

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
	\usepackage{ngerman}
	\usepackage[latin1]{inputenc}
	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % Grabber_Encoder
 % Copyright Johnny Graber, Frank Boerner
 % Lizenz: GFDL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.6.2.8 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/software/multimedia/sound/grabber_encoder/grabber_encoder,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: grabber_encoder,v 1.6.2.8 2003/02/09 13:26:20 motw_1 Exp $

	\title{Grabber und Encoder}


	
	    \author{Johnny Graber}
	    %\url{mailto:linux@jgraber.ch}
    
	    \author{Frank Boerner}
	    %\url{mailto:frank@frank-boerner.de}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{sound1.tex}
		Multimedia
		%\ref{sound2.tex}
		Sound
	\ref{Grabber_Encoder}

    \par{Layout}
    Johnny Graber
	    %\url{mailto:linux@jgraber.ch}
    
    	\par{Lizenz}
	GFDL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Begriffe} \label{d57e61}
        
   
   \subsection{grabben} \label{d57e66}
        
    

    
  \par
  
Das Auslesen einer Musik-CD und abspeichern auf einer
Festplatte wird mit grabben bezeichnet. Häufig wird auch
von rippen (englisch rip = trennen) gesprochen.
    
   



   \subsection{encoden} \label{d57e75}
        
    

    
  \par
  
Mit encoden bezeichnet man die Konvertierung einer
WAV-Datei in ein Endformat wie MP3 oder Ogg Vorbis.
Dies geschieht vor allem um Speicherplatz zu sparen
und die Dateien schneller austauschen zu können.
    
   



   \subsection{decoden} \label{d57e84}
        
    

    
  \par
  
Wie es der Name schon sagt, ist es die Umkehr von
encoden. Aus einer MP3- oder OGG Vorbis Datei macht
man eine WAV-Datei. Dieser Vorgang muss gemacht werden,
wenn das Brennprogramm Audio-CDs nur mit WAV-Dateien
erstellen kann.
    
   
 \section{Grabber} \label{d57e97}
        
   
   \subsection{dagrab} \label{d57e102}
        
    

    
  \par
  
{\bf dagrab} ist ein reiner Grabber, der ohne grafisches Frontend
auskommt. Er kümmert sich als nur um das Auslesen der Musik-CD
und erstellt die WAV-Dateien. Was die Geschwindigkeit betrifft,
gehört {\bf dagrab} eindeutig nicht zu den schnellen Grabbern. Zu
finden ist {\bf dagrab} auf seiner Homepage.
    

    
  \par
  
Gerade Anfängern wird die Verwendung des RPM-Paketes empfohlen,
da dessen Installation problemlos klappt. Zur Installation
genügt nach dem Download als root:
    

    
      \begin{tt} \begin{scriptsize} root@linux \~{}/ \# 
rpm -ihv dagrab-0.3.5-1.i386.rpm
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
    

   
  \par
  
Sollte sich die Version geändert haben, muss auch der Befehl
entsprechend angepasst werden.
    

    
  \par
  
Da man oft gerne vor dem Start wissen möchte, wieviel Platz
für die WAV-Dateien gebraucht wird, gibt es bei {\bf dagrab} die
Option {\bf -i}. Da man oft auch gerne noch gleich die Titel
angezeigt haben will, ist {\bf -C} angenehm. Mit {\bf -H} kann man eine
beliebige CD-Datenbank angeben.
    

