50e1914}
        
	    
	    
	     
  \par
  
''HTML-Statusleiste anzeigen'' aktiviert eine Leiste an der linken Seite
des Nachrichtenbereichs, die anzeigt, ob es sich um eine HTML-Nachricht
handelt. Das kann wichtig sein, da eine HTML-Nachricht das Aussehen einer
signierten oder verschlüsselten Nachricht imitieren kann. Die
HTML-Statusleiste kann dagegen von einer HTML-Nachricht nicht beeinflusst
werden.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Fenster-Layout} \label{d50e1925}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Im Bereich Fenster-Layout kann man zwischen verschiedenen Ansichten
des Hauptfensters auswählen. Sie unterscheiden sich in der Größe der
Nachrichtenliste und der Position des MIME-Baumes. Wenn der Mauszeiger
über einem Symbol anhält, wird in einem Kurztipp auf die Unterschiede der
Ansichten eingegangen.
	     
	     
  \par
  
Die Anzeige des MIME-Baumes wird über die Option ''MIME-Baum anzeigen''
ein- und ausgeschaltet: Der MIME-Baum ist ein Teil des Hauptfensters, der den
Zugriff auf alle Anhänge einer Nachricht ermöglicht. Niemals deaktiviert den
MIME-Baum (man kann dennoch über Symbole auf die Anhänge zugreifen), Immer zeigt
einen MIME-Baum auch dann, wenn die Nachricht nicht über Anhänge verfügt.
Intelligent zeigt den MIME-Baum nur dann an, wenn es sinnvoll
erscheint, d.h. wenn die Nachricht mindestens einen Anhang hat.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Vorspann} \label{d50e1939}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Mit Nachrichtengrößen anzeigen wird eine zusätzliche Spalte im
Vorspannbereich eingeblendet, die die Nachrichtengrößen anzeigt.
	     
	     
  \par
  
Verschlüsselungssymbole anzeigen fügt zur Betreff-Spalte des
Vorspannbereichs weitere Statusinformationen hinzu: Jede signierte
Nachricht erhält vor dem Betreff ein kleines Signiert-Symbol und
jede verschlüsselte Nachricht erhält ein Verschlüsselt-Symbol.
Hinweis: Diese Symbole erscheinen erst, wenn die Nachricht
das erste Mal ausgewählt worden ist. Zunächst erscheinen Fragezeichen
an dieser Stelle.
	     
	     
  \par
  
Nachrichten nach Betreff gruppieren ordnet den Vorspannbereich in
einer Art Baumstruktur. Die Antworten auf eine Nachricht werden direkt unter
dieser Nachricht angezeigt.
	     
	     
  \par
  
Im Abschnitt Einstellungen zur Gruppierung der Nachrichten kann man
die Bedingungen festlegen, unter denen eine Nachrichtengruppe als geöffnet
oder geschlossen angezeigt wird. Man kann manuelle jede Nachrichtengruppe
öffnen/schließen mit den Knöpfen +/-.
	     
	     
  \par
  
Mit Datumsanzeige kann man zwischen verschiedenen Datumsformaten
auswählen. Das Lokalisierte Format ist dasjenige, welches unter
Land und Sprache in KControl festgelegt worden ist. Für das
Benutzerdefinierte Format ist eine Beschreibung der möglichen
Werte über Umschalt+F1 und klicken auf Benutzerdefiniert verfügbar.
                	    
	    	    
	    \subsubsection{Profile} \label{d50e1962}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Dieser Abschnitt bietet mehrere Standardeinstellungen für das Layout
von KMail an. Man kann diese als Ausgangspunkt für eine eigene
Konfiguration verwenden.
	     
	     
  \par
  
{\bf Warnung:}
Hinweis: Die Auswahl eines Profils überschreibt die aktuellen
Layout-Einstellungen.
	     
	    
	   
	  	    
	    \subsection{Seite Nachrichten erstellen} \label{d50e1980}
        
	 
	  
	  
	  
	  
	    \subsubsection{Allgemein} \label{d50e1987}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Aktviert man ''Signatur automatisch anhängen'', so wird an jede E-Mail
automatisch der auf der Seite Identität unter Signatur angehängt.
	     
