Hinweis: Die folgende Bedienungsanleitung ist für Endkunden formuliert.
Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb des Ingenico SmartUp Klasse 3 Chipkartenlesegerätes! Sie haben damit ein Gerät erworben, das sich auf dem neuesten Stand der Technik befindet, Ihnen viele Vorteile bietet und viel Freude bereiten wird.
Es wird ein USB Anschluß benötigt. Softwaretreiber für Windows 98, Millennium Edition, und Windows 2000 liegen bei.
Der SmartUp-Gerätetreiber verwendet die moderne PC/SC (Personal Computer Smart Card) Schnittstelle.
Verwenden Sie Windows 2000, so verfügen Sie bereits über PC/SC Unterstüzung. Sie können diesen Schritt überpringen. Wenn Sie jedoch Windows 98 oder Millenium Edition verwenden, müssen Sie zunächst die PC/SC Unterstützung (``PC/SC Base Components'') installieren. Starten Sie dazu das Programm ``scbase.exe'', das Sie auf der SmartUp-CD-ROM finden oder kostenlos aus dem Internet von ``http://www.microsoft.de/'' herunterladen können. Folgen Sie bei der Installation der PC/SC Base Components den Anweisungen auf dem Bildschirm! Danach ist ein Neustart erforderlich.
Nun ist es erforderlich, den SmartUp Gerätetreiber zu installieren. Benutzer von der Windows 98 und Windows Millennium Edition verwenden die Treiber, die sich im Verzeichnis ``\win98'' befinden. Die Windows 2000 Version des Treibers liegt in ``\win2000''. Rufen Sie das Programm ``setup.exe'' aus dem entsprechenden Verzeichnis auf! Dabei werden auch die für Internet-Zahlungen mit der GeldKarte erforderliche Software (Kundenterminalsoftware und die Standardschnittstelle ``GK-API'') installiert.
Stecken Sie nun den SmartUp in den USB Anschluß Ihres Computers, falls dies noch nicht geschehen ist. Verwenden Sie Windows 98 oder Millenium Edition, müssen Sie Ihr System neustarten. Unter Windows 2000 ist kein Neustart erforderlich.
Während des Neustartes findet Windows den SmartUp und meldet Ihnen das in einem Fenster. Leider ist nun ein weiterer Neustart erforderlich, während dem der SmartUp automatisch zu den PC/SC kompatiblen Geräten hinzugefügt wird.
Ist die Installation erfolgreich verlaufen, so ist der SmartUp bereit, für Zahlungen im Internet eingesetzt werden zu können. Sie können den SmartUp aber auch als Chipkartenlesegerät verwenden. Dies wird als ``transparenter Modus bezeichnet''. Sie erkennen das an der Meldung auf dem Display:
Transparenter Modus
Die GeldKarten-Software, die in den SmartUp geladen wird, ist mit einer digitalen Signatur versehen. Dadurch ist sie vor Veränderungen geschützt. Der SmartUp lädt nur Software mit korrekter Signatur.
Das SmartUp Display ist geschützt, solange eine sicherheitszertifizierte Software, wie zum Beispiel die GeldKarte-Software, läuft. Das Display wird dabei verwendet, um Ihnen sicherheitsempflindliche Daten authentisch anzuzeigen. Das bedeutet, daß diese Daten gegen Fälschungen gesichert sind und Sie ihnen vertrauen können. Damit ist ein wirkungsvoller Schutz vor Mißbrauch gegeben. Viren und Trojanische Pferde, die sich möglicherweise in das Internet-Terminal einnisten könnten, haben keinen Zugriff auf die Anzeige des Chipkartenterminals, sodaß die angezeigten Daten nicht verfälscht werden können. Trauen Sie also nur Ihrem SmartUp Kartenterminal und nicht den Ausgaben Ihres PCs!
Auch die SmartUp Tastatur ist geschützt, solange eine sicherheitszertifizierte Software läuft. Der Computer bekommt nicht heraus, welche Tasten Sie gedrückt haben. Demzufolge können Viren und Trojanische Pferde die von Ihnen eingegebenen Daten nicht ausspionieren.
Zeigt der SmartUp die Meldung:
Transparenter Modus
an, läuft keine sicherheitszertifizierte Software. Er befindet sich in einem unsicheren Modus. Sie sollten keine wichtigen Karten (wie zum Beispiel GeldKarten oder ec-Karten) einlegen, wenn diese Meldung erscheint.
Wenn Sie GeldKarte als Zahlungsart bei einem kostenpflichtigen Internetangebot auswählen, so wird vom Internet eine Bezahlsoftware auf Ihren PC heruntergeladen und gestartet. Diese tritt dann mit Ihrem SmartUp in Verbindung.
Wird von der Bezahlsoftware ein Bezahlvorgang angestoßen, so erscheint auf dem SmartUp-Display die Aufforderung, eine GeldKarte einzulegen:
Bitte GeldKarte einlegen!