    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
dagrab -i -C -H www.freedb.org
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} dagrab: cddb inexact matches found, picking first \linebreak  \linebreak DISK: S Club 7 / Sunshine \linebreak  \linebreak track\verb+  +\verb+  +start\verb+  + length\verb+  +type\verb+  +duration\verb+  + MB Title \linebreak \verb+  +\verb+  +1\verb+  +\verb+  +\verb+  +150\verb+  +\verb+  +17522 audio\verb+  +00:03:53\verb+  + 39 Don't Stop Movin \linebreak \verb+  +\verb+  +2\verb+  +\verb+  +17672\verb+  +\verb+  +13930 audio\verb+  +00:03:05\verb+  + 31 Show Me Your Colours \linebreak \verb+  +\verb+  +3\verb+  +\verb+  +31602\verb+  +\verb+  +15545 audio\verb+  +00:03:27\verb+  + 34 You \linebreak \verb+  +\verb+  +4\verb+  +\verb+  +47147\verb+  +\verb+  +15115 audio\verb+  +00:03:21\verb+  + 33 Have You Ever \linebreak \verb+  +\verb+  +5\verb+  +\verb+  +62262\verb+  +\verb+  +16005 audio\verb+  +00:03:33\verb+  + 35 Good Times \linebreak \verb+  +\verb+  +6\verb+  +\verb+  +78267\verb+  +\verb+  +13983 audio\verb+  +00:03:06\verb+  + 31 Boy Like You \linebreak \verb+  +\verb+  +7\verb+  +\verb+  +92250\verb+  +\verb+  +17495 audio\verb+  +00:03:53\verb+  + 39 Sunshine \linebreak \verb+  +\verb+  +8\verb+  + 109745\verb+  +\verb+  +17040 audio\verb+  +00:03:47\verb+  + 38 Dance Dance Dance \linebreak \verb+  +\verb+  +9\verb+  + 126785\verb+  +\verb+  +15815 audio\verb+  +00:03:30\verb+  + 35 It's Alright \linebreak \verb+  + 10\verb+  + 142600\verb+  +\verb+  +14427 audio\verb+  +00:03:12\verb+  + 32 Stronger \linebreak \verb+  + 11\verb+  + 157027\verb+  +\verb+  +14703 audio\verb+  +00:03:16\verb+  + 32 Summertime Feeling \linebreak \verb+  + 12\verb+  + 171730\verb+  +\verb+  +17167 audio\verb+  +00:03:48\verb+  + 38 I Will Find You \linebreak \verb+  + 13\verb+  + 188897\verb+  +\verb+  +29420 audio\verb+  +00:06:32\verb+  + 65 Never Had A Dream Come True \linebreak \verb+  + 14\verb+  + 218317\verb+  +\verb+  +27507\verb+  +data\verb+  +00:06:06\verb+  + 61 CD Rom: Never Had A Dream Come True \linebreak \verb+  +170\verb+  + 245824\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +- leadout \linebreak  \linebreak CDDB DISCID: a40ccb0e\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
    




    \subsubsection{einzelne Lieder auslesen} \label{d57e158}
        
     

     
  \par
  
Will man nur die ersten 3 Musikstücke auslesen, genügt ein:
     
   
   
     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
dagrab 1 2 3
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     


     
  \par
  
Die Dateinamen lauten dann aber unschön @num-@trk.wav. Der
deutlich längere Befehl führt dann aber zum gewünschten
Ergebnis:
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
dagrab -N -C -H www.freedb.org 1 2 3
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
      \begin{tt} \begin{scriptsize} ...\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
      \begin{tt} \begin{scriptsize}  \linebreak user@linux \~{}/ \$ 
ls
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
      \begin{tt} \begin{scriptsize} 01-Don\_t\_Stop\_Movin.wav \linebreak 02-Show\_Me\_Your\_Colours.wav \linebreak 03-You.wav\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     
    


    \subsubsection{ganze CD grabben} \label{d57e191}
        
     

     
  \par
  
Will man die WAV-Dateien ohne speziellen Namen auf seine
Disk bekommen, genügt wiederum ein kleiner Befehl:
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
dagrab -a
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     


     
  \par
  
Auch hier ist es möglich, die freedb.org
für die Namensgebung
zu verwenden:
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
dagrab -N -C -H www.freedb.org -a
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     
    


    \subsubsection{dagrab mit anderen Tools nutzen} \label{d57e218}
        
     

     
  \par
  
Man kann {\bf dagrab} auch mit anderen Tools zusammenarbeiten lassen.
Dazu genügt die Option {\bf -e} gefolgt vom Programmnamen und
Optionen für das Hilfsprogramm, sofern notwendig:
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
dagrab -a -e bladeenc %s
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     


     
  \par
  
Dieser Befehl ruft den MP3-Encoder {\bf bladeenc} auf und mit {\bf %s}
wird ihm der Dateinamen übergeben. So kann man mit einem
Befehlsaufruf gleich die WAV-Dateien in MP3s umwandeln lassen.
     