	     
  \par
  
Bei Aktivierung von Intelligent zitieren wird versucht, umgebrochene
lange Zeilen dennoch korrekt zu zitieren (nämlich das Zeichen '\verb+>+' am
Zeilenanfang einzufügen).
	     
	     
  \par
  
Die Einstellung Zeilenumbruch bei Spalte steuert den automatischen
Umbruch von zu langen Zeilen im 'Nachricht erstellen'-Fenster.
Ist das Ankreuzfeld markiert, so wird nach der eingestellten Spalte
umgebrochen (der Standardwert von 78 Zeichen sollte möglichst nicht
geändert werden).
	     
	     
  \par
  
Man kann anstatt dem 'Nachricht erstellen'-Fenster einen anderen
Editor zur Erstellung von Nachrichten festlegen. Trotz dieser
Einstellung wird zunächst immer das 'Nachricht erstellen'-Fenster
geöffnet. Sobald man jedoch das erste Zeichen der Nachricht eintippt,
wird der externe Editor gestartet. Nach der Erstellung der Nachricht
speichert man den Text und schließt den Editor. Sofort erscheint der
Text im 'Nachricht erstellen'-Fenster und kann nun von
dort abgeschickt werden. Es kann sein, dass der externe Editor nicht
automatisch wieder beendet wird. Für gvim muss man beispielsweise den
Befehl gvim -f %f verwenden.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Redewendungen} \label{d50e2007}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Auf der Karteikarte Redewendungen können Sie Textzeilen definieren,
die automatisch in Antworten, weitergeleitete Nachrichten und zitierten
Text eingefügt werden. Es sind verschiedene %-Platzhalter vorhanden, die
durch bestimmte Texte ersetzt werden. Diese werden oberhalb des
Redewendungen-Bereichs angezeigt.Man kann für verschiedene Sprachen
unterschiedliche Redewendungen verwenden, indem man den Knopf Sprache
verwendet. Es können nur die Sprachen verwendet werden, deren i18n-Paket
installiert wurde.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Betreff} \label{d50e2018}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Dieser Abschnitt enthält eine Liste von Präfixen für 'Antworten' und
?weitergeleitete Nachrichten'. Falls man Nachrichten erhält, die
andere Präfixe für diesen Zweck verwenden, kann man sie der Liste in
KMail hinzufügen, damit KMail sie von nun an erkennt. Auf diese Weise
kann KMail diese Präfixe bei der Sortierung von Nachrichten oder der
Erstellung der Betreffzeile einer Antwort ignorieren und optional
durch 'Re:' ersetzen.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Zeichensatz} \label{d50e2029}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann man die Standardzeichensätze für eigene Nachrichten
festlegen. Für jede geschriebene Nachricht wird überprüft, ob sie in
einem der aufgelisteten Zeichensätze geschrieben wurde. Begonnen wird
dabei oben in der Liste.
	     
	     
  \par
  
Falls keiner der gelisteten Zeichensätze für die Nachricht ausreicht,
erscheint eine Meldung, die zur manuellen Auswahl eines geeigneten
Zeichensatzes im Menü {\bf ''Optionen'' -\verb+>+ ''Kodierung festlegen''} auffordert.
	     
	     
  \par
  
Falls man Originalen Zeichensatz bei Beantwortung und Weiterleitung
möglichst beibehalten markiert, wird der ursprüngliche Zeichensatz
beibehalten, wenn es nicht mittlerweile Zeichen gibt, die nicht mehr
in diesem Zeichensatz dargestellt werden können.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Vorspann} \label{d50e2049}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Mit der Option Benutzerdefinierte Endung für Nachrichten-Id erzeugen
kann man KMail veranlassen, Nachrichten-Ids mit einem eigenen Suffix zu
erzeugen. Das gewünschte Suffix kann im Feld Benutzerdefiniert Endung
für Nachrichten-Id benutzen eingetragen werden. Das Suffix muss
weltweit eindeutig sein. Man sollte möglichst den Namen einer eigenen
Domain verwenden. Falls man Benutzerdefinierte Endung für Nachrichten-Id
erzeugen nicht markiert, generiert KMail automatisch die komplette
Nachrichten-Id. Im Zweifelsfalls sollte man dieses Ankreuzfeld nicht
markieren.
	     