Stecken Sie nun Ihre GeldKarte in das Gerät. Stecken Sie die Karte dabei so, daß die Seite mit dem Chip oben ist und in den SmartUp bis zum Anschlag reicht. Ohne Ihre ausdrückliche Bestätigung wird keinesfalls ein Betrag von Ihrer Karte abgebucht. Sie können jederzeit die rote Abbruchtaste betätigen.
Wenige Sekunden später erscheint auf dem Display der Text ``Zahlung'', die Währung und der Betrag der Zahlung und der Zahlungsempfänger:
Zahlung DEM: 10,00
Zahlungsempfänger: Ingenico
Vorgang bitte bestätigen!
Sie werden aufgefordert, die Zahlung zu bestätigen. Überprüfen Sie nicht nur den Betrag, sondern auch, ob der Händlername der von Ihnen erwartete ist. Sie haben die Möglichkeit, den Vorgang abzubrechen, in dem Sie die rote Abbruchtaste betätigen. In diesem Fall wird nichts von der GeldKarte abgebucht, und eine entsprechende Meldung erscheint auf dem Display:
Vorgang abgebrochen, bitte Karte entnehmen!
Um die Bezahlung durchzuführen, drücken Sie die grüne Bestätigungstaste. Warten Sie nun bitte einen Moment. Entfernen Sie noch nicht die Karte! Wenn der Vorgang erfolgreich abgeschlossen werden konnte, erscheint auf dem Display ``Zahlung erfolgt'' und die Anzeige des Restguthabens der GeldKarte:
Zahlung erfolgt, Restguthaben DEM: 390,00
Bitte Karte entnehmen!
Entnehmen Sie nun Ihre GeldKarte, und bewahren Sie diese gut auf!
Im Falle von Fehlern wird eine Meldung auf dem SmartUp angezeigt. Unter Umständen kann es vorkommen, daß Sie aufgefordert werden, Ihr kartenausgebendes Institut aufzusuchen. Das passiert, wenn eine Buchung nicht vollständig durchgeführt werden konnte, der Ausgang der Buchung nicht gewiß ist oder Fehler bei einer Rückbuchung auftraten. Ihr kartenausgebendes Institut steht Ihren Fragen offen gegenüber und korrigiert die Fehler.
Beachten Sie, daß nur die Anzeige des SmartUps gesichert ist. Angaben, die auf dem Bildschirm des Internet-Terminals gemacht werden, sind nicht sicher!
Auf dem Internet-Terminal werden die Bezahlungen protokolliert. Hier werden erfolgreiche und fehlerhafte Transaktionen vermerkt. Mit diese Protokolldatensätze können Sie bei eventuellen Beanstandungen Zahlung nachweisen.
Erscheint die Meldung: ``Sichere Protokollierung nicht möglich'', so wird der Bezahlvorgang weitergeführt. In diesem Fall kann aber kein gesicherter Buchungsdatensatz erzeugt werden. Das bedeutet, daß Sie keinen gesicherten Nachweis über die Zahlung haben werden. Sie können auch abbrechen, wenn Sie auf diesen Nachweis nicht verzichten wollen.
Durch Betätigen der Hilfetaste erhalten Sie eine kurze Hilfestellung zu der aktuellen Anzeige beziehungsweise Eingabeaufforderung.
Hinweis: Wenn längere Texte durch das Display gescrollt werden, können Sie die mit Pfeilen beschrifteten Rolltasten drücken. Mit der linken Rolltaste bewegen Sie sich im angezeigten Text fünf Zeichen rückwärts, mit der rechten fünf Zeichen vorwärts. Sobald Sie eine Rolltaste betätigt haben, wird der Text nicht automatisch weitergescrollt, so daß Sie durch mehrfaches Drücken dieser Tasten in der von Ihnen gewünschten Geschwindigkeit weiterscrollen können.
Schlüsseladministration ist erforderlich, wenn eine Zahlung mit einer Meldung folgender Form abgebrochen wird:
Schlüsseladministration erforderlich: http://www.ingenico.de/gki
Referenz: 01, 02
(Die Referenznummern können auch andere Zahlen sein)
Diese Meldung zeigt an, daß neue Schlüssel benötigt werden, die Sie problemlos aus dem Internet bekommen können. Dazu öffnen Sie bitte einen Internet-Browser und laden die angegebene Internetadresse. Lesen Sie sich die dort angezeigten Informationen genau durch. Im folgenden Dialog werden Sie nach den Referenznummern gefragt. Nach deren Eingabe beginnt ein Download. Speichern Sie diese Datei in das Verzeichnis, das sie bei der Installation der SmartUp-Software angegeben haben (z.B. ``C:\Programme\SmartUp'').
Warten Sie, bis der Download abgeschlossen ist. Im Normalfall dauert das nur einen kurzen Moment. Jetzt können Sie die Bezahlung erneut beginnen, da die benötigten Schlüssel auf Ihrem Computer installiert sind.