    
   



   \subsection{cdparanoia} \label{d57e249}
        
    

    
  \par
  
Die Aufgabe von {\bf cdparanoia} beschränkt sich ebenfalls nur auf
das Auslesen von CDs. Auf seiner Homepage
(http://www.xiph.org/paranoia/index.html) gibt es eine mit {\bf gzip}
komprimierte Binärdatei. Bevor diese verwendet werden kann, muss
sie dekomprimiert werden:
    


    
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
gunzip cdparanoia-III-alpha9.8.i386-linux-elf.gz
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
mv cdparanoia-III-alpha9.8.i386-linux-elf.gz cdparanoia
      \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
    


    
(Mit mv wird das Programm auf einen kürzeren Namen umbenannt.)
    

    
  \par
  
{\bf cdparanoia} ist deutlich schneller als {\bf dagrab}. Wenn man nicht
nur gelegentlich ein Musikstück grabbt, wird man sehr schnell
über die Geschwindigkeit von {\bf cdparanoia} erfreut sein.
    

    
  \par
  
Da {\bf cdparanoia} nicht nur schnell, sondern auch flexibel ist,
wird es von zahlreichen grafischen Programmen fürs Grabben
verwendet.
    


    \subsubsection{einzelne Lieder auslesen} \label{d57e296}
        
     

     
  \par
  
Will man die ersten 3 Lieder auslesen, lautet der Befehl so:
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
cdparanoia -B ''1-3''
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     


     
  \par
  
Mit {\bf -B} werden die Lieder in einzelne Dateien geschrieben. Lässt
man diese Option weg, wird einem nur eine einzige Datei erstellt.
     
    


    \subsubsection{ganze CD grabben} \label{d57e317}
        
     

     
  \par
  
Fürs grabben einer ganzen CD können wir den bereits bekannten
Befehl nutzen, doch diesmal ohne Angabe des Endes:
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
cdparanoia -B
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
     
    
   
 \section{Encoder} \label{d57e337}
        
   
   \subsection{notlame} \label{d57e342}
        
    

    
  \par
  
{\bf notlame} baut auf dem Encoder {\bf lame} auf und kann auf
http://www.idiap.ch/\~{}sanders/not\_lame/ gefunden werden.
In den Anfangstagen verwendete {\bf lame} grössere Code-Teile
der ISO-Implementierung und konnte daher nicht mit den
Linux-Distributionen vertrieben werden. So entstand
{\bf notlame}, um dieses Problem zu umgehen. Seit 2000 steht zwar
auch {\bf lame} komplett unter der LGPL, doch hat {\bf notlame} seither
viele Freunde gewonnen.
    


    \subsubsection{MP3 erstellen} \label{d57e374}
        
     

     
  \par
  
Mit {\bf notlame} können WAV-Dateien sehr einfach in MP3s
umgewandelt werden:
     
    
    
     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
lame lied.wav lied.mp3
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
      \begin{tt} \begin{scriptsize} LAME version 3.93 MMX\verb+  +(http://www.mp3dev.org/) \linebreak CPU features: i387, MMX (ASM used), SIMD \linebreak Using polyphase lowpass\verb+  +filter, transition band: 15115 Hz - 15648 Hz \linebreak Encoding lied.wav to lied.mp3 \linebreak Encoding as 44.1 kHz 128 kbps j-stereo MPEG-1 Layer III (11x) qval=2 \linebreak \verb+  +\verb+  +Frame\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +|\verb+  +CPU time/estim | REAL time/estim | play/CPU |\verb+  +\verb+  +ETA \linebreak \verb+  +8943/8945\verb+  +(100%)|\verb+  +\verb+  +0:35/\verb+  +\verb+  +0:35|\verb+  +\verb+  +0:45/\verb+  +\verb+  +0:45|\verb+  + 6.5862x|\verb+  +\verb+  +0:00 \linebreak average: 128.0 kbps\verb+  + LR: 1025 (11.46%)\verb+  + MS: 7921 (88.54%) \linebreak  \linebreak Writing LAME Tag...done\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     