	     
  \par
  
Die Liste Definieren Sie hier eigene MIME-Zuweisungen legt die
Vorspannfelder fest, die KMail für den Versand von Nachrichten verwendet.
Man kann entweder neue Felder erfinden oder existierende überschreiben.
Diese Einstellmöglichkeit ist für Anfänger nicht sinnvoll.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Allgemein} \label{d50e2063}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Die Einstellung HTML-Ansicht vor Klartext bevorzugen zeigt
HTML-Nachrichten in ihrem HTML-Format und -Layout. Diese Option
sollte möglichst nicht ausgewählt werden, da die Darstellung von
HTML in Nachrichten ernste Sicherheitsprobleme aufwirft. Auch wenn
dieses Feld nicht markiert ist, ist man dennoch in der Lage
HTML-Nachrichten zu lesen, allerdings lediglich als unformatierte
Texte.
	     
	     
  \par
  
Mit Nachrichten dürfen externe Referenzen aus dem Internet laden kann
KMail externe Bilder, Stilvorlagen usw. aus dem Internet laden, wenn man
eine HTML-Nachricht liest. Diese Option sollte möglichst nicht gewählt
werden (sie hat allerdings keine Auswirkungen, wenn man lediglich einfache
Text-Nachrichten liest). Durch externe Referenzen können Leute, die
Spam-Mail versenden, leicht überprüfen, ob und wann man die Nachricht
gelesen hat. Zu beachten ist, dass diese Einstellung keinen Effekt auf
Java, JavaScript und Plugins hat - diese sind für E-Mails generell
deaktiviert und können auch nicht aktiviert werden.
	     
	     
  \par
  
''Automatische Empfangs- und Lesebestätigungen senden'' sendet automatisch
eine  Bestätigung (in Form einer neuen E-Mail) an den Absender einer
Nachricht, wenn dieser eine solche angefordert hat. Falls man dieses
Ankreuzfeld nicht markiert, wird keinesfalls eine Bestätigung versendet.
Falls man im Einzelfall dennoch eine Bestätigung versenden möchte, kann
man das mit Hilfe der Filteraktion Zustellung bestätigen bewerkstelligen.
	     
	    	    
	    \subsubsection{OpenPGP} \label{d50e2080}
        
	     
	    
	    
	     
  \par
  
Zur Erläuterung der Karteikarte OpenPGP kann man im Abschnitt OpenPGP
nachlesen.
	     
	    
	   
	  
	 	    
	    \subsection{Ordner-Seite} \label{d50e2092}
        
	  
	  
	  
	  
	    \subsubsection{Vor dem Leeren der Ordner nachfragen} \label{d50e2099}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Einen Ordner leeren bedeutet, die enthaltenen Nachrichten in den
Ordner Mülleimer zu verschieben (und sie nur dann wirklich zu
löschen, wenn sie sich bereits im Ordner Mülleimer befinden).
Obwohl man also normalerweise keine Nachricht verliert, kann
man dennoch einen Bestätigungsdialog aktivieren, der vor dem
Leeren eines Ordners nachfragt.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Vor Verfallsdatum von Nachrichten warnen} \label{d50e2110}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Es erscheint ein Bestätigungsdialog, bevor das Verfallsdatum von
Nachrichten überprüft wird (also beim Beenden von KMail).
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Den aktuellen Ordner zyklisch nach ungelesenen Nachrichten durchsuchen} \label{d50e2121}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Betätigt man eines der Tastekürzel, um neue Nachrichten zu finden
(also z.B. Leertaste) sucht KMail am Anfang des aktuellen Ordners
nach neuen Nachrichten, anstatt zum nächsten Ordner zu wechseln,
wenn dieses Ankreuzfeld markiert ist.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Springt beim Öffnen eines Ordners zur ersten ungelesenen Nachricht.} \label{d50e2132}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Wenn man einen Ordner öffnet, springt KMail zur nächsten ungelesenen
Nachricht. Falls diese Option deaktiviert ist, springt KMail zur
zuletzt in diesem Ordner gewählten Nachricht.
	     
