

	\documentclass[a4paper,11pt]{article}
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	\setlength\parskip{\medskipamount}
	\setlength\parindent{0pt}
	\begin{document}

	
 % Anhang
 % Copyright Johnny Graber
 % Lizenz: GFDL
 % 
 % $Name: $
 % $Revision: 1.3.2.5 $
 % $Source: /cvsroot/selflinux/tutorial/einleitung/anhang/anhang,v $
 % SelfLinux-0.7.2
 %
 % Diese Datei ist Teil von SelfLinux http://www.selflinux.de
 %
 %%% $Id: anhang,v 1.3.2.5 2002/11/10 19:28:01 std Exp $

	\title{Anhang}


	
	    \author{Johnny Graber}
	    %\url{mailto:linux@jgraber.ch}
    

	\maketitle

	
	
	%\ref{../index.tex}
	
		%\ref{anhang1.tex}
		Anhang
	\ref{Anhang}

    \par{Layout}
    Matthias Hagedorn
	    %\url{mailto:herbert-kw@t-online.de}
    
    	\par{Lizenz}
	GFDL
 
	\tableofcontents{}

        
	\section{Freie Software dank freier Lizenzen} \label{d80e51}
        	

   

   
  \par
  
Der Sinn einer Lizenz ist im Normalfall die Beschränkung des Eigentums.
Man kauft ein Softwarepaket oder besser gesagt eine Lizenz und darf dieses
Produkt verwenden. Man darf es aber weder kopieren noch ändern. Wenn etwas
nicht nach unserem Wunsch läuft, muss man auf das Einlenken des Produzenten
warten. Somit kann man also nicht nach belieben mit der Software umgehen.
   

   
  \par
  
Es sind aber nicht alle Lizenzen so. Die im folgenden beschriebenen Lizenzen
gehen die Sache von einer anderen Seite an. Ziel bei diesen sog. freien
Lizenzen ist die Sicherung der Freiheit.
   
  \section{GNU und die Ebenen der Freiheit} \label{d80e65}
        	

   

   
  \par
  
Das GNU-Projekt (www.gnu.org) startete 1984 mit dem Ziel, ein freies UNIX zu
erstellen. Frei war und ist nicht als Kostenlos sondern im Sinne von ''Freiheit''
zu verstehen. Hierbei handelt es sich um die Freiheit des Benutzers. Damit man
weiss um was es dabei genau geht, wurden 4 Ebenden der Freiheit definiert:
   

   \begin{list}{*}{}
    
	\item 
  Die Freiheit, das Programm für jeden Zweck zu benutzen (Freiheit 0).
    
    
	\item 
  Die Freiheit, zu verstehen, wie das Programm funktioniert und wie man
  es für seine Ansprüche anpassen kann (Freiheit 1). \linebreak 
  Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung.
    
    
	\item 
  Die Freiheit, Kopien weiterzuverbreiten, so dass man seinem Nächsten
  weiterhelfen kann (Freiheit 2).
    
    
	\item 
  Die Freiheit, das Programm zu verbessern und die Verbesserungen der
  Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, damit die ganze Gemeinschaft
  davon profitieren kann (Freiheit 3). Der Zugang zum Quellcode ist
  dafür Voraussetzung
    
   \end{list}

   
  \par
  
Zur Gewährung dieser Freiheiten ist der Quellcode der Software von grosser
Bedeutung. Bei ''gewöhnlicher'' Software wird dieser durch Geheimhaltung
geschützt. \linebreak 
Da diese Geheimhaltung von GNU als falsch angesehen wird, musste eine neue
Sicherheit geschaffen werden. Dazu wurde die GNU General Public License (kurz
GPL) verfasst. Sie soll die Offenheit des Quelltextes gewährleisten und erlaubt
dessen Erweiterung und Modifizierung.
Freiheit hat aber auch ihren Preis. In dem Fall muss alles was auf Software
mit der GPL als Lizenz aufbaut, auch wieder unter der GPL veröffentlicht werden.
Damit wird die Arbeit der Programmierer geschützt, da sonst eine Firma die
geleistete Arbeit nehmen könnte, diese um einige Kleinigkeiten erweitern und
für viel Geld veräussern könnte ohne etwas der Gemeinschaft zurück zugeben.
   

   
  \par
  
Mit der GPL ist also sichergestellt, das die Erweiterungen auch Frei bleiben.
Nur so hat man auch in Zukunft ein offenes und freies System.
   
  \section{Freie Systeme brauchen freie Dokumentationen} \label{d80e104}
        	

   

   
  \par
  
Das System kann dank der GPL unter einer freien Lizenz erstellt werden. Wie
sieht es aber mit Dokumenten aus? Die GPL lässt sich zwar auch für Dokumente
anwenden, doch ist der Lizenztext nur auf die Eigenheiten von Software
ausgelegt.
   

   
  \par
  
Abhilfe schafft hierbei die GNU Free Documentation License (kurz GFDL). Diese
Lizenz ist auf die Eigenheiten von Dokumenten ausgerichtet und passt daher
wesentlich besser zu Texten.
   

   
  \par
  
Da die GFDL lange auf sich warten lies, finden sich heute noch sehr viele
Dokumente, die unter der GPL stehen. Dies ist nichts schlimmes, doch sollte
man für zukünftige Texte die GFDL verwenden.
   
  \section{Selflinux und die Lizenzen} \label{d80e121}
        	

   


   
  \par
  
Selflinux steht unter der GFDL und ist somit eine freie Dokumentation. Wir haben
dies so gemacht, da wir für ein freies System eben auch eine freie
Dokumentation haben wollen.
   

   
  \par
  
Als Beilage finden sich die Lizenztexte der GFDL und der GPL. Da nicht alle
Leute über Englischkenntnisse verfügen, haben wir jeweils auch noch eine
deutsche Version dazugelegt. Aus rechtlicher Sicht sind aber nur die Originale,
also die englischen Versionen gültig.
   


   \begin{list}{*}{}
    
	\item   
GPL englisch
    
    
	\item 
	    GPL deutsch
    
   \end{list}
   \begin{list}{*}{}
    
	\item 
GFDL englisch
    
    
	\item 
GFDL deutsch
    
   \end{list}
  
	\ref{inhalt.tex}


	\end{document}
	