     
  \par
  
{\bf notlame} bietet etliche Möglichkeiten, um die MP3-Tags
zu setzen. Eine ausführliche Liste gibt es in der Hilfe
von {\bf notlame}:
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
lame --longhelp
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
      \begin{tt} \begin{scriptsize} ... \linebreak ID3 tag options: \linebreak \verb+  +\verb+  +--tt \verb+<+title\verb+>+\verb+  +\verb+  +audio/song title (max 30 chars for version 1 tag) \linebreak \verb+  +\verb+  +--ta \verb+<+artist\verb+>+\verb+  + audio/song artist (max 30 chars for version 1 tag) \linebreak \verb+  +\verb+  +--tl \verb+<+album\verb+>+\verb+  +\verb+  +audio/song album (max 30 chars for version 1 tag) \linebreak \verb+  +\verb+  +--ty \verb+<+year\verb+>+\verb+  +\verb+  + audio/song year of issue (1 to 9999) \linebreak ...\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     


     
  \par
  
Jedem der sich länger mit notlame beschäftigen will, sollte
einen Blick in die Hilfe werfen. Neben den ID3-Tags finden
sich noch unzählige andere Themen.
     
    
   


   \subsection{bladeenc} \label{d57e417}
        
    

    
  \par
  
{\bf bladeenc} wurde 1998 gestartet, da dem Autor Tord Jansson die
bestehenden Encoder zu langsam waren oder nicht sauber mit
einer grösseren Datenrate zurecht kamen.
    

    
  \par
  
{\bf bladeenc} findet man entweder auf http://bladeenc.mp3.no oder
als RPM bei http://www.rpmseek.com.
    


    \subsubsection{MP3 erstellen} \label{d57e440}
        
     

     
  \par
  
Gleich einfach wie bei {\bf notlame} ist die Erstellung von MP3 mit
{\bf bladeenc}.
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
bladeenc lied.wav
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
      \begin{tt} \begin{scriptsize} BladeEnc 0.94.2\verb+  +\verb+  +(c) Tord Jansson\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +Homepage: http://bladeenc.mp3.no \linebreak =============================================================================== \linebreak BladeEnc is free software, distributed under the Lesser General Public License. \linebreak See the file COPYING, BladeEnc's homepage or www.fsf.org for more details. \linebreak  \linebreak Files to encode: 1 \linebreak  \linebreak Encoding:\verb+  +lied.wav \linebreak Input:\verb+  +\verb+  + 44.1 kHz, 16 bit, stereo. \linebreak Output:\verb+  +\verb+  +128 kBit, stereo. \linebreak  \linebreak Completed. Encoding time: 00:01:08 (3.44X) \linebreak  \linebreak All operations completed. Total encoding time: 00:01:08\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     
    
   


   \subsection{oggenc} \label{d57e465}
        
    

    
  \par
  
{\bf oggenc} ist Teil der OGG Vorbis Tools und kann auf
http://www.vorbis.com/download\_unix.psp heruntergeladen
werden. Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Tools
können mit {\bf oggenc} keine MP3-Dateien hergestellt werden.
    