	    	    
	    \subsubsection{Markiert die ausgewählte Nachricht als gelesen nach einer Zeitspanne von ...} \label{d50e2143}
        
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Wenn man eine neue Nachricht auswählt, ändert KMail den
Nachrichtenstatus nach der angegebenen Zeitspanne in Sekunden auf
gelesen. Falls diese Option deaktiviert wird, behält die Nachricht
den Status neu.
	     
	    	    
	    \subsubsection{Beim Verschieben von Nachrichten in einen anderen Ordner nach der gewünschten Aktion fragen} \label{d50e2154}
        
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Falls man eine Nachricht auf einen anderen Ordner zieht, erscheint ein
kleiner Dialog, der fragt, ob die Nachricht kopiert oder verschoben
werden soll. Falls diese Option deaktiviert ist, wird die Nachricht
ohne Nachfrage verschoben.
	     
	    	    
	    \subsubsection{Standardmäßig sind Nachrichtenordner auf der Festplatte...} \label{d50e2165}
        
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Hier kann das standardmäßig Ordner-Format bei der Erstellung neuer
Ordner festgelegt werden.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{Die folgenden Aufgaben sollen beim Programmende durchgeführt werden:} \label{d50e2176}
        
	    
	    
	    
	      
	      
	       
  \par
  
Komprimiert alle Ordner am Programmende von KMail. Komprimieren heißt,
dass alle gelöschten Nachrichten endgültig entfernt werden.
	       
	       
	      	    
	    
	      
	      
	       
  \par
  
Wenn diese Option aktiviert ist, dann werden beim Verlassen von KMail
alle Nachrichten im Mülleimer gelöscht.
	       
	      
	      	    
	    
	      
	      
	       
  \par
  
Alle alten Nachrichten in Ordnern gemäß den Regeln des Dialogs
Eigenschaften des Ordners löschen.
	       
	      
	      
	      
	      \section{Mailordner anderer Programme in KMail benutzen} \label{d50e2222}
        
	  
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
KMail hat ein Importprogramm für die Nachrichten und Adressbücher
einiger Mail-Programme. Man kann dieses Programm über
{\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Importieren...''} aufrufen.
Man sollte im anderen Mail-Programm in jedem Fall die Ordner vorher
komprimieren, egal ob man das Import-Programm verwendet oder die
Ordner von Hand kopiert. Dieses Kapitel ist nur interessant, falls
das Programm in Ihrem Fall nicht funktioniert.
	   
	   
  \par
  
Dieses Kapitel ist für alle Benutzer, die ihre alten
E-Mail-Nachrichten von ihrem vorherigen E-Mail-Programm zu KMail
übernehmen wollen. KMail kann die Nachrichten im mbox-Format
speichern, einem der am weitesten verbreiteten Formate auf
UNIX®-Systemen. Im mbox-Format werden die Nachrichten in einer Datei
gespeichert, wobei der Anfang und das Ende der Nachrichten durch den
From:-Vorspann identifiziert wird. Für viele UNIX®-E-Mail-Programme
müssen Sie nur Ihre Mailordner nach \~{}/Mail verschieben (oder \~{}/Mail als
symbolische Verknüpfung zu Ihrem bisherigen Mailordner erstellen) und
dann KMail aufrufen. Die Mailordner sollten dann korrekt angezeigt werden.
	   
	   
  \par
  
Zuerst sollte man im Hilfsprogramme-Bereich von KMail's Internetseite
nachschauen, ob es dort Hilfsprogramme zur Konvertierung der
Postfächer und vielleicht sogar der Adressbücher gibt.
	   
	   
  \par
  
{\bf Warnung:}
Man kann kein zweites Mail-Programm verwenden, das gleichzeitig mit
KMail auf \~{}/Mail zugreift, ansonsten könnte Datenverlust auftreten.
In diesem Abschnitt wird erklärt, wie man Postfächer in KMail importiert.
Es ist nicht dazu gedacht, KMail und ein anderes Programm längere Zeit
parallel für die gleichen Postfächer zu verwenden.
	   
	   
	  
	 
	  \subsection{Eudora Lite/Eudora Pro} \label{d50e2247}
        
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Eudora benutzt das mbox-Format für seine Mailordner. Um diese mit
KMail zu benutzen, vergewissern Sie sich, dass die Eudora-Mailordner
komprimiert sind, und kopieren Sie dann die .mbx-Dateien (Windows® Eudora)
oder die Eudora Mailbox-Dateien (Mac® Eudora) in Ihr \~{}/Mail-Verzeichnis.
Die Index-Dateien müssen nicht kopiert werden. Nachdem Sie KMail neu
gestartet haben, sollten die Ordner im Ordnerbereich erscheinen und Sie
sollten in der Nachrichtenliste auf die Nachrichten zugreifen können.
	   
	   
  \par
  
Falls Ihre Nachrichten nicht in der Nachrichtenliste erscheinen, kann
es sein, dass die Dateien Windows®- oder Mac®-Zeilenumbrüche enthalten.
Benutzen Sie einen Texteditor, den Befehl {\bf recode} oder ein Skript, um
die Windows®- oder Mac®-Zeilenumbrüche durch UNIX®-Zeilenumbrüche zu
ersetzen.
	   
	   	    
	    \subsection{Mailsmith} \label{d50e2264}
        
	  
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Das Programm Mailsmith läuft auf Mac®-Rechnern und verwendet ein
eigenes Datenbankformat. Man kann allerdings Nachrichten auch in das
mbox-Format über {\bf ''Datei'' -\verb+>+ ''Mail exportieren''} für einen Mailordner
oder ausgewählte Nachrichten konvertieren. Danach kann man mit einem
geeigneten Texteditor oder dem folgenden Befehl unter Linux® die
Mac®-Zeilenumbrüche in UNIX®-Zeilenumbrüche umwandeln:
	   
	   
	    \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
cat mail-mac.txt | perl -e 'while (\verb+<+STDIN\verb+>+) { s/$\backslash$r/$\backslash$n/gi; print \$\_ ;}' \verb+>+ mail-unix.txt 
	     \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	   
	   
  \par
  
KMail verwendet nur mbox-Ordner, die sich direkt im Verzeichnis
\~{}/Mail/ befinden. Daher kann eine Ordnerhierarchie nicht durch
Verschieben der Hierarchie unter \~{}/Mail/ einfach übernommen werden,
sondern muss innerhalb von KMail manuell rekonstruiert werden.
	   
	   
	  
	 
	  	    
	    \subsection{MMDF} \label{d50e2287}
        
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Dieses Format ist eng mit dem mbox-Format verwandt, so dass es KMail
möglich sein sollte, diese Ordner zu benutzen, wenn Sie diese einfach
in Ihr \~{}/Mail Verzeichnis kopieren. Wie auch immer, MMDF Mailordner
wurden noch nicht mit KMail getestet, so dass die Ergebnisse 
unterschiedlich sein können. Wenn Sie es hinbekommen haben, dieses
Format mit KMail zu benutzen, lassen Sie es uns wissen, so dass wir
in der nächsten Version dieser Dokumentation spezifischere Angaben
machen können.
	   
	   
	  
	 
	  	    
	    \subsection{MH Mailordner} \label{d50e2298}
        
	  
	  
	  
	   
  \par
  
MH Mailordner sind Verzeichnisse, die Dateien enthalten, die jeweils
zu einer Nachricht in diesem Mailordner gehören. In den Quellcode-Paketen
von KMail ist ein Skript mh2kmail enthalten, um MH Mailordner in
mbox-Mailordner umzuwandeln. Dieses ist aber nicht in den Binärpaketen
enthalten, was sich aber in Zukunft ändern kann. Wenn Sie dieses
Skript auf einen MH Ordner anwenden, erhalten Sie daraus eine
mbox-Datei. Wir empfehlen dringend, zuerst Sicherheitskopien Ihrer
MH Mailordner anzulegen, bevor Sie dieses Skript benutzen.
	   