    \subsubsection{OGG Vorbis erstellen} \label{d57e485}
        
     

     
  \par
  
Eine OGG Vorbis Datei ist nicht schwerer zu erstellen als ein
MP3:
     


     
      \begin{tt} \begin{scriptsize} user@linux \~{}/ \$ 
oggenc lied.wav
       \end{scriptsize} \end{tt} \linebreak 
      \begin{tt} \begin{scriptsize} Opening with wav module: WAV file reader \linebreak Encoding ''lied.wav'' to \linebreak \verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + ''lied.ogg'' \linebreak at quality 3.00 \linebreak \verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +[100.0%] [ 0m00s remaining] - \linebreak  \linebreak Done encoding file ''lied.ogg'' \linebreak  \linebreak \verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +File length:\verb+  +3m 53.0s \linebreak \verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +Elapsed time: 1m 01.9s \linebreak \verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +Rate:\verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  + 3.7719 \linebreak \verb+  +\verb+  +\verb+  +\verb+  +Average bitrate: 110.8 kb/s\end{scriptsize} \end{tt} \linebreak
     


     
  \par
  
Auch OGG Vorbis kennt Kommentare, die in der Datei abgelegt
werden können. Die dafür wichtigsten Optionen sind:
     

     
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf -t}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Titel des Liedes
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf -a}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Künstler
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf -l}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Name der CD
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  
    
   
 \section{Alleskönner} \label{d57e538}
        
   
   \subsection{grip} \label{d57e543}
        
    

    
  \par
  
{\bf grip} ist ein mächtiges Tool. Es kann nicht nur CDs
grabben, es kann sie auch als MP3 oder OGG encoden.
Durch seinen grafisches Frontend ist {\bf grip} auch sehr
einfach zu benutzen.
    

    
  \par
  
Sollte {\bf grip} noch nicht installiert sein, findet man
es auf http://nostatic.org/grip/.
    


   Ein Alleskönner in Sachen Sound


    \subsubsection{Konfigurieren} \label{d57e575}
        
     

     
  \par
  
Die Konfiguration ist schnell gemacht. Es braucht kaum
etwas geändert werden, da die Standardeinstellung gut
gelungen ist. Die wichtigsten Änderungen betreffen
unter 'Rip' die Anpassung des Ablageortes für WAV-Dateien
(Rip-Datei-Format). Dort kann man nicht nur den Ablageort,
sondern auch den Dateinamen festlegen. Dies geschieht über
Schlüsselzeichen, von denen hier die häufigst verwendeten
aufgelistet sind:
     

     
     
    
    %table
    \begin{tabular}{|l|l|}
    \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf %n}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Name des Stücks
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf %a}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Künstler des Stücks.
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf %A}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Künstler der CD
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf %d}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Name der CD
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf %i}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Der Index (als hex-Zahl) der CD aus der FreeDB-Datenbank
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf %y}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Das Erscheinungsjahr der CD
		\end{minipage}
	      \\ \hline 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              {\bf %t}
		\end{minipage}
	      & 
            
               
		\begin{minipage}{60mm}
              Die Positionsnummer des Stücks (mit führender Null, wenn nötig)
		\end{minipage}
	      \\ \hline
    \end{tabular}
  


     
  \par
  
Falls man einen speziellen Grabber verwenden will, kann
man den unter ''Ripper'' auswählen, samt den damit möglichen
Optionen.
     

     Erstellt mehr als nur MP3 Dateien


     
  \par
  
Unter 'MP3' kann man den Encoder auswählen. Auch wenn der
Name dieses Reiters etwas anderes vermuten lässt: Man kann
auch andere Formate als MP3 erstellen. Dazu wählt man bei
Kodierer z.B. {\bf oggenc} oder den OGG Vorbis Encoder seiner Wahl.
     
    


    \subsubsection{grabben und encoden} \label{d57e661}
        
     

     
  \par
  
Beim Startbildschirm wählt man die gewünschten Lieder durch
Mausklick ins Feld ''Rip'' aus. Sobald man damit fertig ist,
wechselt man auf den Reiter ''Rip''. Man muss sich dann
entscheiden, ob man ''Rippen und Kodieren'' oder nur ''Rippen''
will. Wenn beides gemacht werden soll, wählt man ab besten
gleich das 1. Sobald das Grabben/Rippen abgeschlossen ist,
wird die CD ausgeworfen und das encoden beginnt. Sobald das
encoden abgeschlossen ist, wird die nicht mehr benötigte
WAV-Datei gelöscht (ausser man hat diese Option deaktiviert).
     

     
  \par
  
Das Erstellen von MP3 oder OGG Vorbis Dateien ist unter Linux
dank Tools wie {\bf grip} auch für normale Benutzer ein Kinderspiel.
     
    
   


   \subsection{ripperX} \label{d57e677}
        
    

    
  \par
  
{\bf RipperX} ist ein universellen Programm mit dem Sie CDs nicht nur
grabben können, sondern Sie auch gleich im selben Arbeitsgang
zu mp3 oder ogg Dateien umwandeln.
    

    
  \par
  
Sie können das Programm bei http://sourceforge.net/projects/ripperx/
downloaden.
    


    Startbild von ripperX


    \subsubsection{Konfigurieren} \label{d57e703}
        
     

     
  \par
  
Wenn Sie das Programm das erste Mal starten, erscheint der
Startbildschirm. Das erste was Sie tun sollten, ist das
Programm nach Ihren Wünschen anzupassen.
    

    Allgemeine Einstellungen


     
  \par
  
Klicken Sie dazu auf den Button Config. Sie befinden sich jetzt
bei den allgemeinen Einstellungen. Dort können Sie das ''Aussehen''
der Titel einstellen, festlegen ob sie vorhandene WAV-Dateien
umwandeln wollen oder ob sie die WAV-Dateien nur bei erfolgreicher 
Umwandlung löschen wollen.
    

    WAV-Einstellungen


     
  \par
  
Auf dem WAV Reiter können Sie den Ripper auswählen (Standard
ist {\bf cdparanoia III}). Wenn sich das Laufwerk mit dem Sie Ihre
CDs auslesen nicht unter /dev/cdrom befindet, müssen Sie die
erste Option aktivieren.
    

    Komprimierungs-Einstellungen


     
  \par
  
Auf dem MP3 Reiter können Sie den Encoder auswählen. Bei mir
steht dort {\bf OGG Vorbis Encoder}. Sie haben jedoch die Möglichkeit
auch z.B. {\bf lame} auszuwählen, je nachdem welche Encoder auf ihrem
System installiert sind. \linebreak 
Sie müssen noch ein Bitrate auswählen; standardmässig wird
128kbit ausgewählt, was für die meistens Fälle in Ordnung ist.
Sie können auch variable Bitraten benutzen. Empfehlenswert ist
dabei eine Einstellung 3 oder 4. \linebreak 
Unten haben sie noch 2 Punkte die sie auswählen können: High quality
mode und include CRC Error Protection.
    

    Einstellungen der Playern


     
  \par
  
Auf dem Players Reiter können sie Optionen zu den verschiedenen
Playern einstellen. Die Voreinstellungen kann man so übernehmen.
    

    Einstellungen zu CDDB


     
  \par
  
Auf dem CDDB Reiter können sie einen CDDB Server auswählen. Die
Voreinstellungen kann auch hier wieder übernommen werden.
    

    Einstellungen zu den Files


     
  \par
  
Auf dem Files Reiter können sie Optionen zu den Dateinamen
einstellen.
     
    


    \subsubsection{grabben und encoden} \label{d57e797}
        
     

    Gleich geht es los


     
  \par
  
Da nun alles konfiguriert ist, können Sie eine CD ins Laufwerk
legen. Drücken Sie den Knopf ''Scan'' und der Inhalt ihrer CD wird
angezeigt. Nun können Sie auf den Knopf CDDB drücken (bei aktiver
Internetverbindung) und das Programm schaut auf dem von Ihnen
gewählten CDDB Server nach, ob ihre CD vorhanden ist. \linebreak 
Wenn ja erscheinen die Informationen im Programmfenster. Wenn
nicht können Sie die Informationen auch manuell eingeben. Zum
Schluss wählen Sie noch die Lieder aus die sie umwandeln wollen
und drücken den ''Go!!!'' Knopf.
     
    
   
 
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