	   
	  
	 	    
	    \subsection{Forte Agent} \label{d50e2309}
        
	  
	  
	  
	  
	    \subsubsection{Im Agent} \label{d50e2316}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Wählen Sie die Nachrichten zum Export
Wählen Sie {\bf ''FILE'' -\verb+>+ ''SAVE MESSAGES AS''}
Markieren Sie die Ankreuzfelder ''UNIX FORMAT'' und ''SAVE RAW''.
Verwenden Sie die Erweiterung .txt und speichern Sie.
	     
	    
	    	    
	    \subsubsection{In KDE} \label{d50e2330}
        
	    
	    
	     
  \par
  
Verschieben Sie vorher gesicherte Dateien in den richtigen Ordner
\~{}/Mail
Benennen Sie die Datei um ohne .txt-Erweiterung
	     
	     
  \par
  
Wenn man nun KMail öffnet, erscheint der neue Ordner mit den
entsprechenden Nachrichten.
	     
	    
	   
	  	    
	    \subsection{Netscape® Mail} \label{d50e2345}
        
	 
	  
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Bei Netscape® 4.x befindet sich die Nachrichtendateien üblicherweise
in \~{}/nsmail. Falls man Netscape® 6.x verwendet, sind sie einige
Verzeichnisebenen tiefer im Verzeichnis \~{}/.mozilla vergraben, etwa unter:
/home/user\_name/.mozilla/user\_name/2ts1ixha.slt/Mail/Mail/server\_name.
(Der Dateiname 2ts1ixha.slt variiert wahrscheinlich von System zu System).
Das Verzeichnis [...]/Mail/Mail enthält ein Unterverzeichnis für jedes
Postfach, von dem man Nachrichten durch Netscape® erhält (also etwa
[...]/Mail/Mail/math.university.edu); man muss die Dateien aus jedem
dieser Verzeichnisse kopieren, falls alles unter KMail verfügbar sein
soll.
	   
	   
  \par
  
Falls man keine Unterverzeichnisse hat, kann man einfach alle
Netscape®-Dateien in das Verzeichnis \~{}/Mail kopieren und dafür sorgen,
dass der Benutzer Schreibrechte darauf hat. Bei nächsten Start von KMail
erscheinen alle Nachrichten in den Ordnern von KMail. (Falls man den
Befehl {\bf cp * \~{}/Mail} verwendet, sollte man danach noch {\bf rm -f \~{}/Mail/*.msf}
ausführen; jeder Ordner von Netscape® 6 hat eine zugehörige .msf-Datei.
Auf diese Weise hat man eine große Anzahl leerer Ordner, wenn man diese
Dateien nicht entfernt.)
	   
	   
  \par
  
Falls man Unterordner in Netscape® verwendet (also etwa einen
Hauptordner namens Arbeit mit Unterordnern namens Karl und Anna),
sind einige zusätzliche Schritte erforderlich. Zuerst muss man den 
Hauptordner (Arbeit) in KMail erstellen und einen Unterordner erzeugen
(durch Klicken mit der rechten Maustaste auf den
Ordner und Auswahl von Unterordner anlegen); der Ordnername ist
beliebig -- es kann z.B. dummy oder der Standardname unbenannt sein.
Mit dem Erstellen eines Unterordners legt KMail ein verstecktes
Verzeichnis in \~{}/Mail mit dem Namen (in diesem Beispiel)
.Arbeit.directory an. In dieses Verzeichnis kann man
nun seine Netscape®-Unterordner-Dateien (Karl und Anna) kopieren und
dann KMail neu starten. Die Unterordner erscheinen unterhalb des
Hauptordners Arbeit.
	   
	   
  \par
  
Dieses Verfahren muss so auch auf Unterordner von Unterordnern in 
beliebiger Schachtelungstiefe angewandt werden. (Den temporären
Unterordner dummy kann man nun wieder aus Arbeit entfernen.)
	   
	   
	  
	 
	  	    
	    \subsection{Pegasus Mail} \label{d50e2371}
        
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Das Programm Pegasus für Win32 verwendet einzelne Dateien als Ordner
ähnlich zu KMail. Pegasus mail-Ordner haben die Erweiterung .pmm, haben
jedoch das gleiche Format wie mbox-Dateien mit dem einzigen Unterschied,
das Nachrichten nicht mit dem Von-Vorspann sondern mit einem Steuerzeichen
beginnen. Um diesen Unterschied zu beheben, ersetzt man jedes dieser
Steuerzeichen durch From aaa@aaa Mon Jan 01 00:00:00 1997. Diese
From-Zeile sollte die erste Zeile jeder Nachricht sein,
bevor der Received:-Vorspann und andere Vorspannfelder folgen. Man
muss einen Texteditor verwenden, der Dateien im UNIX®-Format speichern
kann, oder man erstellen in Pegasus neue Ordner, die im UNIX®-Format
sind und kopiert die Nachrichten hinein.
	   
	   
	  
	 
	  	    
	    \subsection{Maildir / Outlook Express / xfmail} \label{d50e2382}
        
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Hilfsprogramme zur Konvertierung dieser Formate findet man im
Hilfsprogramme-Bereich von KMail's Internetseite.
	   
	   
	  
	 
	  	    
	    \subsection{Lotus Notes, BeOS Mail-Dateien, cc: Mail, usw. ...} \label{d50e2393}
        
	  
	  
	  
	   
  \par
  
Zuerst sollte man im Hilfsprogramme-Bereich von KMail's Internetseite
nachschauen, ob es dort Hilfsprogramme zur Konvertierung der
Nachrichten gibt
	   
	   
  \par
  
Hier oder auf der Internetseite nicht aufgeführte Programme arbeiten
vermutlich nicht mit KMail zusammen, da sie proprietäre Mail-Formate
verwenden, die KMail nicht versteht. Dennoch kann ein Versuch nicht
schaden! Wenn die Postfach-Dateien ähnlich zum mbox-Format aussehen,
kann man versuchen, die Postfach-Dateien (denken Sie daran, das die
Index-Dateien nicht benötigt werden)
in das Verzeichnis \~{}/Mail zu kopieren und zu schauen, was KMail beim
nächsten Start tut. Falls Sie Postfach-Dateien von Ihrem liebsten
Mailprogramm nach KMail konvertieren können, lassen Sie uns das bitte
wissen, damit wir entsprechende Instruktionen in zukünftige Versionen
dieser Dokumentation aufnehmen können.
	   
	   
	  
	 
	 \section{Installation} \label{d50e2411}
        
	  
	  
	  
	    \subsection{Wie man KMail erhält} \label{d50e2418}
        
	    
	    
	     
  \par
  
KMail ist Teil des KDE-Projekts www.kde.org/.
	     
	     
  \par
  
KMail können Sie im kdenetwork-Paket finden auf
ftp.kde.org/pub/kde/, der Haupt-FTP-Site des KDE-Projekts.
	     
	    	    
	    \subsection{Kompilation und Installation} \label{d50e2438}
        
	    
	    
	    
	     
  \par
  
Um KMail auf Ihrem System zu kompilieren und zu installieren,
schreiben Sie das Folgende in das Hauptverzeichnis in der
KMail-Distribution:
	     
	     
	       \begin{tt} \begin{scriptsize} root@linux \~{}/ \# 
./configure
	       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	     
	     
	       \begin{tt} \begin{scriptsize} root@linux \~{}/ \# 
make
	       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	     
	     
	       \begin{tt} \begin{scriptsize} root@linux \~{}/ \# 
make install
	       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
	     
	     
  \par
  
Da KMail {\bf autoconf} und {\bf automake} benutzt, sollte es dabei keine
Schwierigkeiten geben. Sollten dennoch Probleme auftauchen,
wenden Sie sich bitte an die KDE-Mailinglisten.
	     
	    
	   
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
